- Bewegung
Gesund abnehmen dank Bewegung
4 Minuten
Muskulatur: wichtiger Energieverbraucher für den Organismus
Für ein erfolgreiches Abnehmen hilft Ihnen in jedem Fall eine Umstellung der Essgewohnheiten – mit geschickter Auswahl der Lebensmittel und leckeren Rezepten bringt das sogar Spaß mit sich. Wenn Sie zusätzlich den Energieverbrauch Ihres Körpers erhöhen, fällt Abnehmen umso leichter. Das klappt am besten durch mehr Bewegung im Alltag und Sport; wenn Sie Ihren Körper sportlich fordern, verhindern Sie auch den Muskelabbau. Denn Ihre Muskulatur ist ein wichtiger Energieverbraucher für den Organismus.
Wer also den Fehler begeht und drastisch die Kalorienzufuhr reduziert, allerdings Bewegung und Sport außen vor lässt, wird wahrscheinlich Gewicht verlieren – meistens jedoch nicht nachhaltig: Der
"Sport? Nein danke!" – wenn das bisher Ihr Lebensmotto war, dann ist der Schritt zur Aktivität natürlich ein sehr großer. Menschen tun nur Dinge gern und vor allem regelmäßig, wenn sie Freude daran haben. Leider ist es oft so, dass viele – mit und ohne Diabetes – unter Umständen gar keine Freude am Bewegungsplus spüren. Deshalb empfehle ich Ihnen einen schrittweisen Beginn hin zu mehr Bewegung und Sport . Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen
Bewegung oder Sport?
Unter Bewegung versteht man Alltagsaktivitäten, die mit körperlicher Fitness einhergehen. Dazu zählen
Also lassen Sie öfter das Auto stehen – benutzen Sie lieber das Fahrrad; und nutzen Sie Treppen statt Aufzüge! Auch Spaziergänge und leichte Wanderungen erhöhen den Energieverbrauch. Wer den Weg zu mehr alltäglicher Bewegung gefunden hat, kann mit Sport noch aktiver werden.
Steigerung der Herzfrequenz
Unter Sport versteht man ein zeitlich begrenztes Training, das zur Steigerung der Herzfrequenz um 30 Prozent der Leistungsreserve führt. Hört sich komplizierter an, als es ist. Unter der Leistungsreserve versteht man die Differenz zwischen maximaler Herzfrequenz und dem Ruhepuls.
Am besten verdeutlicht dies ein Beispiel: Die maximale Herzfrequenz errechnet sich aus der Formel 220 minus Lebensalter. Wenn in unserem Beispiel bei einem 60-Jährigen der Ruhepuls bei 70 Schlägen liegt, ist die Differenz zur Herzfrequenz von 220 minus 60 = 160 Schlägen demnach 90 Schläge. Ein Drittel dieser Leistungsreserve von 90 Schlägen sind 30 Schläge. Praktisch heißt das: 70 plus 30 ergibt 100 Schläge pro Minute; und das entspricht dem Zeitpunkt, ab wann man von sportlicher Aktivität spricht.
Beim Untrainierten entspricht es auch der Herzfrequenz, mit der es als Trainingsfrequenz losgeht. Diese Empfehlung gilt natürlich nur für herzgesunde Menschen – und für solche, die keine Medikamente einnehmen, welche die Herzfrequenz beeinflussen. Hierzu zählen
Mit dem Pulsband zum Trainingserfolg
Am einfachsten geschieht dies, indem man sich eine Pulsuhr samt Pulsgürtel zulegt: Das Band wird um den Brustkorb gelegt und überträgt die Herzfrequenz auf einen uhrähnlichen Kleincomputer; die Uhr gibt die Herzfrequenz an. Bereits einfache Geräte haben Zusatzfunktionen wie die Anzeige des Energieverbrauchs, Trainingslimits etc. Auf diese Weise hat man immer seine optimale Herzfrequenz im Blick.
Zur Grundausstattung eines Trainings gehört auch geeignete Trainingskleidung: Oberteile und Hosen am besten aus schnell trocknenden Materialien sowie passende Socken und Sportschuhe. Wenn Sie sich im neuen Outfit wohl fühlen, macht das Fitnesstraining noch mehr Spaß.
