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Herz-Kreislauf-Erkrankung: Gestörte Blutfett-Werte ernst nehmen
7 Minuten
Wer Diabetes hat, hat oft auch eine Störung des Fettstoffwechsels – Stichworte: Cholesterin, Triglyzeride. Warum es wichtig ist, diese Störungen gut zu beachten und wie man erhöhte Werte senken kann, erfahren Sie hier.
Aktuell sterben in Deutschland jährlich etwa 350 000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Hauptursachen sind Herzinfarkte (46 000 Todesfälle) und Schlaganfälle (55 000 Todesfälle), zunehmend auch die Herzinsuffizienz. Aber auch eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) tritt häufig auf und verursacht rund 48 400 Krankenhaus-Aufenthalte pro Jahr. Auslöser dieser Erkrankungen ist meist eine Arteriosklerose, also eine Gefäß-Verkalkung.
Es steht zweifelsfrei fest, dass durch ein Senken des LDL-Cholesterins, also des “bösen” Cholesterins, schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse verhindert werden können, wie auch in internationalen Leitlinien bestätigt wird. Um das Risiko von Menschen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken, steht ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung im Vordergrund. Dazu gehört auch, nicht zu rauchen.
Eine Anpassung des Lebensstils allein reicht oft nicht
Leider lässt sich damit allein oft nicht eine gewünschte bzw. notwendige Senkung des LDL-Cholesterins erreichen. Das Senken der Werte ist aber wichtig, weil es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Höhe des LDL-Cholesterin-Werts und dem Risiko für eine Arteriosklerose gibt. Durch ein Senken des LDL-Cholesterins um 1 mmol/l (40 mg/dl) kann das relative Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse um etwa 22 Prozent gesenkt werden. Das gilt für Menschen mit einem niedrigen Risiko genauso wie für Menschen mit einem an sich schon hohen Risiko.
Experten betonen, dass in der Inneren Medizin nur wenige Behandlungs-Empfehlungen so gut durch Studien abgesichert sind wie das Vorbeugen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch fettsenkende Medikamente.
Anders verhält es sich mit den häufig bei Menschen mit Diabetes auch vorhandenen hohen Triglyzerid- oder Neutralfett-Werten (Hypertriglyzeridämie). Auch erhöhte Triglyzerid-Werte erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse – eine Senkung hat jedoch in großen Studien nicht eindeutig auch eine Reduktion des Risikos gezeigt. Positive Ergebnisse brachte nur eine Therapie mit einer hoch gereinigten Eicosapentaensäure in der Studie REDUCE-IT.
Das Fallbeispiel
Stefan H., 52 Jahre alt und seit sechs Jahren wegen Typ-2-Diabetes in Behandlung (108 kg) wird wegen starker Brustschmerzen ins Krankenhaus eingewiesen. Glücklicherweise konnte er trotz nachgewiesenen frischen Herzinfarkts rechtzeitig behandelt werden.
Die Labor-Untersuchungen ergaben laut behandelndem Oberarzt extrem hohe Blutfett-Werte – diese waren Stefan in dieser Höhe angeblich nicht bekannt. Seine Frau korrigierte ihn aber dahingehend, dass eine Behandlung erhöhter Blutfette doch schon seit Jahren bei ihm diskutiert wurde – wegen der möglichen Nebenwirkungen wollte er jedoch keine Medikamente einnehmen.
Da auch schon ein Bruder von ihm mit 46 Jahren einen “kleinen Schlaganfall” hatte, ist laut Oberarzt von einer familiären Störung des Fettstoffwechsels auszugehen. Durch Medikamente könnte eine Besserung der Werte und damit auch eine deutliche Senkung seines Gefäßrisikos erreicht werden.
Nicht nur Arteriosklerose
Störungen des Fettstoffwechsels spielen nicht nur beim Entstehen der Arteriosklerose eine entscheidende Rolle. Immer mehr rücken auch entzündliche Wirkungen durch Produkte des Fettstoffwechsels wie Mediatoren und freie Fettsäuren des “gefährlichen” Bauchfetts bei Adipositas in den Vordergrund. Diese Faktoren scheinen auch beim Entstehen von Krebs-Erkrankungen eine Rolle zu spielen.
Eventuell gibt es auch einen Zusammenhang mit Demenz-Erkrankungen. Menschen mit Diabetes haben oft ein typisches Muster von Fettstoffwechsel-Störungen – umgekehrt scheinen Fettstoffwechsel-Störungen auch bei der Entwicklung eines Diabetes eine Rolle zu spielen.
