- Behandlung
Raus aus der Sonne!
2 Minuten
Manche Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich, darunter einige blutzucker- und blutdrucksenkende Medikamente. Ob Ihre Arzneimittel dazugehören, erfahren Sie über den Beipackzettel oder Ihren behandelnden Arzt.
Einige häufig eingenommenen Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich und können unangenehme Verbrennungen hervorrufen. Betroffene Patienten sollten deshalb unbedingt die Sonne meiden. Zu den in Frage kommenden Präparaten gehören unter anderem neben einigen Antibiotika und blutdrucksenkenden Diuretika auch manche Diabetesmittel. “Diese Medikamente enthalten Substanzen, die zusammen mit dem UV-Licht der Sonne auf der Haut reagieren können”, erklärt Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). “Das kann dann zu starken, schmerzhaften Hautrötungen oder Blasen führen, die an einen Sonnenbrand erinnern.
Die Haut nicht der Sonne aussetzen
Gehen Sie kein Risiko ein und setzen Sie Ihre Haut während der Dauer der Einnahme am besten gar nicht groß der Sonne aus. Ob Ihr Medikament die Haut lichtempfindlich machen kann, erfahren Sie in der Packungsbeilage. Fragen Sie aber bitte unbedingt auch noch einmal bei Ihrem Arzt nach, gerade wenn Sie in den Sommerurlaub fahren möchten. Auch der Apotheker kann Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie unangenehme Nebenwirkungen durch Sonnenlicht vermeiden können”, so Ginnow.
UV-feste Kleidung und hoher Lichtschutzfaktor
Britta Ginnow rät allen betroffenen Patienten: “Schützen Sie Ihre Haut indem Sie lange UV-feste Kleidung tragen, Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen und sich möglichst im Schatten aufhalten. Das gilt übrigens für alle Hauttypen, denn die Reaktion von Licht und Medikamenten tritt bei Menschen mit hellerer sowie mit dunklerer Haut gleichermaßen auf. Denken Sie bitte auch daran, dass Sie hinter gewöhnlichem Fensterglas nicht vor der Sonne geschützt sind. Das liegt daran, dass die beschriebenen Hautreaktionen in aller Regel durch langwelliges UV-A-Licht ausgelöst werden und dieses ungehindert durch die Scheiben zu Ihnen gelangt.”
HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.
Quelle: Bundesverband der Pharmaezutischen Industrie (BPI)
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