Viele Übergewichtige trauen sich nicht in öffentliche Sportstudios, weil sie befürchten, schräg angeschaut zu werden. Mit geeigneter Trainingskleidung lässt sich dies leicht kaschieren. Außerdem werden Sie sehen, dass in modernen Fitnessstudios sehr viele Menschen trainieren, die auch Übergewicht haben.
Kraft- und Ausdauertraining gehören zusammen
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kraft- und Ausdauertraining, sprich Muskelaufbau und Muskelerhalt; beides gehört unbedingt zusammen. Das gilt auch für Menschen, bei denen man früher Krafttraining verboten hätte, beispielsweise bei Bluthochdruck. Betroffene sollten nach neuesten Erkenntnissen nicht von muskelaufbauenden Sportarten ausgeschlossen werden.
Beim Ausdauertraining geht es darum, die Ausdauer und damit die Leistungsfähigkeit des Herzens zu steigern; typische Sportarten sind Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking und Laufen. Wählen Sie einfach die Sportart aus, die Ihnen am meisten zusagt.
Wenn Sie beispielsweise Probleme mit den Hüft- und Kniegelenken haben, nehmen Sie besser Radfahren oder Schwimmen anstelle von Laufen. Wählen Sie außerdem eine Sportart, die Sie regelmäßig betreiben können und die nicht zu viel Aufwand erfordert. Radfahren auf dem Ergometer zu Hause ist einfacher, als ins Schwimmbad zu gehen oder bei Regen zu laufen.
Krafttraining: gewusst wie
Vielleicht stellen Sie sich bei Krafttraining gewichtestemmende Muskelprotze vor – und liegen damit völlig falsch: Im modernen Gerätetraining geht es darum, schonend die großen Muskelgruppen von Armen, Beinen und Rumpf zu trainieren. In modernen Fitnessstudios geht dies entweder unter einer guten Anleitung mit Hilfe eines Trainers oder mittels chipkartenprogrammierten Trainingsgeräten.
Sie erhalten dabei im Fitnessstudio eine Chipkarte, die Sie in das Trainingsgerät stecken. Sie stellt sich automatisch auf Ihre Größe ein und schlägt das entsprechende Gewicht vor. Mit einfachen Handgriffen können Sie das Gewicht verändern, je trainierter Sie werden. So werden Muskelverletzungen und Überlastungen der Gelenke vermieden.
Ganz nebenbei speichert ein Computer Ihre Trainingsergebnisse, so dass Sie selbst nachvollziehen können, wie es um Ihre Erfolge steht.
Vielseitiges Zirkeltraining
Heute bieten viele Fitnessstudios Ausdauer- und Krafttraining in Zirkeltrainings an – eine perfekte Kombination, die binnen 30 bis 40 Minuten sämtliche großen Muskelgruppen des Körpers trainiert. Ob Sie allein oder in der Gruppe trainieren, ist natürlich eine Frage Ihrer persönlichen Vorliebe: Trainiere ich lieber allein? Oder bevorzuge ich Sportarten, die man gemeinsam ausüben kann? Oder Sie kombinieren eben beides! An vielen Stellen gibt es mittlerweile Diabetessportgruppen, die eine sinnvolle Ergänzung zu Ihrem eigenen Trainingsplan sein können.
Wozu die ganze Quälerei?
Körperliche Aktivität und Sport tragen dazu bei, dass sich die Durchblutung des Körpers, insbesondere der Muskulatur verbessert. Dabei öffnen sich feine Blutgefäße, die bisher weniger stark durchblutet wurden. So kann sich das vorhandene Blut besser verteilen – und der Blutdruck sinkt.
Durch Sport verbessern sich auch die Blutfette, das "gute" Cholesterin
Fett verlieren statt Muskeln
Außerdem schützen Sie Ihre Muskulatur vor dem Abbau. Schließlich möchten Sie ja Fett verlieren und nicht Ihr gutes Muskelgewebe. Das Wichtigste aber ist: Unter Sport fühlen Sie sich besser, Sie werden leistungsfähiger und schnaufen nicht mehr bei der kleinsten Belastung. Das Gewebe strafft sich, und Sie sehen einfach vitaler aus.
Und aus der vermeintlichen Quälerei wird dann sehr schnell Freude an Bewegung und körperlicher Aktivität. Und das fühlt sich richtig gut an. Wann starten Sie?
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diahexe postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 5 Tagen, 13 Stunden
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747


