- Behandlung
Förderpreis: ausgezeichnete Projekte für ältere Diabetespatienten
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Ein Forschungsprojekt, das ältere Patienten vor Stürzen bewahren soll, eine diabetologische Schwerpunktpraxis auf Rädern sowie der Ehrenpreis für Dr. Wolf-Rüdiger Klare für sein „DiSko“-Schulungsmodul für mehr Bewegung – das sind die Projekte, die in diesem Jahr mit dem SilverStar-Förderpreis ausgezeichnet wurden.
Bereits zum neunten Mal sind mit dem SilverStar-Förderpreis der Berlin-Chemie AG herausragende Projekte und Personen geehrt worden, die ältere Menschen mit Diabetes in besonderer Weise unterstützen. Mit der Auszeichnung werde seit 2011 herausragende Projekte, Initiativen und Personen unterstützt, die sich in besonderem Maße für ältere Menschen mit Diabetes einsetzen.
Unter diesem Aspekt wurden in den letzten Jahren viele verschiedene Ideen und Projekte ausgezeichnet, über 250 Projekte haben sich bislang um den mit jährlich 25.000 Euro dotierten Förderpreis beworben. Unter dem diesjährigen Motto „Diabetes in Bewegung“ konnten Einzelpersonen, Praxen und Initiativen ihr Projekte einreichen.
Die in diesem Jahr ausgezeichneten Projekte im schnellen Überblick:
- Für das geplante Forschungsprojekt zur Identifizierung von Prädiktoren eines erhöhten Sturzrisikos bei älteren, multimorbiden Diabetespatienten ist Prof. Dr. Katrin Singler aus Nürnberg ausgezeichnet worden. Mit einem Screening-Instrument an einer Geriatrischen Tagesklinik sollen so ältere Patienten vor Stürzen bewahrt werden.
- Preisträger Dr. Michael Müller erhält die Auszeichnung für das DIABETOMOBIL, ein speziell ausgestattetes Fahrzeug, das in München im Einsatz ist, um nicht-mobile Diabetespatienten in der Betreuung fachärztlich-diabetologisch zu unterstützen.
- Für sein langjähriges Engagement für Menschen mit Diabetes ist Dr. Wolf-Rüdiger Klare aus Radolfzell am Bodensee mit dem Ehrenpreis des SilverStar-Förderpreises ausgezeichnet worden. Mit seinem bereits 2007 ins Leben gerufenen Schulungsmodul DiSko werden Menschen mit Typ-2-Diabetes zu mehr Bewegung motiviert.
Ältere Patienten vor Stürzen bewahren
Diabetes mellitus ist assoziiert mit geriatrischen Syndromen wie Frailty, Sarkopenie sowie dem Sturzsyndrom. Zusätzlich besteht ein negativer Effekt auf den Knochenstoffwechsel, woraus eine verminderte Knochendichte und damit ein erhöhtes Frakturrisiko resultiert. „Der Sturzprävention kommt daher bei älteren Menschen mit Diabetes eine besonders hohe Bedeutung zu“, so Preisträgerin Prof. Dr. Katrin Singler, Klinik für Innere Medizin 2, Schwerpunkt Geriatrie, Nürnberg.
In einem ersten Schritt des prämierten Projektes sollen Risikofaktoren für Stürze von multimorbiden älteren Diabetespatienten, die in einem häuslichen Umfeld leben, herausgearbeitet und hinsichtlich ihrer prädiktiven Aussagekraft bewertet werden. Auf dieser Grundlage soll ein im klinischen Alltag taugliches Screening-Instrument entwickelt und in einer Pilotstudie mit 40 Diabetespatienten getestet werden.
Risiko früh erkennen, um Maßnahmen einzuleiten
Übergeordnetes Ziel ist es, durch ein frühzeitiges Screening gezielt präventive Maßnahmen und Empfehlungen zur Prävention einleiten zu können, aber auch die Autonomie der Patienten im häuslichen Umfeld zu erhalten. „Wir wollen ein bei älteren Diabetespatienten einfach anzuwendendes Screening-Instrument entwickeln, mit dem sich ein erhöhtes Sturzrisiko schon sehr früh erkennen lässt. So lassen sich auch entsprechende Maßnahmen einleiten – und zwar individuell spezifische Maßnahmen“, erläutert Prof. Singler.
Die Durchführung des Projekts ist an der Geriatrischen Tagesklinik des Klinikums Nürnberg Nord geplant. Dort werden teilstationär über 65-jährige multimorbide Patienten behandelt, die selbstständig bzw. mit Unterstützung eigenständig in häuslicher Umgebung leben. Im nächsten Schritt wollen die Initiatoren den Ethikantrag bei der Bayerischen Landesärztekammer einreichen und notwendige Messgeräte anschaffen.
