Happy Birthday Dia-Sau!

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Happy Birthday Dia-Sau!

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Liebste Dia-Sau,

dieses Jahr sind wir schon 8 Jahre zusammen. 8 chaotische, stressige, schöne, blöde, tolle Jahre. Wir haben viel erlebt, viel gelernt, viel geweint, aber auch viel gelacht. Zusammen haben wir die Schule gemeistert, das Reiten gelernt, sind in den Urlaub gefahren, haben neue Technologien in Sachen Diabetes bekommen, wurden gemeinsam konfirmiert, haben den Führerschein bestanden und unser neues Hobby entdeckt: das Schreiben/Bloggen über unser Zusammenleben und vieles andere.

Ich kann mich an unsere erste Begegnung erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich ging zum Arzt, weil ich abgenommen und viel Durst hatte. Dort wurde mir in den Finger gepikst und mir dann erklärt, ich wäre ab jetzt eine Dia-Sau-Besitzerin. Das war am 14.05.2008. Im Januar 2009 bekam ich dann die Insulinpumpe, die Dich ein wenig besänftigen sollte, vor allem in der Nacht und am Morgen warst Du oft zickig. Ich ließ Dich die meiste Zeit an der langen Leine. Dass Du das nicht magst, zeigtest Du mir dann im Juni 2010 mit einer Entgleisung der Extraklasse… Danke für den Geburtstag auf der Intensivstation :-/ ! Trotzdem ließ ich Dich weiterhin an der lockeren Leine. Nicht allzu locker, aber nie wirklich stramm.

Eine Zeitlang benutzten wir die Insulinpumpe, dann wieder die Pens. Dass Du das einfach hasst, zeigtest Du mir dann im Februar 2014 mit einer entzündeten Leber. Ich brauchte Hilfe bei der Erziehung mit Dir und somit zogen wir in eine Einrichtung. Die Paar-Therapie tat uns beiden sehr gut. Wir lernten, miteinander zu leben, und ich bekam viele Tipps, wie ich Dich besser behandeln kann. Nach eineinhalb Jahren zogen wir wieder aus…und erlebten leider im Dezember 2015 eine erneute Entgleisung.

Wir bekamen das FreeStyle Libre von Abbott zur Hilfe. Seitdem versuche ich, mich mehr um Dich zu kümmern. Und auch, wenn es nicht immer super gut klappt, finde ich, wir haben uns gut zusammenraufen können. Ich muss gestehen, am Anfang unserer gemeinsamen Karriere habe ich Dich gehasst. Ich wollte ein Pony oder einen Hund und keine Diabetes-Sau… aber ich muss sagen, mittlerweile könnte ich gar nicht mehr ohne Dich. Du hast mein Leben bereichert. Ohne Dich hätte ich viele tolle Menschen nicht kennengelernt und wahrscheinlich immer noch kein Selbstbewusstsein erlangt 🙂 . Ich wäre ein komplett anderer Mensch und ich möchte Dir danken, was Du aus mir gemacht hast. Ich hoffe, Du hast unsere gemeinsame Zeit genauso empfunden wie ich, und ich wünsche Dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag!

In Liebe

Deine Diabetikerin ♥

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?