- Aus der Community
„Echt gut“ – So war das Camp D 2022
3 Minuten

Das Camp D von Novo Nordisk ist mittlerweile unter der Jugend mit Diabetes ein Begriff. Hier wird 4 Tage lang gezeltet, es werden Workshops besucht, man macht gemeinsam Sport. Das Besondere dabei: Es sind alles junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahre, die die Teilnehmer:innen verkörpern.
Am Donnerstag kamen die Teilnehmer:innen an und konnten sich erst einmal beschnuppern. Dabei wurden sie in Gruppen eingeteilt, die direkt von Betreuer:innen betreut wurden. So konnte man sich erst einmal in kleiner Gruppe austauschen, kennenlernen.
Freitag, Tag 2 – Workshops
Welche Themen sind in diesem Alter präsent? In den Workshops konnte man hier einige Hinweise dazu finden. Ob nun das Thema Sexualität ein zentrales Thema im Jugendalter ist oder auch das Thema Mobbing.
Allem voran ging es bei Camp D um eines: jungen Menschen mit Diabetes die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen. Natürlich haben diese jungen Erwachsenen auch im privaten Umkreis Personen, denen sie sich mitteilen können. Aber das Verständnis dafür zu haben oder zu zeigen, fällt einem Typ-Fler:in manchmal schwer, da sie es nicht selbst am eigenen Körper miterleben (müssen).
Bei den Workshops ging es schon morgens um 8:30 Uhr los. Schon morgens waren die Workshops prall gefüllt.
Vom Thema Mobbing, geführt von Lea Raak, über Selbstvertrauens-Schulungen von Karima Stockmann bis hin zum Einblick in die Auswirkungen der Pandemie durch Dr. Ralph Ziegler und Dipl.-Psych. Jennifer Grammes konnten sich die Teilnehmer:innen rundum informieren. Auch sehr diabetesspezifische Themen wie die Time-In-Range-Schulung von Dexcom und #dedoc sowie den „Neuigkeiten aus dem Bereich der Diabetestechnologie: AID-Systeme“, referiert von Ulrike Thurm, wurden behandelt.

Die Teilnehmer:innen nahmen die Workshops aktiv und vielfältig in Anspruch. Unterdessen ist Marcel mit Christina Maruhn, Hauptorganisatorin des Camp D von Anfang an, mal eine Runde um das Camp gelaufen und gewährt uns exklusive Einblicke und erfragt viele Themen, die Außenstehenden gar nicht so bewusst sind. Hier kommt ihr dazu zum YouTube-Video.
Samstag, Tag 3 – Bewegung
Tag 3 wurde vor allem durch eines ausgezeichnet: Sport stand auf dem Plan. Hier haben sich die Teilnehmer:innen im Vorfeld in Listen für verschiedene Sportarten eintragen können, darunter: Jumping Fitness, Fußballturnier, Volleyballturnier, Stand-Up-Paddling, Slacklining, Yoga, Hip-Hop-Tanz und viele viele weitere Optionen, sodass jeder das machen konnte, was ihm persönlich Spaß macht.

Das Highlight dabei: Das Cycling-Team aus den USA unter der Flagge Novo Nordisk war ebenfalls vor Ort und bot eine Fahrradtour an. So konnte man auch mit den Profis ins Gespräch kommen.
Das Grande Finale – die Abschlussveranstaltung

Am Abschlussevent, dem Closing am Abend des Samstags, wurde vor allem eines: gefeiert und geklatscht. Der vorher jeden Tag geübte Flashmob wurde von allen Teilnehmer:innen getanzt, das Organisationsteam wurde honoriert, die Gewinner:innen des Fußball- und Volleyballturniers erhielten standesgemäß vom 1. bis zum 3. Platz Trophäen und Medaillen für ihre großartigen Leistungen.
Sonntag, Tag 4 – der Abschied
Es flossen auch ein paar Tränen. Zitat Teilnehmer: „Wenn man das erste Mal zu Camp D fährt, ist man erst einmal super unsicher und weiß nicht, wie das werden soll. Und schon ab Tag 1 fühlt es sich an, als wäre man nachhause gekommen.“
Die jungen Erwachsenen vernetzten sich untereinander und bleiben auch weiter in Kontakt. Hier finden diese jungen Menschen Anschluss und Empathie, hier ist es nichts Besonderes, wenn eine Pumpe piepst.
Und so kann man nur sagen: Danke an Novo Nordisk für die vielfältige Umsetzung, für das Bereitstellen aller Notwendigkeiten und für die Möglichkeit, sich endlich einmal grenzenlos austauschen zu können, ohne dass jemand etwas nicht nachvollziehen kann.
Hier werden Freundschaften geschlossen, Kontakte geknüpft und jungen Menschen gezeigt: Es tut „Echt Gut“, wenn man mit anderen, gleichgesinnten Menschen in Kontakt tritt.
Hier kommt ihr zur Veranstaltungsseite. Noch steht zwar nicht der Termin fest, wir werden ihn aber veröffentlichen, sobald er veröffentlicht wird!
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 2 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 6 Tagen, 10 Stunden
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
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thomas55 antwortete vor 6 Tagen, 9 Stunden
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
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