- Behandlung
Das war das Barcamp Typ-2-Diabetes: Ehrlich und emotional
2 Minuten
Es war ein phänomenaler Auftakt des ersten virtuellen Barcamps der Diabetes-Community Blood Sugar Lounge – es wurde geweint und es wurde gelacht und vor allem wurde jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin schnell klar: Ich bin nicht allein, wir sind viele.
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„Mein erstes Barcamp, und ich bin begeistert. Es war super. Ich habe viele Anregungen mitgenommen, es wurden sehr interessante Themen besprochen, und man lernt den einen oder anderen kennen.“ Dies ist eine von vielen Reaktionen auf das Barcamp für Menschen mit Typ-2-Diabetes Mitte Oktober. Genau diese Punkte sind auch das Herzstück eines Barcamps. Bei einem Barcamp geht es um den Austausch auf Augenhöhe zwischen Menschen mit Diabetes.
11 Sessionthemen und eine Menge Austausch
Fünf Stunden ging das virtuelle #Diabetesbarcamp. In diesen fünf Stunden wurden 11 verschiedene Sessionthemen, teilweise parallel, diskutiert. Die Themen des Barcamps waren ebenso vielfältig wie die Teilnehmer: Es ging um Ernährung, Motivation, Diskriminierung, technische Unterstützung bei der Diabetestherapie und auch ganz private Themen wie Libidoverlust und Dating.
Session: Wie motiviere ich mich zu einer besseren Diabeteseinstellung?
Eine Erkenntnis einte alle Teilnehmer dieser Session: Das ewige „du musst, du musst …“ ist in keinster Weise förderlich für eine bessere Diabetestherapie. Aber: Apps, Tracker, Schrittzähler, Haustiere (z. B. Hunde) oder der Austausch mit anderen Menschen mit Diabetes können zu einem besseren Diabetesmanagement motivieren. Manche finden aber auch genau diese neuen Techniken eher frustrierend. Hier muss vermutlich jeder Mensch seine ganz eigene, individuelle Lösung finden.
Aber der Austausch, wie bei einem Barcamp, in der Selbsthilfe oder in Online-Gruppen, erweitert den Horizont, ist gesellig und lässt viele Teilnehmer:innen auch Motivation schöpfen. Oder, um es in den Worten einer Barcamperin zu sagen: „Ich hab’ mich gefreut, so viele D-Buddies heute kennenzulernen <3.“
von Lena Schmidt
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (12) Seite XX
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anseaticids postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 6 Tagen, 3 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
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othenbuehler postete ein Update vor 6 Tagen, 19 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
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Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
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Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
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