Diabetes im Sudan: Hilfe für erkrankte Kinder

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Diabetes im Sudan: Hilfe für erkrankte Kinder

Julia Pape arbeitet als Ärztin im Kinder- und Jugendkrankenhaus „Auf der Bult“ in Hannover. Für die Organisation Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e. V. war sie im Sudan und hat dort auch Kinder und Jugendliche betreut. Was passiert, wenn ein Jugendlicher im Sudan Diabetes bekommt? Das schildert sie am Beispiel des 15-jährigen Salam.

Im Interview:


Julia Pape war von Dezember 2019 bis April 2021 in den Nubabergen als Ärztin für Cap Anamur tätig.

„Wir haben dort in einer entlegenen Klinik die medizinische Basisversorgung gesichert und die Patienten mit einer eingeschränkten Auswahl von Therapieoptionen behandelt. Oft sind wir damit an die Grenzen gestoßen, und manchmal kann eine Behandlung nur unzureichend umgesetzt werden. Insbesondere für Patienten mit chronischen Erkrankungen gibt es wenig Hilfsmittel und Versorgungsmöglichkeiten.“

Als der 15-jährige Salam unsere Klinik in den Nubabergen erreicht, ist er in einem schlimmen Zustand: Er hat sich schon länger schwach und müde gefühlt, hat über 10 kg abgenommen, in der letzten Zeit viel getrunken und in der Nacht angefangen, zu erbrechen. Seine Familie konnte keine Transportmöglichkeit finden, machte sich schließlich zu Fuß auf den Weg zu uns und trägt Salam die ganze Nacht auf einer Trage durch das unwegsame Gelände. Salam ist bewusstlos, hat eine vertiefte Atmung und ist völlig dehydriert.

Die Diagnose scheint sofort klar zu sein, und wir messen seinen Blutzucker: Er ist nicht mehr messbar im hohen Bereich und wir beginnen sofort, ihm eine Infusion und Insulin zu geben. Eine so schwere Ketoazidose haben meine Kollegen noch nie gesehen, und die Behandlung stellt uns alle vor eine große Herausforderung. Neben der Manifestation eines Diabetes hat Salam eine schwere Malaria mit Blutarmut, und anfangs wissen wir nicht, ob er überleben wird. Am Abend öffnet er das erste Mal die Augen, und wir haben Hoffnung, dass er es schafft.

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Frauen unterwegs auf der Hauptstraße zum Krankenhaus.





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Blick in eine der Kinderstationen der Klinik.





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Das kleine Mädchen vorne kam schwer unterernährt ins Krankenhaus. Auf dem Bild steht sie sehr fröhlich kurz vor ihrer Entlassung.





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Sein Insulin kühlt Salam in einem wassergefüllten Behältnis (Verdunstungskühlung).





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Das Krankenhausgelände in den Nubabergen von oben. In der Klinik hat Julia Pape von Dezember 2019 bis April 2021 als Ärztin für Cap Anamur gearbeitet.







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  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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