- Ernährung
Trinken Sie genug? Tipps für heiße Tage
2 Minuten

Besonders im Sommer ist es wichtig, den Körper ausreichend mit Flüssigem zu versorgen. Wenn sich Durst meldet, ist das schon ein Warnsignal, dass der Körper bereits ein Flüssigkeitsdefizit hat. Trinken Sie deshalb regelmäßig über den Tag verteilt das ein oder andere Schlückchen.
Empfehlenswert sind jetzt mindestens zwei Liter. Steigt das Thermometer über 28 °C oder sind Sie sportlich aktiv, darf es ruhig mehr sein. Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Kreislaufprobleme oder Verstopfung sind typische Anzeichen, dass Sie zu wenig getrunken haben. Greifen Sie bei Kopfschmerzen zuerst zum Wasser – und nicht zur Tablette.
Ganz gleich, für welche Getränke Sie sich entscheiden: Werfen Sie einen Blick auf die Zutaten- und Nährwertanalyse. Hier finden Sie sämtliche Informationen, die Ihnen bei einer Kohlenhydratberechnung nützlich sein können.
⇒ Getränke ohne blutzuckererhöhende Wirkung
- Mineralwasser
- Light- oder Zero-Limo
- colahaltige Light-/Zero-Getränke
- Malzkaffee schwarz
- Kaffee schwarz
- Tee, alle Sorten, ungesüßt
- zuckerfreier, veganer Milchersatz wie Mandel-, Soja-, Kokosdrink, je nach Zusammensetzung
- Tipps für selbstgemachte, alkoholfreie, kalorienarme Getränke:
- – Schorlen im Verhältnis 3 Teile Wasser und 1 Teil Saft (100 % Frucht ohne Zuckerzusatz)
- – Mineralwasser mit Kräuter- oder Früchtetee gemischt
- – Mineralwasser mit etwas zuckerfreiem Sirup
- – selbstgemachter Eistee ohne Zucker
- – Zitronen- und Gurkenscheiben oder Minze und Zitronenmelisse ins Wasser geben
⇗ Getränke mit blutzuckererhöhender Wirkung
- Milch, Buttermilch, Kefir, Trinkjoghurt
- Smoothies und Shakes
- Frucht-, Direktsäfte, 100 Prozent Frucht
- Fruchtsaft light
- Gemüsesäfte je nach Zusammensetzung
- alkoholfreies Bier
⇑ Getränke mit schnell blutzuckererhöhender Wirkung
- Limonade
- colahaltige Getränke
- Malzbier
- Fruchtsaftgetränke
- Fruchtnektare
- Getränke mit Sirup
Alkoholhaltiges wie Bier, trockener Wein oder Sekt empfiehlt sich in Kombination mit einer Mahlzeit. Je nach getrunkener Menge kann der enthaltene Alkohol bis zu 24 Stunden Einfluss auf den Blutzucker haben und Unterzuckerungen bewirken. Deshalb ist es sinnvoll, bei Alkoholkonsum den Blutzucker häufiger zu testen und den Alkoholgenuss zu dokumentieren.
Ausführliche Informationen zum Thema Alkohol und Diabetes finden Sie in einem Beitrag von Prof. Berhnard Kulzer in Diabetes-Journal-Ausgabe 1/2016.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (8) Seite 86
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kety22 postete ein Update vor 6 Tagen, 6 Stunden
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 5 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?




Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück