- Ernährung
Ist Deine Leber gesund? Gesunde Ernährung hilft, einer Fettleber vorzubeugen oder entgegenzuwirken
3 Minuten
In Deutschland hat knapp jeder vierte Erwachsene zu viel Fett in seiner Leber, meist ohne es zu wissen. Kommen Übergewicht und Typ-2-Diabetes dazu, steigt die Zahl der Betroffenen. Eine Fettleber sollte ernst genommen werden, denn sie kann sich entzünden – und das kann ernste Folgen haben. Doch so weit muss es nicht kommen. Durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung nimmt der Fettanteil ab – und die Leber wird wieder gesund.
Plötzlich heißt es bei der jährlichen Routineuntersuchung beim Hausarzt: Diagnose Fettleber. Und dies, obwohl doch Alkohol eher selten zum Leben gehört. Maximal am Wochenende zwei oder drei Gläser Wein oder Bier. Kann diese geringe Menge an Alkohol der Grund für die Fettleber sein?
Schauen wir genauer hin. Im Hinblick auf die Bildung einer Fettleber gibt es zwei Formen: die alkoholbedingte und nicht-alkoholische Fettleber (NAFL). Ursache einer nicht alkoholbedingten Fettleber ist oft ein ungesunder Lebensstil, Bewegungsmangel und damit verbunden das Metabolische Syndrom, bestehend aus Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten und Typ-2-Diabetes.
NAFL ist die Abkürzung für Non-alcoholic fatty liver, auf Deutsch: nicht-alkoholische Fettleber. Häufiger stößt man auch auf die Abkürzung NAFLD – das D steht dann für disease, das englische Wort für Erkrankung.
Das erklärt auch, warum Menschen mit Typ-2-Diabetes häufig an einer Fettleber erkranken und das lange Zeit gar nicht wissen. Ungesundes Essen mit weitaus mehr Kalorien, als der Körper tatsächlich verbraucht, sorgt dafür, dass Fett im Körper eingelagert wird. Auch in den Leberzellen wird Fett gespeichert. Dieses Fett schadet den Leberzellen und kann zur Entzündung der Leber führen. Schreitet die Entzündung voran, können im weiteren Verlauf aktive Leberzellen absterben, was zur Leberzirrhose und sogar Krebs führen kann.
Wie wird eine Fettleber entdeckt?
Eine verfette Leber ist im Ultraschall leicht zu erkennen. Normalerweise sollten Leber und Niere im Ultraschall gleich grau aussehen. Erscheint die Leber heller als die Niere, spricht dies für eine Fetteinlagerung im Organ. Auch eine Blutabnahme mit Überprüfung der Leberwerte gibt Aufschluss. Und natürlich Stoffwechselparameter, wie Gewicht, Blutzucker, Blutfett und Blutdruck sowie der Lebensstil im Hinblick auf Bewegung, Rauchen, Alkohol.

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Eine Fettleber bereitet meistens zunächst keine Schmerzen. Lediglich Anzeichen wie anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, dunkler Urin und heller Stuhl sowie Druckgefühle im rechten Oberbauch oder ein unangenehmes Gefühl beim Liegen auf der rechten Seite können erste Anzeichen sein. Doch diese werden von Betroffenen nicht automatisch mit einer Fettleber in Verbindung gebracht.
Gesunde Ernährung und mehr Bewegung: Eine Fettleber ist reversibel
Die gute Nachricht: Bei Menschen, denen es gelingt, sich gesünder zu ernähren und ihren Lebensstil zu ändern, ist die Leber in der Lage, sich zu erholen und wieder gesund zu werden.
Um bei einer Leberverfettung aktiv gegenzusteuern, empfiehlt es sich gesund und langfristig abzunehmen. Bereits ein Minus von fünf Prozent des Ausgangsgewichts tut der Leber und natürlich auch dem Blutzucker so richtig gut. Wird das Projekt „gesunde Leber“ dann noch mit einem Plus an Alltagsbewegung kombiniert, kann sich sogar eine entzündete Fettleber wieder erholen.
Und nicht nur die Leber profitiert von diesen Veränderungen, auch wenn es am Anfang anstrengend ist, neue Wege zu gehen: Gesünder zu lebe, macht auf Dauer auch glücklicher und zufriedener. Was dabei wichtig ist, erkläre ich Dir im obigen Video.
Sieben Tipps gegen eine Fettleber (NAFL)
- Gesund und langfristig Abnehmen, mindestens 5 Prozent des Ausgangsgewichts.
- Kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit Ballaststoffen bevorzugen: Hülsenfrüchte, frisches Gemüse und Salate, Vollkorngetreide, Nüsse und frisches Obst. Leckere Rezepttipps findest Du auf dem Diabetes-Anker. Wie wäre es zum Beispiel mit gefüllten Riesen-Champignons? Ein Rezept-Idee für dieses leckere Pilz-Gericht findest Du weiter oben.
- Auswahl fettarmer tierischer Produkte wie fettarme Milch- und Milchprodukte, fettarmes weißes Fleisch und Seefisch.
- Tierische Fette gegen Pflanzenfette tauschen: Margarine ohne gehärtete Fette, Raps- oder Olivenöl, Nüsse, Nussmus ohne Zucker.
- Fertiggerichte so gut es geht durch frisch Gekochtes ersetzen.
- Zucker, Süßigkeiten so wenig wie möglich konsumieren. Alkohol meiden.
- Steigerung der körperlichen Aktivität durch Alltagsbewegung und Sport
Gehe eine Veränderung Deiner Ess- und Lebensgewohnheiten Stück für Stück an. Denn es geht ja nicht nur darum, dass die Leber Fett verliert und wieder gesund wird, sondern dass sie auf Dauer auch gesund bleibt. Alles, was Du mindestens vier bis sechs Wochen praktizierst, geht in die Gewohnheit über. Und das macht es den Leberzellen leichter, wieder in Balance zu kommen.
Was gibt’s denn zum Trinken bei einer Fettleber?
Generell sind eineinhalb bis zwei Liter kalorienfreie oder kalorienarme Flüssigkeit täglich zu empfehlen. Besonders eignen sich Wasser mit oder ohne Kohlensäure, Kräuter-, Roibusch- oder Früchtetee ohne Zucker. Zwei bis drei Tassen schwarzer Filterkaffee oder schwarzer Tee zählen in die zwei Liter Tagesflüssigkeit. Auch ein Leber-Galle-Tee aus der Apotheke kann der Lebergesundheit guttun.
Alkohol ist ein Zellgift und bei einer Fettleber tabu. Achte hier auch auf Lebensmittel mit Alkoholzusatz wie Süßigkeiten, Suppen, Saucen, etc. Verzichte auf alle gezuckerten und sehr kohlenhydrathaltigen Getränke wie Säfte, Smoothies, Erfrischungsgetränke.
Über die Autorin
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte, darüber informiert sie auch regelmäßig im Magazin des Diabetes-Ankers. Darüber hinaus schreibt sie über gesundes Backen, Frauengesundheit und Beauty-Themen auf ihrem Blog unter www.herzwiese24.de.

von Kirsten Metternich von Wolff
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 2 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 5 Tagen, 17 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….