Vom Suchen und Finden des Glücks

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Vom Suchen und Finden des Glücks

Was ist eigentlich Glück und wie findet man es? Unsere Kolumnistin Alex Adabei ist der Ansicht, dass die Antworten darauf insbesondere im Sozialleben zu finden sind. Denn Helfen macht uns glücklich, beispielsweise das ehrenamtliche Engagement in der Diabetes-Selbsthilfe…

„Viel Glück im neuen Jahr!“ – Es ist noch gar nicht lange her, dass wir uns gegenseitig diesen Wunsch mit auf den Weg gegeben haben. Und auch sonst tun wir es ziemlich oft: Wir wünschen anderen Glück. Und bekommen selbst Glückwünsche.

Zu helfen beschert uns Glücksgefühl

„Ein bisschen Glück braucht man im Leben“, sagt mein Vater immer und meint damit, dass einem manchmal der Zufall zu Hilfe kommen muss. Glück ist aber noch mehr: ein Gefühl von Freude und Zufriedenheit, von dem wir hoffen, dass es uns möglichst lange erfüllt. Den richtigen Partner, die richtige Partnerin finden, ist für viele der Schlüssel zum Glück. Auch von der Gründung einer Familie, von Freund:innen, von Erfolg im Beruf und von Wohlstand erhoffen sich Menschen, dauerhaft das Glück zu finden.

Wie versuchen Sie, glücklich zu werden oder zu bleiben? Wie organisieren Sie sich Ihre Glückshormone? Mir fällt da noch eine wichtige „Glückszutat“ ein: meinen Mitmenschen zu helfen, sie zu unterstützen und vielleicht sogar glücklich zu machen, beschert mir selbst ein Glücksgefühl. Und ich kann ja nicht nur im privaten Umfeld Menschen helfen, sondern mich auch ehrenamtlich engagieren. Ein Beispiel dafür ist die Diabetes-Selbsthilfe mit ihren vielen Möglichkeiten: Es gibt Selbsthilfegruppen, Verbände, aber auch die sozialen Medien mit ihren vielen speziellen Angeboten.

Win-win-Situation: alle profitieren

Ehrenamtliches Engagement kostet Zeit, ist manchmal nervenaufreibend, aber eben auch: beglückend. Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen und so konstruiert, dass Helfen uns glücklich macht und wir uns durch unsere Hilfe mit anderen verbunden fühlen – ein Bedürfnis, das tief in uns verankert ist.

Es ist also auch ein bisschen egoistisch, anderen zu helfen. Ist das schlimm? Mindert es den Wert meiner Hilfe, dass ich selbst etwas davon habe? Nein, es ist eine Win-win-Situation: Beide Seiten gewinnen. Sie können sich also ganz ohne schlechtes Gewissen umschauen, wie Sie anderen Menschen mit Diabetes helfen können – werfen Sie doch z. B. einmal einen Blick in die Verbandsseiten im Diabetes-Journal, die einen guten Einblick in die Diabetes-Selbsthilfe bieten. Und mit etwas Glück finden Sie schnell genau die Aufgabe, die zu Ihnen passt und mit der Sie andere und sich selbst glücklich machen können.



von Alex Adabei

Das Team für den guten Schluss: Dr. Hans Langer arbeitet als Arzt in einer Diabetesklinik, Jana Einser hat schon seit Kindertagen Typ-1-Diabetes und Alex Adabei hat viele Bekannte und Verwandte mit Typ-2-Diabetes. Sie schreiben abwechselnd für diese Kolumne.


Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (2) Seite 82

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  • cina_polada postete ein Update vor 2 Tagen, 4 Stunden

    Hi, ich bin Julija und komme aus Frankfurt. Vor ein paar Wochen wurde bei mir Diabetes Typ 2 mit gerade mal 33 Jahren diagnostiziert.. Kämpfe im Moment noch sehr mit der Diagnose und würde mich über etwas Austausch sehr freuen 🙂

  • lauf-chris postete ein Update vor 2 Tagen, 6 Stunden

    Ich habe jetzt seit ca 1 Jahr die YpsoPump. Bin gut damit zufrieden. Ist aber auch kein Selbstläufer!

  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

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