Bier ist gesund – solange es alkoholfrei ist

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Bier ist gesund – solange es alkoholfrei ist

Verschiedene aus dem Hopfen stammende Inhaltsstoffe im Bier wirken entzündungshemmend, verhindern Leberschäden und verbessern den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Hopfenhaltige Getränke könnten also eine positive Wirkung auf die Lebergesundheit haben – solange sie keinen Alkohol enthalten. Neue Erkenntnisse dazu liefern die Projekte einer deutsch-österreichischen Forschungskooperation.

Im gelben Farbton von Hopfenblüten ist Xanthohumol zu finden, ein Stoff aus der Gruppe der Polyphenole, der in geringen Mengen bei Brauen in das Bier übergeht. Xanthohumol hemmt die durch Übergewicht und Fehlernährung hervorgerufene Leberverfettung und wirkt einer Gewichtszunahme entgegen. Dies zeigten Versuche am Tiermodell sowie in Zellkultur. Der Stoff verhindert die Vernarbung der Leber und tötet sogar Leberkrebszellen ab.

Hopfen enthält außerdem Bittersäuren, die für den typischen Biergeschmack verantwortlich sind. Beim Brauvorgang entstehen unter anderem Iso-Alphasäuren, die nach Erkenntnissen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenfalls Leberschäden hemmen und sich auf das metabolische Syndrom günstig auswirken. Insulinresistenz und Fettstoffwechselstörungen verbessern sich dadurch.

Pflanzenstoffe aus Hopfen gegen Diabetes und Krebs?

Besonders effektiv sind die positiven Wirkungen der beiden Stoffe in Kombination. Gemeinsam hemmen sie entzündliche Prozesse in Leber- und Blutzellen noch effektiver. Ziel der Forschenden ist es im nächsten Schritt, die molekularen Abläufe aufzuklären und zu prüfen, wie diese mit den Entstehungsmechanismen von Diabetes und Krebs zusammenspielen.

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Wer nun darauf spekuliert, dass der Biergenuss demnächst ärztlich verordnet wird, wird leider enttäuscht: Die Wissenschaftler schlussfolgern in der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse, dass sich eventuell durch alkoholfreies Bier, Hopfenlimonade oder Hopfentee eine unterstützende Wirkung zur Behandlung von Leberschädigungen durch Fettleibigkeit erzielen lässt.


Quelle: Diabetesinformationsdienst München

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?