Ferienfreizeit für Geschwister von Kindern mit chronischer Erkrankung

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Ferienfreizeit für Geschwister von Kindern mit chronischer Erkrankung

Kinder, die Geschwister mit chronischer Erkrankung oder Behinderung haben, sind es häufig gewohnt, sich um andere zu kümmern und somit ihre eigenen Themen hintenanzustellen. Das Jugendwerk der AWO möchte diesen Kindern nun ebenfalls eine Auszeit ermöglichen. Die Ferienfreizeit richtet sich auch an Geschwister von Kindern mit Diabetes.

Eine chronische Erkrankung wie Diabetes erfordert viel Aufmerksamkeit. Besonders, wenn kleine Kinder betroffen sind, ist es für die Eltern eine Herausforderung, auch die Bedürfnisse gesunder Geschwisterkinder nicht aus dem Blick zu verlieren. Diese sind es häufig gewohnt, im Alltag zu helfen und ihre eigenen Themen weniger Raum zu geben. Eine Ferienfreizeit des Jugendwerks der AWO richtet sich nun genau an diese Kinder: Sie sollen einen Urlaub bekommen, in dem sie im Mittelpunkt stehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet eine Woche mitten in der Natur in Karlsbad-Spielberg bei Karlsruhe. Ob mit dem ortsansässigen Jäger auf den Spuren der Tiere des Waldes, bei spannenden Schnitzeljagden, kreativen Workshops, tollen Ausflügen in die Umgebung oder einfach abends unterm Sternenhimmel – der Spaß mit Gleichaltrigen steht im Vordergrund. Übernachtet wird in gemütlichen Mehrbetthütten.

So kann ein Kind angemeldet werden

Anruf unter Tel. 0721-35007151 oder per Email an f.luis@jugendwerk-awo.de. Für den Fall, dass die 75-Euro-Eigenbeteiligung ein Problem darstellt, gibt es auf Anfrage Zuschussmöglichkeiten.

Um die Ferienfreizeit finanzieren zu können, ist Heike Wünsch von Juni bis Oktober 2021 den Jakobsweg gelaufen und hat dabei Spenden gesammelt, meldet das Jugendwerk der AWO. Der dadurch zusammengekommene Betrag ermöglicht auch 2022 wieder die Durchführung zu einer stark vergünstigten Eigenbeteiligung (75 Euro pro Person). Die Freizeit richtet sich an Kinder von 9 bis 13 Jahre. Termin: Montag, 28. August, bis Samstag, 2. September 2023, also gegen Ende der Sommerferien in den südlichen Bundesländern.

Das Leistungspaket umfasst: An- und Abreise im Reisebus ab Karlsruhe, Unterkunft in Schwedenhäuschen in der Freizeitstätte in Karlsbad-Spielberg, Vollverpflegung bei Mithilfe, pädagogische Betreuung durch ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie Freizeitprogramm und Ausflüge.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien des Fachverbands gemeinnützige Jugendarbeit

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?