Wie denkt Ihr über Digitalisierung?

2 Minuten

Community-Beitrag
Wie denkt Ihr über Digitalisierung?

BZSM, iscCGM, rtCGM, CSII, SuT, SuP, Hybrid-Closed-Loop, Algorithmen… Schwirrt Euch auch manchmal der Kopf angesichts der vielen neuen Abkürzungen, die durch die zunehmende Technisierung und Digitalisierung in der Diabetologie auftauchen? Ich habe täglich damit zu tun. So kann ich mit all dem etwas anfangen – wie wahrscheinlich viele andere auch.

Quelle: Katrin Kraatz

Große Fragezeichen…

Aber es gibt auch viele Menschen mit Diabetes, denen es nicht so geht. Manche brauchen die neuen Methoden und Hilfsmittel einfach nicht, manche wollen sie nicht. Einige benutzen einen Teil dessen, was sich hinter den Abkürzungen verbirgt – der Rest hinterlässt ein großes Fragezeichen.

Quelle: Katrin Kraatz

Große Umfrage

Wie geht es Euch damit? Zu welcher Gruppe gehört Ihr? Wie schon vor zwei Jahren möchte das „zukunftsboard digitalisierung“ gemeinsam mit dem „Diabetes-Journal“ herausfinden, welche Einstellung Menschen mit Diabetes zur Technologisierung und Digitalisierung in der Diabetologie haben. Wie viele Menschen welchen Diabetestyps nutzen welche Glukosemess- und Therapiemethoden? Das sind nur ein paar Beispiele, was die Forscher in der großen Umfrage wissen wollen.

Quelle: Katrin Kraatz

D.U.T-Report bringt die Ergebnisse

Die Ergebnisse werden anschließend im Digitalisierungs- und Technologie-Report Diabetes (D.U.T-Report) veröffentlicht – und dabei mit den Ergebnissen aus der Umfrage vor zwei Jahren verglichen. Ich bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt und vielleicht verändert hat. Ihr auch?

Macht mit!

Macht am besten selbst mit – hier geht es zur Umfrage: https://de.research.net/r/DUT2022_Patienten

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße