Welt-Adipositas-Tag am 4. März: Aktionen zur Aufklärung und gegen Vorurteile

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Welt-Adipositas-Tag am 4. März: Aktionen zur Aufklärung und gegen Vorurteile | Foto: Africa Studio – stock.adobe.com
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Welt-Adipositas-Tag am 4. März: Aktionen zur Aufklärung und gegen Vorurteile

Zum Welt-Adipositas-Tag am 4. März machen die beiden Unternehmen Lilly und Novo Nordisk mit Aktionen auf die chronische Krankheit aufmerksam. Mit Aufklärung in Apotheken bzw. einer Umfrage, die zeigt, wie sehr Vorurteile die Betroffenen belasten.

Adipositas ist weit mehr als nur ein kosmetisches oder individuelles Problem. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Adipositas als chronische Krankheit ein, die in vielen Fällen einer medizinischen Behandlung bedarf. In Deutschland sind etwa 23 Prozent der Erwachsenen betroffen. Die gesundheitlichen Folgen reichen von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu bestimmten Krebserkrankungen. Trotz dieser Risiken wird Adipositas in der Gesellschaft häufig unterschätzt und von Vorurteilen begleitet.

Der Welt-Adipositas-Tag am 4. März wurde ins Leben gerufen, um über die Krankheit aufzuklären. Zudem sollen sie Stigmatisierung entgegenwirken und Wege zur besseren Versorgung der Betroffenen aufzuzeigen. Zwei aktuelle Initiativen verdeutlichen, wie wichtig ein offener und faktenbasierter Umgang mit Adipositas ist.

Thema Adipositas im Diabetes-Anker-Magazin und im Diabetes-Anker-Podcast

  • In der am Freitag, 7. März 2025 erscheinenden Ausgabe 3/2025 des Diabetes-Anker-Magazins behandeln wir im Titelthema die medikamentöse Behandlung von Adipositas.
  • Und auch in den beiden kommenden Episoden des Diabetes-Anker-Podcasts steht Adipositas im Mittelpunkt: am 14. März veröffentlichen wir das Gespräch mit dem Experten Prof. Dr. Andreas Blüher und am 4. März behandeln wir das Thema im Community-Format „Höhen & Tiefen“.

Beratungswochen zum Thema Adipositas in Apotheken: Information und Unterstützung vor Ort

Das Unternehmen Lilly Deutschland startet gemeinsam mit Apotheken bundesweit die sogenannten Adipositas-Beratungswochen. Diese Aktion, die den gesamten März über stattfindet, soll die Rolle der Apotheken als erste Anlaufstelle für Gesundheitsfragen stärken. Ziel ist es, Menschen mit Adipositas und ihre Angehörigen über die Krankheit aufzuklären, sie zu ermutigen, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, und konkrete Unterstützungsangebote aufzuzeigen.

Teilnehmende Apotheken bieten neben Informationsmaterialien auch Patientenvorträge an. Gleichzeitig werden auch Arztpraxen mit Aufklärungsmaterialien versorgt. Die Beratungswochen sind eingebettet in eine größere Aufklärungskampagne von Lilly, die sich dafür einsetzt, Adipositas als ernstzunehmende chronische Krankheit stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ergänzend gibt es auf der Kampagnen-Website „Mein Weg mit Adipositas“ digitale Informationsangebote.

Umfrage unter Menschen mit Adipositas offenbart Stigmatisierung und mangelnde Unterstützung im Gesundheitswesen

Eine weitere Aktion zum Welt-Adipositas-Tag kommt vom Unternehmen Novo Nordisk, das gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey eine repräsentative Umfrage durchgeführt hat. Diese zeigt, dass Menschen mit Adipositas in Deutschland nicht nur im Alltag, sondern auch im Gesundheitswesen Benachteiligungen erleben. Rund die Hälfte der befragten Betroffenen gibt an, aufgrund ihres Gewichts diskriminiert zu werden. Nur etwa ein Drittel fühlt sich in ärztlicher Behandlung gut aufgehoben und in der Lage, offen über ihr Gewicht zu sprechen.

Die Umfrage verdeutlicht zudem, dass bestehende Vorurteile tief in der Gesellschaft verankert sind: Ein erheblicher Teil der Bevölkerung hält Menschen mit Adipositas für selbst schuld an ihrer Erkrankung oder unterstellt ihnen mangelnde Disziplin. Diese Haltungen erschweren den Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung zusätzlich.

Betroffene wünschen sich laut der Umfrage eine bessere Gesundheitsvorsorge und eine intensivere Schulung des medizinischen Fachpersonals im Umgang mit Adipositas. Novo Nordisk setzt hier mit der Kampagne „ECHT JETZT?!“ an, die Betroffenen eine Plattform bietet und über verbreitete Vorurteile aufklärt. Zudem wird mit einem Such-Tool der Zugang zu auf Adipositas spezialisierten Ärztinnen und Ärzten erleichtert.

Einheitliches Ziel der Aktionen zum Welt-Adipositas-Tag: Aufklärung und Vorurteile überwinden

Beide Initiativen, die Adipositas-Beratungswochen von Lilly und die Umfrage mit begleitender Aufklärungskampagne von Novo Nordisk, verfolgen ein gemeinsames Ziel: Adipositas aus der Tabuzone zu holen, die Erkrankung besser zu verstehen und den Zugang zu professioneller Hilfe zu erleichtern. Sie machen deutlich, dass Adipositas eine komplexe, chronische Krankheit ist – und keine Frage von Schuld oder Versagen. Der Welt-Adipositas-Tag dient als wichtiger Anlass, um diese Botschaft in die Gesellschaft zu tragen und langfristig zu einer besseren Versorgung der Betroffenen beizutragen.


von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien von Lilly Deutschland und Novo Nordisk

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 1 Stunde

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 19 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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