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Projekt für Kinder, Eltern und Betreuende klärt über Sport und Diabetes auf
2 Minuten

Nach der Diagnose Diabetes haben gerade Kinder und Eltern oft erst einmal Angst vor Unterzuckerungen während und nach dem Sport. Das Erasmus+ Projekt „Sport und Diabetes“ klärt auf und zeigt, wie Sport gut gelingen kann.
Sport erfordert ein gezieltes Diabetes-Management. Doch der Aufwand lohnt sich, ganz besonders auch für Kinder: Wer Sport treibt, ist fitter und fühlt sich insgesamt wohler, und gerade Teamsportarten sind für Kinder wichtige Räume der sozialen Entwicklung.
Um Kindern mit Diabetes, Eltern, Teammitgliedern und Trainern die Angst vor dem Diabetes zu nehmen und kindgerecht aufzuklären, hat ein internationales Team in einem Erasmus+ Sport Projekt mehrere Ressourcen entwickelt, die auf der Website sportsanddiabetes.eu zu finden sind. Beteiligt am Projekt sind der TSV Bayer 04 Leverkusen e.V. gemeinsam mit der International Diabetes Federation (IDF) Europe sowie den Mehrspartenvereinen Olympiakos Piräus, Lazio Rom und Hask Mladost.
Leitfaden, Comic und Arbeitsblätter
Die praktischen Handreichungen sind eins der zentralen Ergebnisse des Projekts. Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt (übrigens: die deutsche Übersetzung hat unsere Autorin und Podcasterin Maren Sturny finalisiert und redigiert) und frei zum Download auf der Seite sportsanddiabetes.eu verfügbar.
Die anderen verfügbaren Sprachen sind Englisch, Kroatisch, Italienisch, Griechisch, Serbisch und Portugiesisch. Der Leitfaden richtet sich an Kinder mit Typ-1-Diabetes, an Eltern, Trainer, Lehrer und alle anderen Interessierten. Für jede dieser Zielgruppen enthält das Dokument passende Abschnitte, die Fragen rund um Diabetes und Sport aufgreifen und erklären.
Die Arbeitsblätter wiederum erlauben es gerade jüngeren Kindern, vielleicht auch gemeinsam mit ihren Sportkameradinnen, über Symptome von Hypo- und Hyperglykämien nachzudenken und einen guten Umgang mit ihnen beim Sport zu lernen. Außerdem gibt es eine kindgerechte Ernährungstabelle mit Blick auf Sport und den Effekt unterschiedlicher Lebensmittel auf den Zucker, sowie die Möglichkeit, die Zuckerwerte rund um Sporteinheiten zu dokumentieren.
Ein kleines Highlight: der Comic „Super D packt den Sport an“. Hier ist der kleine blaue Blutstropfen „Super D“ unterwegs mit seinen Freundinnen und Freunden und erklärt und lernt gemeinsam mit ihnen, was alles bei Sport und Diabetes zu beachten ist – und dass er natürlich ganz genauso Sport machen kann wie alle anderen Kinder auch.
Umfrage: Was sagen Kinder, Jugendliche, Eltern und Trainerinnen?
In einer Umfrage mit fast 600 Teilnehmenden hat die Gruppe außerdem herausgearbeitet, welche Sportarten Kinder und Jugendliche mit Diabetes machen, was sie dabei beschäftigt und welche Hürden es dabei für sie gibt. Befragt wurden auch Eltern sowie Trainerinnen und Trainer, letztere insbesondere zu ihrem Wissen und ihren Einstellungen zu Diabetes. Gut drei Viertel der befragten Jugendlichen sind sportlich aktiv – das macht Mut! Den gesamten Bericht zur Umfrage gibt es auf der Seite sportsanddiabetes.eu oder direkt hier.
mit Materialien von sportsanddiabetes.eu
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thomas55 postete ein Update vor 18 Stunden, 25 Minuten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





