- Aus der Community
Use it or lose it: Bewegung in Zeiten der Pandemie
2 Minuten
Selten war es uns wohl so bewusst, wie wichtig Bewegung für unser Wohlergehen ist. Mit Diabetes oder ohne – ein Mindestmaß im Alltag einzuhalten, tut jedem gut. Aber wie fängt man an? Die Antwort: in kleinen und kleinsten Schritten.
Seit fast einem Jahr ist das Ufer am Landwehrkanal in Kreuzberg – meine tägliche Spazierstrecke – voller als sonst, weil sich jeder als Läufer versuchen will. Nur die wenigsten halten auch bei diesen Temperaturen durch. Das Gros gehört dann wohl doch eher zur Kategorie Schön-Wetter-Sportler. Oder vielleicht hat sich bei vielen mittlerweile der Meniskus gemeldet, weil man völlig untrainiert losgelegt hat.
Ich bin ja dafür, klein anzufangen. Nicht nur, weil das besser fürs Ego ist. Sondern weil man dann größerer Chancen hat, dass sich aus einem pandemiebedingten Notbehelf eine neue, gesunde Gewohnheit entwickelt.
Die Türschwelle zum Dehnen benutzen
Meine Schwachstelle sind meine Füße. Das Tanzen musste ich leider aufgeben, seitdem haben meine Knöchel enorm an Kraft und Geschmeidigkeit eingebüßt. Das Stolpern im Alltag wurde mehr und so habe ich mir bereits vor Jahren eine Kräftigungsübung einfallen lassen, inspiriert durch meine unregelmäßige Berliner Altbauwohnung. Die Türschwellen in meiner Wohnung sind ungleich groß und vor allem so hoch, dass ich nicht nur meine Wadenmuskulatur dehnen, sondern auch Fußübungen zur Stärkung der Muskulatur machen kann.

Dazu setze ich die Fußballen einfach auf den Rahmen, der etwa 3-4 cm höher ist als der Boden, und drücke mich dann hoch. Klingt einfach, aber auf dem schmalen Holzstück ist das ein Balance-Akt, der den Körperteil trainiert, den wir nur allzu gerne vernachlässigen: den Fuß. Zusätzlich muss man den Unterbauch stark anspannen und nicht zuletzt wird bei freihändigem Üben die Koordinationsfähigkeit herausgefordert. Und nicht vergessen: immer lächeln und Schultern zurück. Bei schlechter Haltung ist jede Übung verlorene Liebesmüh, das ist zumindest mein Motto.
Fußübungen beim Zähneputzen
Sich eine Übung auszudenken, ist eine Sache, sie regelmäßig durchzuführen, eine andere. Ein Trick, den ich aus „Atomic Habits“ von James Clear habe: Neue Gewohnheiten behält man schneller bei, wenn man sie an alte anknüpft. Ich putze mir mindestens zwei Mal am Tag die Zähne – eine alte Angewohnheit, mit der ich sicherlich oder hoffentlich nicht alleine dastehe. Wenn ich jetzt im Bad bin, sehe ich die Türschwelle und denke: „Mach die Fußübung.“ So trainiere ich mehrere Minuten am Tag meine Füße und Knöchel und seitdem ist das Stolpern weniger geworden.
Irgendwann wird es dazu kommen, dass ich beim Zähneputzen das Gefühl vermissen werde, den Balken unter den Ballen zu spüren und mich neben der Putzbewegung noch auf meine Knöchel zu konzentrieren. Wenn es so weit ist, dann habe ich wirklich eine neue Gewohnheit erschaffen. Und das mit minimalem Aufwand.
Weitere Inspiration zum sanften Einstieg für mehr Bewegung findet ihr in den Yoga-Videos von Steffi Hertel: Coaching-Reihe Yoga für alle
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 5 Stunden, 21 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 22 Stunden, 36 Minuten
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 19 Stunden, 59 Minuten
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 5 Stunden, 47 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 5 Stunden, 24 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
