Orangen-Cranberry-Kompott auf Zimtquark

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Orangen-Cranberry-Kompott auf Zimtquark

Leser-Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Single-Küche – allein kochen und essen“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 1/2019.

Zutaten für 2 Portionen:

1 mittelgroße Bio-Orange, 150 g
200 g Cranberrys, frisch oder tiefgekühlt ohne Zuckerzusatz
Mark einer Vanille­schote
1 EL Ahornsirup, 10 g
200 g Magerquark
Mineralwasser mit Kohlensäure
½ TL Zimt, gemahlen
Spritzer flüssiger Süßstoff

Die Zubereitung:

Die Bio-Orange heiß abwaschen, mit einem Zestenreißer oder einem scharfen Messer etwas von der Schale abschneiden. Dann die Orange so schälen, dass die gesamte Schale entfernt und das Fruchtfleisch zu sehen ist; aus der Orange Filets schneiden. Auch den Rest der Orange aufheben. Cranberrys waschen und abtropfen lassen (bei Tiefkühl-Cranberrys entfällt dieser Arbeitsgang).

In einen Topf geben, die Hälfte der Orangenschale, Vanillemark und Ahornsirup zugeben. Die vom Filetieren übrig gebliebene Orange über dem Topf kräftig ausdrücken. Nun alles auf mittlerer Stufe erhitzen und so lange kochen, bis die Cranberrys aufplatzen und die Sauce dicklicher wird. Kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Magerquark mit Mineralwasser glatt­rühren, mit Zimt und Süßstoff abschmecken, die Orangenfilets vorsichtig unterheben. In zwei Gläser füllen und das Cranberry-Kompott obenauf füllen. Mit der restlichen Orangenschale garnieren.

Nährwert pro Portion ca.:

15 g Eiweiß
1 g Fett
27 g Kohlenhydrate (davon 18 g anrechnungspflichtig)
2 g Ballaststoffe
1 mg Cholesterin
41 mg Natrium
228 mg Kalium
175 mg Phosphor
177 Kilokalorien
708 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.



von Diabetes-Journal-Leserin Brigitta Jacob


Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (1) Seite 81

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