Krass unterwegs: 13.000 Kilometer auf dem Rad für Kinder mit Diabetes

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Sven Glaß auf dem Weg nach Krefeld. // generiert mit Adobe Firefly
Krass unterwegs: 13.000 Kilometer auf dem Rad für Kinder mit Diabetes

Am 16. September um 10 Uhr wurde es ernst: Sven Glaß ist in Bremerhaven zu seiner krassen Spendentour für Kinder mit Diabetes gestartet. Mit jeder Menge Vorfreude ging es zunächst 365 Kilometer Richtung Krefeld. Aber das war erst der Anfang.

„Geil! Geil! Geil!“ – mehr musste Sven kurz vor dem Start eigentlich nicht sagen. Die Vorfreude auf das Abenteuer war ihm deutlich anzumerken. Um 10 Uhr ging es stilecht an der Eisarena Bremerhaven los. Von dort aus führte Svens erste Etappe nach Krefeld, wo die Bremerhavener Pinguins auf die Krefelder Pinguine trafen. 365 Kilometer musste er bis dahin schaffen. Eine ordentliche Ansage – auch wenn im Verlauf der Saison noch Strecken von teilweise mehr als 800 Kilometern auf ihn warten.

Über 80 Nächte im Zelt bei Wind und Wetter

Sven selbst zeigte sich vor der Abfahrt bestens vorbereitet. Und das muss er auch sein: In den kommenden sieben Monaten wird der 46-Jährige zu jedem Auswärtsspiel der Fischtown Pinguins mit dem Fahrrad fahren. Rund 13.000 Kilometer, 26 Auswärtsspiele und mehr als 80 Nächte im Zelt bei Wind und Wetter. Alles, was er dafür braucht, führt er mit sich: Zelt, Schlafsack, Isomatte, wetterfeste Kleidung und Ersatzteile.

Anpfiff in Bremerhaven am 16.09.2026, 10 Uhr: Sven ist losgeradelt! | Foto: privat

Jeder Kilometer für Kinder mit Diabetes

Hinter der sportlichen Herausforderung steckt eine persönliche Mission. Sven sammelt mit seiner Tour Spenden für Kinder mit Diabetes Typ 1. Seine siebenjährige Tochter Rosa erkrankte mit drei Jahren. Sven möchte zeigen, dass Kinder mit Diabetes nicht schwach oder eingeschränkt sind, sondern mit der richtigen Einstellung alles leisten können.

Svens Motivation: Seine Tochter Rosa. | Foto: privat

Nach seinem Besuch bei unserem letzten Eltern-Kind-Wochenende in Obernkirchen hat Sven zudem einen ganz konkreten Wunsch: Die Spenden sollen ein ähnliches Angebot für Familien im kommenden Jahr ermöglichen. Gemeinschaftliche Freizeitgestaltung, gegenseitige Hilfe und eine Auszeit vom Diabetes-Alltag sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

„Die ersten Spenden sind bereits vor dem Start eingegangen“, erzählt der Eishockeyfan und passionierte Radfahrer stolz. Wer uns und unsere Typ-F-Arbeit ebenfalls unterstützen möchte, kann online unkompliziert spenden. Jeder Euro hilft, unsere Angebote für Familien mit Kindern und Diabetes noch besser zu machen. Außerdem nimmt Sven bei seinen Stopps auch Barspenden direkt an der jeweiligen Eishalle entgegen.

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Sven tippt auf Pinguins gegen Pinguine

Auch wir begleiten Sven während der gesamten Tour. Zu jedem Spiel wird er für uns seinen Tipp zum Ausgang des kommenden Spiels abgeben. Zusammen mit einem Foto von der jeweiligen Etappe veröffentlichen wir Svens Prognose regelmäßig auf unserer Facebookseite.

Die ersten 1000 Kilometer auf dem Drahtesel hat Sven inzwischen hinter sich und sieben Monate voller Abenteuer und Begegnungen liegen vor ihm. Wir wünschen ihm einen guten Start, Rückenwind und möglichst viele unvergessliche Begegnungen unterwegs.

Am 05.11.2026 wird Sven uns vom bisherigen Verlauf seiner Tour in einem exklusiven DIA-AID live berichten.

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  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