Therapie mit Abnehm-Spritze: Was sich bei der Ernährung ändert

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Therapie mit Abnehm-Spritze: Was sich bei der Ernährung ändert | Foto: drogatnev - gettyimages
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Therapie mit Abnehm-Spritze: Was sich bei der Ernährung ändert

Eine Therapie mit der Abnehm-Spritze ist für viele Menschen mit Typ-2-Diabetes mit großer Hoffnung verknüpft. Worauf kommt es bei der Therapie an? Was gilt es dabei insbesondere in Sachen Ernährung zu beachten? Und welche Gegenanzeigen gibt es und welche Nebenwirkungen sind typisch?

Eine Therapie mit Semaglutid (Handelsname: Ozempic) oder Tirzepatid (Handelsname: Mounjaro) wird bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zur Behandlung einer unbefriedigenden Blutzucker-Situation angewendet. Ziel ist es, den Blutzucker auf Dauer in einen normnahen Bereich zu senken.

Liegt Übergewicht oder extremes Übergewicht (Adipositas) vor, ist zudem eine Gewichtsreduktion sinnvoll. Dank einer gesunden und dauerhaften Gewichtsabnahme sinkt das Risiko für Insulinresistenz sowie hohe Blutzucker- und Blutfettwerte.

Bei der Abnehm-Spritze handelt es sich um Präparate mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid. Beide ahmen die Wirkung der Darm-Hormone GLP-1 bzw. GIP nach. Als positive Effekte der einmal wöchentlichen Injektion ins Unterhautfettgewebe zeigt sich ein langsamer ansteigender Blutzucker sowie die Senkung des Nüchternblutzuckers. Entscheidend sind auch ein vermindertes Hungergefühl und weniger Appetit, sodass sie das Abnehmen unterstützen.

Wohldosiert mit der Semaglutid-Therapie anfangen: Welche Nebenwirkungen gibt es?

Wohldosiert mit der Semaglutid-Therapie anfangen: Welche Nebenwirkungen gibt es?

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  • loredana postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden

    Die Registrierung mit dem Geburtsjahr war echt sportlich. Wollte es schon fast wieder abbrechen.

  • ambrosia postete ein Update vor 2 Tagen, 7 Stunden

    Ich wünsche allen einen schönen Mittwoch.

  • Hallo, ich bin Stefanie, die Diagnose Typ 1, habe ich vor drei Monaten bekommen.
    Ich merke wie es mir aktuell mit der Diagnose eher schlechter, als besser geht und meine Depression wieder da ist und ich auch eine neue Therapie starten werde. Ich habe aber das Gefühl, dass mich niemand Freundeskreis verstehen kann, weil niemand weiß, wie sehr diese Diagnose das Leben durcheinander bringt und ich auf so vieles aufpassen muss. Vor zwei Wochen hatte ich meine Schulung, tatsächlich fällt mir der Umgang mit dem Diabetes eher sogar schwerer. Eine Leichtigkeit (ist auch zu viel verlangt) ist nicht eingetreten. Sicherheit nur etwas.
    Es gibt bei mir leider keine Selbsthilfegruppen vor Ort, darum habe ich mich nun entschieden, den Diabetes Anker beizutreten und hoffe auf Verständnis von “Gleichgesinnten”
    Viele Grüße

    • Hallo Stefanie, schön ,dass du da bist. Wir treffen uns zum virtuellen Austausch nächste Woche Donnerstag. Vielleicht hast du ja Zeit und kannst dich einwählen 🙂 Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen. Liebe Grüße Lena

      Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Dezember

    • Hallo Stefanie! Ich weiß noch wie es nach meiner Diagnose war – es dauert bis da von Leichtigkeit die Rede sein kann. Und das Umfeld tut sich oft sehr schwer das alles zu verstehen. Es wird besser aber es braucht Zeit. Alles Gute

    • @lena-schmidt: Hallo Lena, ich habe angemeldet und steht auch fest im Kalender.

    • @moira: Danke dir, ja es ist nicht ganz leicht damit klarzukommen und du hast recht, das Umfeld stellt mir Unmengen an Fragen, aber die kann ich aktuell selbst nicht beantworten, weil ich selbst genügend habe und andere Prios. Am schlimmsten empfinde ich die gutgemeinten “Ratschläge”.

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