Genussvolle Ostern mit Diabetes: Tipps für eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung

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Genussvolle Ostern mit Diabetes: Tipps für eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung | Foto: Pixel-Shot – stock.adobe.com
Foto: Pixel-Shot – stock.adobe.comhaving Easter dinner in kitchen
Genussvolle Ostern mit Diabetes: Tipps für eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung

Ostern steht vor der Tür und damit auch reichhaltige Familienessen und viele süße Versuchungen. Mit bewusster Ernährung und ausreichend Bewegung lassen sich die Feiertage auch mit Diabetes gesund gestalten – ohne Verzicht, aber mit viel Genuss und Lebensfreude. Dazu hat die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe viele hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Schokoladenhasen, Marzipan, Krokant und süße Likörpralinen – pünktlich zu Ostern locken in den Supermärkten süße Verführungen in allen Varianten. Nach der Fastenzeit möchten sich viele etwas gönnen, Kinder freuen sich aufs Osternest. Doch was, wenn Typ-1- oder Typ-2-Diabetes im Spiel ist? Wie lassen sich die Feiertage genießen, ohne dass Blutzucker und Gewicht aus dem Ruder laufen? Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt hilfreiche Tipps, wie Ostern auch mit Diabetes genussvoll und gesund gestaltet werden kann – ganz ohne Verzicht.

Praktische Ernährungstipps für entspannte Feiertage
  • Muss es wirklich das übervolle Osternest mit Marzipan und Likörpralinen sein? Vielleicht reicht auch eine kleinere Variante – oder ein kreatives Nest mit gefärbten Eiern und Deko.
  • Absprachen helfen: Wenn Kinder Besuch bekommen, klären Sie mit den Erwachsenen, wie viele Süßigkeiten mitgebracht werden. Alkoholhaltige Süßigkeiten sind für Kinder tabu.
  • Selbstgefärbte Eier machen nicht nur Spaß, sondern sind auch eine gesunde und farbenfrohe Alternative zu Süßkram.
  • Beim Ostermenü hilft eine Salatvorspeise, bewusster zu essen. Fleisch oder Fisch müssen nicht die Hauptrolle spielen – Gemüse sättigt ebenso gut und gesünder.
  • Wer Kuchen plant, kann beim Nachtisch sparen – oder umgekehrt. Frisches Obst als Beilage bringt Farbe und Vitamine auf den Tisch.
  • Nach dem Festessen hilft ein Spaziergang – am besten gemeinsam, das motiviert und macht mehr Freude.

Ostergenuss: Für Menschen mit Diabetes kein Tabu

Grundsätzlich können Menschen mit Diabetes – egal ob Typ 1 oder Typ 2 – alles essen, was auch Stoffwechselgesunde genießen. Wichtig ist jedoch ein bewusster Umgang mit Kalorien und Zucker, besonders bei bestehendem Übergewicht oder insulinpflichtiger Behandlung. „Bei oft mehreren familiären Einladungen an den Osterfeiertagen kann es eine Herausforderung sein, auf die Ernährung zu achten“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Brunch, mehrgängige Menüs und Kuchen können schnell den Tagesbedarf übersteigen. Die gute Nachricht: Viele klassische Ostergerichte lassen sich auch kalorienärmer zubereiten – ohne dass der Geschmack leidet.

➤ Zur diabetesDE-Checkliste: Gesunde Osterrezepte

Kleine Eier, große Wirkung: Die Kalorienfalle im Blick

Was wie ein harmloser Snack aussieht, kann schnell zur Kalorienbombe werden. Wie viel Bewegung nötig ist, um zum Beispiel ein kleines Cognac-Schokoladen-Ei wieder „abzuarbeiten“, zeigt ein Rechenbeispiel: „Eine 75 Kilogramm schwere Person müsste durchschnittlich wahlweise acht Minuten langsam joggen, knapp 20 Minuten spazieren gehen oder genauso lange mit 10 km/h Radfahren, um den Energiegehalt eines einzigen Cognac-Schokoladen-Eis von 18 Gramm und gut 78 Kalorien zu verbrennen“, so Mattig-Fabian. Ihr Rat: bewusster und maßvoller Genuss – lieber ein hochwertiges Schokoladenei bewusst genießen, als acht achtlos nebenbei zu naschen.

➤ Zur diabetesDE-Checkliste: Nährwertangaben süße Ostereier

Bewegung als Familienritual: Aktiv gegen die „Oster-Pfunde“

Bewegung hilft nicht nur, Kalorien abzubauen – sie macht auch den Kopf frei und fördert das Wohlbefinden. Gerade an Ostern bietet sich Bewegung im Freien an: ob Spaziergang, Wanderung, Fahrradtour oder eine fröhliche Ostereiersuche mit den Kindern. „Ob Ostereiersuche draußen, eine Oster-Schnitzeljagd oder gemeinsam zu einem schönen Ausflugsziel aufbrechen – so lernen schon die Kleinsten spielerisch Freude an Bewegung“, betont Nicole Mattig-Fabian.

Mehr Bewegung, weniger Risiko – auch nach Ostern

Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten Ausdauerbewegung pro Woche, ergänzt durch zwei Einheiten Muskeltraining. Das muss kein Hochleistungssport sein: zügiges Gehen, entspanntes Radfahren oder gemütliches Laufen reichen aus – Hauptsache regelmäßig. Wer dabei Unterhaltung sucht, kann etwa den Podcast „Doc2Go“ hören, bei dem ein Mensch mit Diabetes mit einem Arzt oder einer Ärztin spazieren geht und dabei über Alltag, Ernährung und Bewegung spricht. Infos und Episoden gibt es unter: www.diabetesde.org/doc2go

Weitere Infos und Hilfestellungen

Wer noch mehr Tipps möchte, findet auf der Webseite von diabetesDE Checklisten, Rezepte und Infos rund um Bewegung, bewussten Genuss und ein gesundes Leben mit Diabetes. Unter anderem:

Fazit: Ostern darf und soll ein Genuss sein – auch für Menschen mit Diabetes. Wer bewusst genießt, sich ausreichend bewegt und ein paar einfache Tipps beherzigt, kann die Feiertage entspannt und ohne schlechtes Gewissen verbringen.


von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe 

(zuerst veröffentlicht am 4. April 2023, vollständig überarbeitet und aktualisiert am 17. April 2025)

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  • bloodychaos postete ein Update vor 1 Tag, 1 Stunde

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

  • thomas55 postete ein Update vor 5 Tagen, 13 Stunden

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 6 Tagen, 12 Stunden

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

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