Kommunikation und Wissen: Lernspiel-App KARLOTTA für Kinder mit Diabetes

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Kommunikation und Wissen: Lernspiel-App KARLOTTA für Kinder mit Diabetes

Fesselndes Spiel-Geschehen kombiniert mit Fragen zu Typ-1-Diabetes: Das bietet die Lernspiel-App KARLOTTA. Vom verbesserten Verständnis und mehr Wissen über die Erkrankung soll auch die Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern profitieren. Das Diabetes-Team des Universitätsklinikums Aachen hat das Projekt mit dem Audiovisuellen Zentrum initiiert.

In der Kinder- und Jugendmedizin ist altersentsprechende Kommunikation besonders wichtig. Verständigung und Wissensvermittlung leiden oft unter Kommunikationsblockaden und unter emotionalen und zeitlichen Hürden. Durch die Kooperation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Aachen (UKA) und des Audiovisuellen Zentrums (AVMZ) waren die Voraussetzungen gegeben, um eine entwicklungsgerechte und innovative Lösung zu schaffen.

Ziel war es, ein digitales Lernspiel zu entwickeln, um das Diabetes-Wissen der jungen Patienten in einer interessanten digitalen Spielumgebung zu testen und beim anschließenden Termin mit dem Diabetes-Team Wissenslücken zu bearbeiten.

Spielerisch zu besserem Diabetes-Wissen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uniklinik Aachen haben ein Tablet-basiertes Lern-Quiz mit dem Namen KARLOTTA (Kids +Adolescents Research Learning On Tablet Teaching Aachen) entwickelt. In der Anwendung können die Patienten Mini-Spiele nutzen und Diabetes-Quizfragen beantworten. Es stehen verschiedene Schwierigkeitsgrade für unterschiedliche Altersstufen zur Verfügung. Je mehr Level die Spieler schaffen, desto höher wird ihr Highscore. Nach Beendigung des Spiels wird das Tablet an die Behandler weitergegeben, sodass die Antworten im Gespräch sofort aufgegriffen werden können.

Somit kann den Kindern und Jugendlichen bei jedem Termin konkret und individuell Wissen vermittelt werden, um das Verständnis für ihre Erkrankung zu verbessern. Dies kann auf Dauer zu einer besseren Therapieumsetzung führen und auch die Stoffwechselsituation verbessern. Zudem können die jungen Patienten die oft langweilige Wartezeit in der Poliklinik spielerisch überbrücken. In einem Pilotprojekt in der Spezialambulanz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen ist ein positiver Effekt schon festgestellt worden.

Zufriedenheit bei der Anwendung

Anwender und Behandler waren sehr zufrieden mit der Applikation. Auch die ersten Rückmeldungen aus dem Diabetes-Bereich sind positiv. Aufgrund der Vorschläge, die nach dem Pilotprojekt zur Verfügung standen, wurde eine überarbeitete Version erstellt, die in diesem Jahr in der Kinder- und Jugend-Diabetesambulanz getestet wird. Geplant ist, das Spiel an andere Ambulanzen in Deutschland weiterzugeben und weitere interaktive Lernräume zu erstellen.

Durch Studien wurde bereits gezeigt, dass Kinder mit Diabetes, Asthma oder Krebs ihr Wissen über ihre Erkrankung signifikant verbessern konnten, wenn sie per Videospiel unterrichtet wurden. Bei der bytes4diabetes Award Ausschreibung im Rahmen der Diatec 2022 konnte das Aachener Projekt den 2. Preis und den Publikumspreis erreichen. Es wird unterstützt von der Stiftung Universitätsmedizin Aachen. Um weitere Entwicklungsideen realisieren zu können, werden noch Fördermittel benötigt (Kontakt per E-Mail: kinder-diabetes@ukaachen.de).


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2023; 15 (2) Seite 28

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  • olivers postete ein Update vor 3 Tagen, 3 Stunden

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 4 Tagen, 5 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

    • Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
      Gruß Oliver

    • @olivers: Haben wir alles gemacht und hat dennoch nicht geholfen 🙁
      Wir haben auch spezielle Pflaster zum drauf kleben,aber die machen keine Probleme.
      Nun sollten bis mitte nächster Woche die neuen Sensoren kommen und ich hoffe es klappt dann mal ohne Probleme

      Gruß Sandra