Kaffee: (fast) immer eine gute Lösung!

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Kaffee: (fast) immer eine gute Lösung!

Ein grauer Morgen. Raus aus dem warmen Bett, der Blick aus dem Fenster verheißt Feuchtigkeit und Kälte. Der Lichtblick, sich täglich wiederholend: sich ausbreitender Duft nach Einschalten der Kaffeemaschine. Das Grau wird etwas bunter. Und das Leben gesünder.

Der Fall


Martha M., 42 Jahre, hatte schon seit Jahren regelmäßig 3- bis 4-mal im Monat starke Kopfschmerzen vom „Spannungs-Typ“ – in der letzten Zeit auch migräneartige Attacken, die sie immer öfter zwangen, statt zur Arbeit zu gehen zu Hause zu bleiben.

Nachdem sie schon viele verschiedene einzelne Schmerzmittel (vor allem Ibuprofen) versucht hatte, hatte ihr Hausarzt schließlich zu einer Kombination von Aspirin, Paracetamol und Koffein geraten – zum ersten Mal nach langer Zeit konnte Martha trotz ihrer Migräneattacken wieder arbeiten, ohne einen ganzen Tag auszufallen. Sie hatte auch auf Anraten des Hausarztes einen Versuch gestartet, bei beginnenden Beschwerden Kaffee (koffeinhaltig) zu trinken. Das Ausmaß der Beschwerden konnte sie tatsächlich reduzieren – die Anfälle verloren ihren Schrecken.

Kaffee ist heute der am zweitmeisten gehandelte Rohstoff der Welt. 91 Prozent des täglichen Kaffeekonsums erfolgen zum Frühstück. Aktuelle Zahlen ergeben, dass Kaffee zu den drei am häufigsten konsumierten Getränken gehört – mit über 150 Litern pro Bundesbürger pro Jahr. In Zeiten von Corona mit viel Heimarbeit liegt der Anteil sicher noch höher – eine Tasse Kaffee sorgt für Abwechslung und Wohlgeruch! Vor der nächsten Online-Sitzung noch schnell eine Tasse gebrüht, einfach herrlich …

Kaffee enthält mehr als 800 Aromastoffe, aber nur etwa 2 kcal/100 ml – seine Qualitäten als „Wachmacher“ werden von vielen Menschen geschätzt. Die Anzahl der verschiedenen Inhaltsstoffe ist abhängig von den Wachstumsbedingungen der Kaffeepflanze, dem Röstverfahren und besonders der Sorte. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind: Wasser, Fett, Eiweiß, Säuren, Mineralstoffe, Aromastoffe und, besonders wichtig, Alkaloide wie Koffein!

Kaffee: Das ist gut zu wissen


  • Kaffee ist ein Naturprodukt und enthält je nach Sorte eine sehr variierende Anzahl und Menge von verschiedenen Substanzen. Hauptbestandteile einer Kaffeebohne sind: Kohlenhydrate, Fettstoffe, Wasser, Eiweiß, Säuren, Alkaloide, Mineral- und Aromastoffe.
  • Kaffee ist eine gute Magnesiumquelle. Magnesium wirkt positiv auf den Glukosestoffwechsel.
  • Kaffee kann den Harnsäurespiegel im Blut senken. Vermutet wird, dass dies nicht durch das Koffein geschieht, sondern durch andere Bestandteile des Kaffees.
  • Kaffee enthält Ballaststoffe in relevanter Form.

Kohlenhydrate sind etwa zu 30 Prozent in der Kaffeebohne enthalten – vor allem Mehrfachzucker: Diese werden beim Rösten größtenteils in andere Verbindungen umgewandelt. Der Kaffeesatz besteht aus den nach der Röstung noch vorhandenen Kohlenhydraten. Etwa 20 Prozent des Rohstoffs besteht aus Fett – da dieses nicht wasserlöslich ist, kommt es im trinkfertigen Kaffee später kaum vor, ebenso wie Eiweiß, da es beim Rösten zerstört wird.

