- Begleit-Erkrankungen
Therapie mit Abnehm-Spritze: Was sich bei der Ernährung ändert
3 Minuten

Eine Therapie mit der Abnehm-Spritze ist für viele Menschen mit Typ-2-Diabetes mit großer Hoffnung verknüpft. Worauf kommt es bei der Therapie an? Was gilt es dabei insbesondere in Sachen Ernährung zu beachten? Und welche Gegenanzeigen gibt es und welche Nebenwirkungen sind typisch?
Eine Therapie mit Semaglutid (Handelsname: Ozempic) oder Tirzepatid (Handelsname: Mounjaro) wird bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zur Behandlung einer unbefriedigenden Blutzucker-Situation angewendet. Ziel ist es, den Blutzucker auf Dauer in einen normnahen Bereich zu senken.
Liegt Übergewicht oder extremes Übergewicht (Adipositas) vor, ist zudem eine Gewichtsreduktion sinnvoll. Dank einer gesunden und dauerhaften Gewichtsabnahme sinkt das Risiko für Insulinresistenz sowie hohe Blutzucker- und Blutfettwerte.
Bei der Abnehm-Spritze handelt es sich um Präparate mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid. Beide ahmen die Wirkung der Darm-Hormone GLP-1 bzw. GIP nach. Als positive Effekte der einmal wöchentlichen Injektion ins Unterhautfettgewebe zeigt sich ein langsamer ansteigender Blutzucker sowie die Senkung des Nüchternblutzuckers. Entscheidend sind auch ein vermindertes Hungergefühl und weniger Appetit, sodass sie das Abnehmen unterstützen.
Wohldosiert mit der Semaglutid-Therapie anfangen: Welche Nebenwirkungen gibt es?
Begonnen wird bei einer Semaglutid-Therapie mit einer Wochendosis von 0,25 Milligramm im ersten Monat. Diese sollte möglichst immer am selben Wochentag ins Unterhautfettgewebe gespritzt werden. Bei guter Verträglichkeit wird die Dosis allmählich auf 0,5 bis 2,0 Milligramm pro Monat gesteigert.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen, über die Anwenderinnen und Anwender oft nach Therapiebeginn berichten, zählen Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Brechreiz, Verstopfung und/oder Durchfall sowie Blähungen. Verbessern sich die Symptome binnen eines Monats nicht und beeinträchtigen die Lebensqualität der Menschen deutlich, wäre ein Abbrechen der Therapie sinnvoll.
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thomas55 postete ein Update vor 16 Stunden, 24 Minuten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
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