Diabetologische Schwerpunktpraxis auf Rädern
Wenn Patienten, die die Betreuung eines diabetologisch besonders qualifizierten Arztes in der Diabetes-Schwerpunktpraxis benötigen, die Praxis aufgrund von körperlichen Gebrechen oder schweren anderen Erkrankungen nicht mehr aufsuchen können, kanneine Behandlungslücke entstehen. Komplizierte Therapien müssten weitergeführt werden, um eine Verschlechterung von Folgeerkrankungen oder die Entwicklung schwerer Diabeteskomplikationen zu verhindern.
„Oftmals erfolgt jedoch die Einweisung in eine Klinik, in der die Patienten nur eine Grundversorgung erhalten, aber mangels flächendeckender diabetologischer Spezialabteilungen keine diabetologische Fachbehandlung“, erklärt Preisträger Dr. Michael Müller vom Diabetes- und Hormonzentrum Fünf Höfe, München.
Geschlossene Lücke zwischen ambulanter und der stationärer Versorgung
Das DIABETOMOBIL schließt diese Lücke zwischen der ambulanten und der stationären fachärztlich-diabetologischen Behandlung und unterstützt den Hausarzt bei der Betreuung nicht mobiler Patienten in häuslicher Pflege oder in Alten- und Pflegeheimen. Hierfür stehen in einem speziell ausgestatteten Auto neben dem fachärztlich-diabetologischem Know-how alle Diagnostik- und Therapiestrukturen einer diabetologischen Schwerpunktpraxis zur Verfügung – so ist das telemedizinisch mit der Praxis vernetzte Fahrzeug zum Beispiel auch mit einem mobilen Laborgerät, einem Dopplergerät und einem EKG ausgestattet.
„Ein Ziel unseres Projektes ‚DIABETOMOBIL‘ ist somit auch die Vermeidung kostenintensiver stationärer Aufenthalte, insbesondere mit der Gefahr der Entwicklung nosokomialer Infektionen und die Idee, den Patienten in der gewohnten häuslichen Umgebung zu belassen“, so Dr. Müller. Die Anmeldung der Patienten erfolgt per Überweisung auf Empfehlung des Hausarztes gemäß den DMP-Richtlinien, Einsatzgebiet ist das Stadtgebiet München.
Ehrenpreis für Dr. Wolf-Rüdiger Klare und „DiSko“
Bewegungssteigerung ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Diabetestherapie. In der Schulung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 ist die Motivation und Anleitung zu mehr Bewegung jedoch bislang noch nicht flächendeckend etabliert. Hier setzt das DiSko-Schulungsmodul (Wie Diabetiker zum Sport kommen) an. Seit 2007 motiviert dieses Projekt Menschen mit Typ-2-Diabetes, mehr Bewegung und Sport in den eigenen Alltag aufzunehmen.
Kern der Schulungsstunde, die in alle zugelassenen Schulungsprogramme als zusätzliche Doppelstunde eingefügt werden kann, ist ein halbstündiger, geführter Spaziergang, an dem alle Schulungsteilnehmer teilnehmen können – unabhängig von ihrer (mitunter geringen) Fitness.
Positives Erlebnis als Initialzündung
Vor und nach dieser Bewegungseinheit werden Blutzucker und Puls gemessen und auf einem Flipchart für die Teilnehmer sichtbar festgehalten. „Die meist eindrucksvollen Änderungen dieser Parameter werden im Anschluss im Gruppengespräch bewertet“, erläutert Dr. Klare vom Hegau-Bodensee-Klinikum, Radolfzell am Bodensee, „insbesondere wird thematisiert, wie die Patienten die Pläne zur Bewegungssteigerung im Alltag umsetzen und hierbei bekannte Hemmnisse überwinden können.“
Das Schulungsmodul ist vom Bundesversicherungsamt für das DMP Diabetes mellitus Typ 2 akkreditiert und in vielen Bundesländern in diesem Rahmen abrechenbar. Regelmäßig werden Schulungskräfte für die Durchführung und Abrechnung des DiSko-Moduls ausgebildet.
SilverStar 2021 – jetzt mit digitalen Projekten bewerben!
„Älter werden mit Diabetes im digitalen Wandel“ lautet das Motto des SilverStar-Förderpreises 2021. Gesucht werden Projekte, die mithilfe der Digitalisierung neue Wege gefunden haben, die Versorgung von älteren Menschen mit Diabetes voranzubringen. Darunter fallen z. B. Maßnahmen zur Vereinfachung der Kommunikation zwischen Behandelnden und Patienten oder digitale Versorgungskonzepte, die ältere Menschen bei der Lebensstilkontrolle unterstützen.
Engagierte Einzelpersonen oder Gruppen mit ihren Projekten können sich noch bis zum 31. Dezember 2020 um die soziale Auszeichnung der Berlin-Chemie AG bewerben. Weitere Informationen zum SilverStar-Förderpreis finden Sie unter www.silverstar-preis.de.
Quelle: Berlin-Chemie AG | Redaktion
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 1 Tag, 3 Stunden
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 23 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 18 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 16 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 13 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 23 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 23 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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