Aufgaben der Blutfette
Nach einer Mahlzeit werden die von der Darmschleimhaut aufgenommenen Fette in Form von Chylomikronen zur Muskulatur und anderen Geweben und schließlich auch zur Leber transportiert. Chylomikronen sind kleinste Fettteilchen, die reich sind an Triglyzeriden und relativ arm an Cholesterin.
Um Fette zu den Organen transportieren zu können, produziert die Leber selbst VLDL. Diese Very-low-Density-Lipoproteine sind reich an Triglyzeriden. Im Blut werden sie durch Abgabe eines Teils ihrer Triglyzeride immer kleiner und dichter. So verlieren sie an Masse und werden schließlich zu LDL-Partikeln (LDL: Low-Densitiy-Lipoprotein), die nur noch Cholesterin-Reste enthalten.
HDL-Partikel sind am kleinsten und dichtesten und “sammeln” quasi Cholesterin aus den peripheren Geweben auf und bringen es zur Leber zurück, weshalb es auch als “gutes” Cholesterin bezeichnet wird. HDL steht für High-Densitiy-Lipoprotein. Diese Transport-Partikel sind erforderlich, weil Fette nicht wasserlöslich sind. Deshalb muss auch Cholesterin an wasserlösliche Proteine (Eiweiße) wie LDL und HDL gekoppelt transportiert werden.
Tab. 1: Fettstoffwechsel: wichtige Abkürzungen
| LDL | Low-Density-Lipoprotein (geringe Dichte der Fettpartikel) |
| HDL | High-Density-Lipoprotein (hohe Dichte der Fettpartikel) |
| VLDL | Very-Low-Densitiy-Lipoprotein (sehr geringe Dichte der Fettpartikel) |
| CSE-Hemmer | Cholesterin-Synthese–Enzym-Hemmer (Statine) |
| PCSK-9-Hemmer | Proprotein-Convertase-Subtilisin-Kexin-9-Hemmer |
Normalwerte der Blutfette
Der Cholesterin-Spiegel eines Menschen liegt normalerweise unter 200 mg/dl (5,2 mmol/l). Die Werte des HDL-Cholesterins sollten über 40 mg/dl (1,0 mmol/l) liegen. Die Werte des LDL-Cholesterins sollten bei Menschen mit Typ-1-Diabetes unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l), bei Menschen mit Typ-2-Diabetes idealerweise heute sogar unter 70 mg/dl (1,8 mmol/l) liegen. Die Triglyzerid-Werte sollten 150 mg/dl (1,7 mmol/l) nicht überschreiten.
Das LDL-Cholesterin, speziell die Untergruppe der Small-Dense-LDL-Partikel, ist im Zusammenhang mit der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen der wesentliche Faktor, zusammen mit erniedrigtem HDL-Cholesterin und erhöhten Triglyzerid-Werten.
Wodurch entstehen Störungen des Fettstoffwechsels?
Primäre Störungen des Fettstoffwechsels
Störungen des Fettstoffwechsels können vererbt sein. Trotz genetischer Vorbelastung tritt diese jedoch nicht bei jedem Betroffenen auf – Lebensstil und Ernährung spielen eine wichtige Rolle dabei.
Eine vererbte Störung des Fettstoffwechsels ist die familiäre Hypercholesterinämie, bei der sich stark erhöhte Cholesterinwerte von Generation zu Generation vererben. Sind Menschen mit Typ-2-Diabetes zusätzlich an einer familiären Hypercholesterinämie erkrankt, sind sie Hochrisiko-Patienten: Sie haben ein sehr hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier muss das LDL-Cholesterin so früh wie möglich medikamentös gesenkt und so niedrig wie möglich eingestellt werden.
Sekundäre Störungen des Fettstoffwechsels
Sekundäre Störungen des Fettstoffwechsels sind bei anderen Grunderkrankungen oft zu finden. Zu diesen gehören u. a.:
- Diabetes mellitus,
- Fehlernährung mit Übergewicht,
- Unterfunktion der Schilddrüse,
- Rückstau der Gallenflüssigkeit,
- Nierenerkrankungen,
- hoher Alkoholkonsum.
Bei der primären Fettstoffwechsel-Störung kommt es meist zu erhöhten Cholesterin-Werten, bei sekundären meist zu erhöhten Triglyzerid-Werten. Bei Diabetes sind gelegentlich Triglyzeride und Cholesterin betroffen. Für die Diagnose ist zu berücksichtigen:
- Sind die Cholesterin-Werte isoliert erhöht?
- Sind die Triglyzerid-Werte isoliert erhöht?