An Vitaminen zu nennen sind vor allem die B-Vitamine: Vitamin B2 (Riboflavin), Niacin und Vitamin B6 (Pyridoxin). Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor machen zwar nur etwa 3 bis 5 Prozent aus, sie sind aber zu fast 90 Prozent später im Getränk enthalten. Nahezu alle Aromastoffe des Kaffees entstehen erst beim Rösten durch eine besondere chemische Reaktion (Maillard-Reaktion) – roher Kaffee riecht fast nach nichts.

Warum Kaffee als ungesund galt

Manche Menschen haben Angst vor Krebs, wenn sie zu viel Kaffee trinken, andere denken, ihr Blutdruck lasse keinen Kaffee zu. Es gibt aber auch Hinweise dafür, dass Kaffee vor Krebs, Demenz und sogar Diabetes schützt. Stimmt dies?

Früher galt Kaffee oft als ungesund – viele berichten darüber, dass sie nervös werden, ihr Herz schneller pocht oder, dass sie nicht einschlafen können. Dass Kaffeetrinker früher sterben, gilt heutzutage als längst überholt.

Frühere Kaffee-Vorurteile


  • er macht süchtig
  • er treibt den Blutdruck in die Höhe
  • er führt zu Herzrhythmusstörungen
  • er macht Sodbrennen und reizt den Magen
  • er trocknet den Körper aus
  • er ist genauso schlimm wie Schnaps oder Zigaretten
  • last, but not least: er verursacht Krebs

Wie die Ernährungswissenschaft berichtet, wurde früher in Studien oft nicht auf den Lebensstil geachtet: gesunder Lebensstil oder eher ungesunder? So wurden in vielen früheren Studien Kaffeetrinker untersucht, aber es wurde außer Acht gelassen, dass viele davon auch Raucher waren – deshalb oft auch die vermeintlich negativen Effekte des Kaffees.

Wichtigster Inhaltsstoff: Koffein

Der wohl wichtigste Inhaltsstoff des Kaffees ist das Alkaloid Koffein: Es kommt natürlicherweise in der Kaffeebohne vor und entsteht bei der Energiegewinnung der Kaffeepflanze (Photosynthese). Koffein ist Inhaltsstoff vieler Pflanzen – und in hohen Dosen giftig oder tödlich!

So kommt Koffein auch vor in der Teepflanze und in der Kolanuss sowie auch im Samen der Kakaopflanze. Koffein ist wegen seiner verschiedenen positiven Wirkungen heute auch in bestimmten Medikamenten enthalten, z. B. in Tabletten gegen Kopfschmerzen oder Migräne.

Was macht Koffein?


Koffein wird im Magen-Darm-Trakt rasch aufgenommen und wirkt stimulierend auf das zentrale Nervensystem:
  • Anregung der Herztätigkeit (Puls steigt kurzfristig)
  • leichte Steigerung des Blutdrucks (kurzfristig, ca. 30 Minuten) – danach sinkt er wieder
  • Körpertemperatur steigt leicht
  • Stimulierung der Muskeltätigkeit
  • Erweiterung der Bronchien und Blutgefäße
  • Anregung der Verdauung und des Harndrangs
  • Förderung der Auf­merk­samkeit, der Konzentration und des geistigen Leistungsvermögens
  • manche Menschen bekommen Schweißausbrüche, zittern und werden nervös, unruhig (Dosisproblem!)
  • Koffein macht wach, indem es an „Adenosinrezeptoren“ im Nervensystem andockt und den dortigen Botenstoff Adenosin, der Müdigkeit auslöst, verdrängt
  • Kaffee (Koffein) wirkt bei ­Frauen z. T. doppelt so lange wie bei Männern

Im Gegensatz zum Koffein aus schwarzem Tee (an Gerbsäure gebundenes Koffein) wird das Koffein im Kaffee schon innerhalb von 30 Minuten über Magen und Dünndarm resorbiert und im Körper verteilt. Die anregende Wirkung setzt dann ein und ist nach etwa 1½ Stunden wieder weg.

Koffeingehalt des Kaffees

  • In einer Tasse Kaffee (150 ml) sind 40 bis 120 mg Koffein.
  • 5 Tassen pro Tag sind laut Ernährungswissenschaftlern wohl unbedenklich.
  • Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit rät: max. 200 mg Koffein auf einmal, max. 400 mg pro Tag.

Was hat Kaffee mit Diabetes zu tun?

Kaffee scheint laut Experten nach großen Beobachtungsstudien das Risiko für Typ-2-Diabetes zu senken. Dabei scheint nicht das Koffein entscheidend, denn der positive Effekt tritt auch bei entkoffe­iniertem Kaffee auf. So kamen mehrere Studien in Europa, den USA und Japan zu dem Schluss, dass Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, ein um 5 bis 10 Prozent geringeres Risiko für einen Typ-2-Diabetes hatten – sogar bei entkoffeiniertem Kaffee.

Die positiven Effekte scheinen vor allem an den Antioxidanzien im Kaffee zu liegen. Diese scheinen auch dafür verantwortlich zu sein, dass Entzündungen reduziert werden, die Konzentration des Hormons Adiponektin angehoben wird (die bei Übergewicht reduziert ist) und so wohl auch die Insulinempfindlichkeit, die gerade bei Übergewicht/Metabolischem Syndrom reduziert ist, verbessert wird.

Koffeingehalt von Getränken



Espresso 130 mg

Bitterschokolade 90 mg

Kaffee 50 mg

Red Bull 32 mg

schwarzer und grüner Tee, Club-Mate 20 mg

Vollmilchschokolade 15 mg

Coca-Cola 10 mg

Bildquellen: © AdobeStock – DenisMArt | Tetiana | Pineapple studio | angelus_liam | devulderj | photocrew | stockphoto-graf | haveseen

Wenn Kaffee in üblichen Mengen getrunken wird, entzieht dies dem Körper auch kein Wasser (obwohl Koffein leicht entwässernd wirkt). Und frisch zubereitet und getrunken macht er meist auch keine Magenbeschwerden (diese treten oft erst nach etwa 30 Minuten Wartezeit durch die Röststoffe auf). Koffein erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis, wirkt aufmunternd und steigert die physische Leistungsfähigkeit.

Parkinson- und Alzheimer-Erkrankungen scheinen durch regelmäßigen Kaffeekonsum reduziert zu sein – ebenso bestimmte Krebserkrankungen wie Leber- und Gebärmutterkrebs. Auch schwere Lebererkrankungen (z. B. Leberzirrhose) werden positiv beeinflusst.

Koffein hilft bei leichten Kopfschmerzen, denn Koffein hat einen schmerzlindernden Effekt, und auch manchmal bei Migräne – manchen hilft der Kaffee auch beim Einschlafen. Ob es ein Espresso oder ein Kaffee ist, muss man ausprobieren).

Zusammenfassung

Regelmäßiger Kaffeegenuss ist in den meisten Fällen gerade nach aktuelleren Studien eher positiv für unsere Gesundheit. Je nach Zubereitung kann er anregend, aber auch beruhigend wirken. Zunehmende Erkrankungen des Alters wie Morbus Parkinson und Demenz scheinen positiv beeinflusst zu werden, und die Erkrankungshäufigkeit von Typ-2-Dia­betes wird eher reduziert.

Auch ent­kof­fe­inier­ter Kaffee hat viele positive Wirkungen – es sind wohl die vielen zusätzlichen Inhaltsstoffe des Kaffees, die langwirkende positive Effekte entfalten. Viel Genuss dabei!


Autor:

Dr. Gerhard-W. Schmeisl
Internist, Angiologe, Diabetologe und Sozialmediziner
Lehrbeauftragter der Universität Würzburg
Chefarzt Deegenbergklinik
Burgstraße 21, 97688 Bad Kissingen

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (3) Seite 36-38

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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