Sommerfrische Minze

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Sommerfrische Minze

Pfefferminztee ist ein Klassiker, doch die grünen Blätter eignen sich für mehr als nur Tee gegen Magen-Darm-Beschwerden und Erkältungen. In süßen und pikanten Gerichten ist der frische Geschmack von Minze eine Bereicherung!

Sie schmeckt wie eine belebende Brise mit etwas Schärfe, die an Pfeffer erinnert: So ist es kein Wunder, dass Pfefferminz in Bonbons, Kaugummis und anderen Süßigkeiten verwendet wird. Botanisch gesehen gibt es neben Pfefferminz rund 30 verschiedene Arten und Kreuzungen der Minze; die Pfefferminze ist eine Kreuzung aus Krause- und Bachminze. Je nach Dosierung kann Pfefferminze erfrischen, Kopfschmerzen lindern und die Atemwege erfrischen.

Die grünen Pflanzen brauchen im Garten wenig Pflege, wenn der Boden humusreich ist und sie genug Wasser bekommen. Minze mag warme Standorte z. B. unter Bäumen und Sträuchern. Am besten sollte man sie mit einer Abgrenzung einpflanzen. Die beste Erntezeit ist morgens: Dann ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen besonders hoch. Schneiden Sie dazu die Stängel mit Blättern kurz über dem Boden ab. Waschen und verarbeiten Sie sie frisch oder hängen Sie sie in Büscheln zum Trocknen auf. So haben Sie das ganze Jahr getrocknete Blätter für köstlichen Pfefferminztee.

Variationen in Schoko, Orange und Zitrone

Minze ist aber nicht gleich Pfefferminze: Wem die klassische zu scharf ist, der kann grüne Minze verwenden. Sie passt geschmacklich sehr gut zu Blattsalaten, Chutneys, Fisch, Fleisch. Marokkanische Minze ist aktuell in Mode für Minztee und Cocktails. Sie harmoniert wunderbar mit Reis sowie Salaten mit Linsen, Bulgur, Quinoa oder Couscous. Schokominze, Orangen- und Zitronenminze schmecken tatsächlich einen Hauch danach. Sie passen sehr gut zu allen süßen Gerichten wie Obstsalat, Quarkspeisen, Eis oder Kuchenfüllungen und als Highlight im Mineralwasser.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (7) Seite 33

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  • kety22 postete ein Update vor 6 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 5 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?