- Sind beide Werte erhöht?
- Welche Fettanteile sind erhöht: Chylomikronen, VLDL-, LDL-, HDL-Cholesterin?
Besonderheiten beim Typ-2-Diabetes
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben in der Regel eine “gemischte Störung des Fettstoffwechsels” mit einer leichten Erhöhung der Triglyzeride sowie einer Verminderung des HDL-Cholesterins. Durch ein Optimieren der Glukosewerte lassen sich die veränderten Fettwerte positiv beeinflussen.
Mit zunehmendem Übergewicht besonders mit Fettansammlung im Bauchbereich, wie sie typischerweise bei Männern auftritt, verstärkt sich eine vorliegende Insulinresistenz (Unempfindlichkeit gegenüber Insulin) von Muskulatur und Fettgewebe. Damit verbundene hohe Insulin-Spiegel verursachen eine vermehrte Produktion von Triglyzeriden. Ebenso LDL-Cholesterin und Gesamt-Cholesterin sind dann im Blut erhöht.
Auch bei Menschen mit Typ-1-Diabetes können Störungen des Fettstoffwechsels auftreten. Auch sie sollten, angepasst an das Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entsprechend behandelt werden.
Tab. 2: Risikokategorien für Menschen mit Diabetes in Abhängigkeit von Blut-Fettwerten
| Risiko | LDL-Cholesterin | HDL-Cholesterin | Triglyzeride |
| hoch | ≥ 130 mg/dl, ≥ 3,4 mmol/l |
< 40 mg/dl, < 1,0 mmol/l |
l> 400 mg/dl, > 4,5 mmol/l |
| grenzwertig | 100 – 129 mg/dl, 2,6 – 3,3 mmol/l |
40 – 59 mg/dl, 1,0 – 1,5 mmol/l |
150 – 399 mg/dl, 1,7 – 4,5 mmol/ |
| niedrig | < 100 mg/dl, < 2,6 mmol/l |
l≥ 60 mg/dl, ≥ 1,6 mmol/l |
< 150 mg/dl, < 1,7 mmol/l |
Warum sind erhöhte Blutzuckerwerte bei Diabetes potenziell so gefährlich?
Insbesondere bei Menschen mit Diabetes, die keine normnahen Glukosewerte erreichen, treten sehr kleine dichte LDL-Partikel (Small-Dense-LDL) auf. Diese werden in besonderem Maß rasch verstoffwechselt und fördern bei Anhäufung eine Arteriosklerose. Außerdem können bei dauerhaft sehr hohen Glukosewerten insbesondere stark erhöhte Mengen an Triglyzeriden im Blut eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis) auslösen.
Lipoprotein(a)
Lipoprotein(a), abgekürzt Lp(a), gehört zu den LDL-Partikeln. Seine Konzentration ist genetisch bestimmt. Lp(a) ist, wenn es erhöht ist, ein Indikator für ein besonders hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bestimmt werden sollte der Lp(a)-Wert insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit früh auftretenden und rasch fortschreitenden Gefäßschäden. Wegen der überwiegend genetisch beeinflussten Höhe des Lp(a)-Werts sind wiederholte Messungen nicht erforderlich, ein bis zwei Messungen genügen meist.
Ist die Lp(a)-Konzentration stark erhöht, kann dem Körper durch eine Lipid-Apherese u. a. Lp(a) entzogen werden. Eine Lipid-Apherese funtioniert im Prinzip wie eine Dialyse, nur dass eben Fette aus dem Blut herausgefiltert werden. Ob damit auch eine Verminderung des Risikos erreicht wird, ist noch nicht abschließend beurteilt.
Tab. 3: Zielwerte bei hohem Risiko
| LDL-Cholesterin | < 70 mg/dl (< 1,8 mmol/l) |
| HDL-Cholesterin | > 50 mg/dl (> 1,3 mmol/l) |
| Triglyzeride | < 150 mg/dl (< 1,7 mmol/l) |
| Lp(a) | < 50mg/dl (125 nmol/l) |
Basistherapie ohne Medikamente
Zu den Basismaßnahmen zum Senken von erhöhten Gesamt-Cholesterin- und LDL-Cholesterin-Werten gehören:
- möglichst normnahe Glukosewerte,
- bei Übergewicht eine Reduktion des Gewichts bei gleichzeitigem Umstellen der Ernährung auf eine ausgewogene Ernährung mit mehr Ballaststoffen und Reduktion der Aufnahme von Kalorien; eine Gewichts-Reduktion um 10 Prozent kann bereits zu einer deutlichen Reduktion erhöhter Fettwerte führen,
- regelmäßige körperliche Aktivität, die kein Hochleistungs-Sport sein muss – sonst wird sie eher nicht regelmäßig ausgeführt,
- Nikotinverzicht,
- Alkoholverzicht, denn starker Alkoholkonsum kann extrem erhöhte Triglyzerid-Werte verursachen.
