- Ernährung
Gesund und lecker essen – aber wie?
5 Minuten

„Essen Sie gesund und abwechslungsreich.“ Ein gut gemeinter Ratschlag, wenn es um die Ernährung bei Diabetes geht. Doch was heißt das überhaupt? Liegt das nicht im Auge des Betrachters? Oder gibt es zumindest ein paar Dinge, die allgemein empfohlen werden?
Unter gesundem Essen verstehen viele Menschen, dass sie kein Fleisch essen dürfen und es dafür nur noch „Grünzeug“ gibt, was gern als Kaninchenfutter tituliert wird. Weder das eine noch das andere ist der beste Weg. So individuell jeder einzelne Mensch ist, genauso individuell ist das, was Menschen als lecker empfinden und gern essen.
Sicher gibt es Gerichte wie Spaghetti mit Tomatensoße, Bratkartoffeln, Klöße mit Braten und Soße, Milchreis, Eiscreme oder Brezel, die in der Gunst vieler Menschen weit oben stehen. All das ist im Grunde genommen nicht ungesund, es kommt einfach darauf an, wie oft solche Leckereien gegessen werden. Auch die Größe der Portionen spielt dabei eine Rolle, ebenso, wie die Gerichte zubereitet wurden und was es noch dazu gibt.
Essen nach der 80-zu-20-Methode
Auf alle Lieblings-Leckereien zu verzichten, macht keinen Spaß. Denn alles, was auf der Verbotsliste weit oben steht, entwickelt eine unglaubliche Attraktivität – bis alle Vernunft-Dämme brechen. Eine viel bessere Möglichkeit ist die 80-zu-20-Methode: 80 Prozent der Gewohnheiten werden beibehalten, 20 Prozent im ersten Schritt verändert.
Denn wenn man weiß, dass beispielsweise zwei- bis drei-mal pro Woche etwas aus dem Land der Leibspeisen möglich ist, üben solche Dinge nicht mehr solch einen großen Reiz aus. Mehr noch: Auf einmal bekommt die Currywurst oder der Döner einen ganz besonderen Stellenwert – und damit verbunden mehr Aufmerksamkeit und bewussten Genuss.
Die Gesunden: Lebensmittel mit hoher Nährstoff-Dichte
- Gemüse und Salat
- frisches Obst, besonders wasserreiche Früchte
- Rohkost
- Hülsenfrüchte
- Kartoffeln
- Vollkorn-Produkte
- fettarme Milch- und Milchprodukte oder vegane, zuckerfreie Alternativen mit Kalzium-Zusatz
- Sauermilch-Produkte
- fettarmer Fisch
- fettarmes Fleisch, bevorzugt weißes Fleisch
Und diese Lebensmittel sollten den Löwenanteil beim Essen ausmachen. Denn sie tragen zum gesunden Essen bei. Solche Lebensmittel tun auch der Seele gut. Denn Speisen aus gesunden Produkten belasten den Körper nicht. Wer sie isst, fühlt sich dabei gut gestärkt und nicht schlapp, matt und vollgegessen, wie es nach sehr energie-, zucker- und fettreichem Essen oft der Fall ist. Wer sich bewusst für ein Plus an Nährstoff-dichten Lebensmitteln entscheidet, wird mit der Zeit ganz von selbst von einigen Lieblings-Gerichten weniger essen. Sie sind zwar nach wie vor lecker, bekommen einem aber meistens nicht mehr so gut wie Mahlzeiten aus dem gesunden Land. Probieren Sie es einfach mal ein paar Wochen aus. Der Körper gewöhnt sich schnell an die positive Umstellung.
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multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 5 Tagen, 8 Stunden
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
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Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
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Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂



