Gemüse gegen Fettleber

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Gemüse gegen Fettleber

Lebensmittel bewusst auszuwählen, auf Fett, Kalorien und Zucker zu achten, ist nicht nur förderlich für gesunde Blutzuckerwerte. Auch die Leber profitiert davon. Denn chronische Lebererkrankungen können eine tickende Zeitbombe sein.

Leberzirrhose durch falsches Essen? Das ist keine Seltenheit. Grund hierfür ist eine nichtalkoholische Fettleber, in den meisten Industrienationen die häufigste Form der chronischen Lebererkrankung. Bei Menschen mt Typ-2-Diabetes geht man davon aus, dass 80 bis 90 % eine Fettleber haben. Dabei lagert sich Fett in den Leberzellen ein.

Sehr oft beobachten Experten dies als Folge eines ungesunden Lebensstils: Bewegungsarmut, regelmäßiger Konsum gesättigter Fette, kalorienreiches Essen, hoher Fruchtzuckerkonsum. Besonders betroffen sind diejenigen mit Übergewicht: Ihr Risiko, eine Fettleber zu bekommen, ist 7- bis 10-fach erhöht im Vergleich zu Normalgewichtigen. Das zeigt sich auch bei Menschen, die keinen Alkohol trinken.

Kohl und Bewegung

Wer aktiv wird, kann seine Leber wieder entlasten. Dazu ist es wichtig, seinen Lebensstil zu überdenken. Hilfreich wären mehr Alltagsbewegung und 3- bis 4-mal pro Woche eine halbe Stunde Sport. Neben Bewegung ist es sinnvoll, seine Lebensmittelauswahl hin zu mehr pflanzlichen, fettfreundlichen Produkten auszurichten. Fruchtzucker sollte nur in Form von frischem Obst gegessen werden und nicht als Bestandteil verarbeiteter Produkte.

Eine US-amerikanische Studie hat die Wirkung eines natürlichen Inhaltsstoffs aus Gemüse mit Namen Indol hinsichtlich Lebergesundheit untersucht: Es zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Indolspiegel im Blut. So hatten Übergewichtige niedrigere Indolspiegel als Schlanke. Menschen mit wenig Indol im Blut lagerten tendenziell mehr Fett in der Leber ein. Die Experten gehen davon aus, dass Lebensmittel wie Kohlgemüse eine hohe Kapazität zur Bildung von Indol haben. Das wiederum kann der Lebergesundheit guttun.


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf,
E-Mail: info@metternich24.de
Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (6) Seite 9

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  • kety22 postete ein Update vor 6 Tagen, 11 Stunden

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 6 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?