Bei den “Herztagen” der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) im Jahr 2023 sagte Tagungspräsident Prof. Dr .Ulrich Laufs, dass etwa 80 Prozent aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch geeignete vorbeugende Maßnahmen verhindert werden könnten.
Was man bei gestörtem Fettstoffwechsel noch tun kann
Aktuelle Vorgehensweisen bezüglich einer Therapie eines gestörten Fettstoffwechsels sind die Folgenden:
Statine
CSE-Hemmer (Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer) gehören zur Standardtherapie bei erhöhten LDL-Cholesterin-Werten und erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bei Unverträglichkeit von Statinen gibt es verschiedene Alternativen: Austauscherharze, die Gallensäuren binden und die Aufnahme von Cholesterin hemmen; Fibrate bei isoliert erhöhten Triglyzerid-Werten; Fischöle mit mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren; Alpha-Linolensäure z. B. aus Soja, Walnuss, Raps- oder Leinöl; Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure z. B. in fettreichen Fischsorten wie Hering, Makrele und Lachs.
Kombinationstherapie von Statinen mit zum Beispiel Ezetimib (wird auch bezeichnet als duale Hemmung)
Diese Therapie ist geeignet bei Patienten mit sehr hohen Werten und großem Abstand zum Zielwert. Durch die medikamentöse Hemmung der Cholesterin-Produktion in der Leber wird häufig gleichzeitig die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm gesteigert, bei verminderter Aufnahme aus dem Darm nimmt umgekehrt die Produktion in der Leber häufig zu. Durch eine duale Hemmung kann man dies verhindern: Die Produktion von Cholesterin in der Leber wird gehemmt – gleichzeitig aber auch die Aufnahme aus dem Darm.
Statine allein senken das LDL-Cholesterin im Blut um bis zu 60 Prozent, die Triglyzeride um maximal 25 Prozent. Ein Senken der Triglyzerid-Werte führt oft zu einer Erhöhung des HDL-Cholesterins.
Wenn das LDL-Cholesterin-Ziel von 55 mg/dl (1,4 mmol/l) nicht erreicht wird
Es kommen zusätzlich Bempedoinsäure und gegebenenfalls PCSK-9-Hemmer (Wirkstoffe/Handelsnamen: Alirocumab/Praluent, Evolocumab/Repatha) zum Einsatz – besonders bei Patientinnen und Patienten mit sehr hohem Risiko. Die Bempedoinsäure hemmt ein bei der Cholesterin-Produktion wichtiges Enzym: die ATP-Citrat-Lyase. Es kann als Ergänzung zu einer Therapie mit einem Statin und Ezetimib hinzugegeben werden und als Alternative, wenn die anderen Substanzen nicht vertragen werden.
Eine weitere neuere Substanz ist Inclisiran (Handelsname: Leqvio). Dieses greift direkt an der Proprotein Convertase Subtilisin Kexin Typ 9 (PCSK-9) an und hemmt deren Produktion in der Leber. Inclisiran wird wie PCSK-9-Hemmer als Fertigspritze ins Unterhaut-Fettgewebe injiziert.
Mehr Aufmerksamkeit für das Lipoprotein(a)
Bekannt ist bei erhöhten Werten, wie beschrieben, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Besonderes Risiko für Frauen
Jede zweite Frau stirbt wegen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung – im Durchschnitt zehn Jahre später als Männer. Bis zur Menopause, also der letzten Periodenblutung, sind Frauen durch Östrogene geschützt. Deshalb sollte man gerade bei Frauen auch schon in jungen Jahren den bekannten Risikofaktoren mehr Aufmerksamkeit schenken, um auch nach der Menopause das Risiko zu senken. Zu beachten sind dabei z.B.:
- erhöhte Cholesterin-Werte,
- Zysten in den Eierstöcken (zystische Ovarien),
- Bluthochdruck in der Schwangerschaft,
- sehr frühe Menopause,
- Autoimmunerkrankungen.
