- Aus der Community
Sätze, die man nur in einem Diabetikerhaushalt hört!
2 Minuten
#1 Schatz! Du piepst!
Ein unsanftes Rütteln kombiniert mit einem nervtötenden Piepen dringt mitten in der Nacht in mein Bewusstsein: „Schatz. Guck doch mal auf deine Pumpe. Du piepst!“… Wie oft in meiner Pumpenkarriere das schon vorkam, kann ich gar nicht mehr zählen. Natürlich nicht nur nachts, sondern auch im Auto, beim Fernsehen oder unterwegs – je länger die kleinen Dia-Geräte mich begleiten, desto unempfänglicher scheine ich für die Alarme und Erinnerungen zu werden!
#2 Ich fühle mich irgendwie ketonig…

„Ketonig“ fällt wohl in den Bereich der Wortneuschöpfungen. Der Durst wie nach einer Wüstendurchquerung, dieser ganz bestimmte Geschmack auf der Zunge und auch die typischen Muskelschmerzen, die sich eben nicht wie ein Muskelkater anfühlen… jeder, der schon einmal eine Ketoazidose erleben „durfte“, weiß sicher, wie schwer es, ist dieses Gefühl zu beschreiben. Mein Freund und ich fassen es schlichtweg zusammen – in einem reinen Diahaushalt weiß der andere sofort, was gemeint ist 😉
#3 Mist, da klebt schon wieder Blut an meinem Handy!
Krieg ich sonst manchmal keinen noch so winzigen Tropfen beim ersten Mal Piksen meinem Finger entrungen, so klappt es garantiert beim nächsten Mal zu gut. Einmal kurz nicht aufgepasst und nach dem Handy gegriffen – da sind die Finger plötzlich selbst nach dem Abwischen des Blutrests vom Finger so gut durchblutet, dass man eine kleine Sauerei anrichtet. Dann heißt es wieder: Desinfektionstüchlein raus und kräftig schrubben!
#4 Haben wir eigentlich noch genug Hypohelfer?

Nicht selten ernte ich einen leicht irritierten Blick, wenn ich mit dem Einkaufswagen an der Kasse stehe und bergeweise Traubenzucker, Müsliriegel und Fruchtmus aufs Band packe – Hypohelfer, also schlichtweg gut transportierbare BEs für unterwegs, müssen bei uns immer in ausreichender Menge vorhanden sein. Da freue ich mich dann auch einmal besonders betont an der Kasse, dass die nächste Unterzuckerung ruhig kommen kann 😉
#5 Ich bin schon wieder „High“…
Ja, nein, nicht das, woran die meisten Nicht-Diabetiker jetzt wohl denken 😉 High meint hier einen Blutzucker von über 600 mg/dl (33,3 mmol/l) – einen Bereich, ab dem die meisten Messgeräte den Blutzucker nicht mehr exakt bestimmen können. Stattdessen wird man mit den Buchstaben „HI“, kurz für „High“, also „Hoch“ vom Blutzuckermessgerät „begrüßt“. Oft fällt dieser Satz dann in Verbindung mit Nummer #2!
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Bewegung
2 Minuten
- Aus der Community
2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 1 Tag, 16 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
-
othenbuehler postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.👉 Was bedeutet die Teilnahme?
Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
Mehr Infos im Flyer 👇
-
moira postete ein Update vor 5 Tagen, 11 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3)