Zusammenfassung
Zur Arteriosklerose-Vorbeugung hat sich das Senken des LDL-Cholesterins als zentraler Ansatzpunkt herausgestellt. Lebensstil-Änderungen können die Fettwerte im Blut stark beeinflussen, allerdings nicht oder kaum, wenn die Vererbung die entscheidende Rolle spielt. Dann helfen nur Medikamente – primär Statine und Cholesterin-Aufnahmehemmer wie Ezetimib (aus dem Darm). Neuere Medikamente wirken zum Teil noch effektiver und sind auch bei Statin-Unverträglichkeit einzusetzen. Abwarten ist keine Alternative! Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
von Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2024; 72 (1) Seite 30-33
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lelolali postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 6 Tagen, 1 Stunde
Hallo, ich bin noch ganz neu hier. Ich war heute beim T1day und bin dadurch auf den DiabetesAnker aufmerksam geworden. Ich bin Ende 20 und komme aus Berlin und bin auf der Suche nach anderen Menschen mit Typ 1 Diabetes (ungefähr in meinem Alter) zum Austauschen und Quatschen. Vielleicht hat ja jemand Interesse 🙂
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laratyp1life antwortete vor 5 Tagen, 1 Stunde
Hey, ich bin Lara und 23 Jahre alt. Ich komme zwar nicht aus Berlin, aber bin im Mai wieder dort. Freue mich trotzdem immer über Austausch, auch wenn es digital ist. Liebe Grüße
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lelolali antwortete vor 5 Tagen
@laratyp1life: Hallo, über digitalen Austausch freue ich mich natürlich auch 🙂
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jasminj postete ein Update vor 6 Tagen, 8 Stunden
Hi,
Ich bin Jasmin und gerade auf dem t1day 🙂 hab seit 23 Jahren Diabetes, aktuell mit Ypsopump und G7. Bin entweder in Hamburg oder Berlin anzutreffen und freue mich auf Kontakte und Austausch!-
lelolali antwortete vor 6 Tagen, 1 Stunde
Hey Jasmin, ich war heute auch auf dem T1day, vielleicht hast du Lust auf Austausch 🙂
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jasminj antwortete vor 6 Tagen
@lelolali: Ich würde mich über Austausch und Kontakte sehr freuen. Gerne hier oder anders online und ansonsten bin ich aktuell alle ein bis zwei Wochen in Berlin – also ggf. auch gerne persönlich?
Wie hat Dir der Tag gefallen? -
lelolali antwortete vor 5 Tagen, 23 Stunden
@jasminj: Ja sehr gerne! Ich kann dir hier leider keine private Nachricht schreiben (werde auf die Startseite weitergeleitet) , funktioniert dies bei dir? 🙂
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jasminj antwortete vor 5 Tagen, 22 Stunden
@lelolali: funktioniert bei mir leider auch nicht. Ich wollte es mir morgen nochmal über die Webabsicht anschauen, vllt geht es da 🙂
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gregor-hess antwortete vor 5 Tagen, 4 Stunden
@jasminj & @lelolali: Leider funktionieren die DM aktuell tatsächlich nicht, sorry! Wir kümmern uns schnellstmöglich darum!
LG Gregor aus der Redaktion -
gregor-hess antwortete vor 4 Tagen, 14 Stunden
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jasminj antwortete vor 4 Tagen, 13 Stunden
@gregor-hess: vielen lieben Dank! Hab es direkt ausprobiert und es sieht gut aus 🙂
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galu postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
hallo,
ich bin d«Deutsche und lebe seit ca.40jahren in Portugal… meine Tochter, deutsch portugiesin, nun 27 ist seit ihrem 11.Lebensjahr Typ1.
Nachdem ich, gleich nach der Diagnose, eine Selbsgthilfegruppe – die jungen Diabetiker der Algarve, gegruendet habe – finden wir nun so einige Beschraenkungen, was Selbsthilfe und relevante Info betrifft….meine Frage an die Gruppe:
Kann mir jemand , irgendwo in Deutschland eine gute Diabetes Kur oder Kuren mit Hauptgewicht auf Diabetes empfehlen?
Wir werden eh alles privat organsieren und bezahlen muessen – also sind eh nicht auf Krankenkassenangebote angewiesen (falls es diese ueberhaupt (wo?) geben sollte)
Irgendwo in Deutschland (vielleicht nicht zuweit weg von internationalen Flughaefen, da wir ja immer aus Portugal kommen muessen.
Hat vielleicht jemand eine Idee? vielen dank im Voraus-
connyhumboldt antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo! Die beste Klinik für Diabetes ist in Bad Mergentheim! Ich hoffe Euch damit geholfen zu haben! Die Gesetzlichen Krankenkassen schicken die bei ihnen versicherten Diabetiker alle dahin! Privat geht aber auch? Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland!
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