- Bewegung
Wie es gelingt, Neujahrsvorsätze über das Jahr zu retten
2 Minuten
Mehr Bewegung im Alltag und eine ausgewogene Ernährung – das nehmen sich über die Hälfte aller Deutschen zu Beginn eines Jahres vor. Doch die meisten scheitern an der Umsetzung im Alltag. Daher geben Experten des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) Tipps, wie die guten Vorsätze erreicht und durchgehalten werden können.
Starkes Übergewicht und mangelnde Bewegung sind die Hauptursachen für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. „Schon kleine Veränderungen in der Lebensweise bringen große gesundheitliche Vorteile und können einem Diabetes vorbeugen“, erklärt Kathrin Boehm, Vorstandsmitglied des VDBD und Diabetesberaterin DDG.
Ist eine Diabeteserkrankung bereits diagnostiziert, helfen Sport und gesunde Ernährung dabei, die Stoffwechsellage oder das Herz-Kreislauf-System positiv zu beeinflussen und dadurch sogar die notwendige Medikation zu reduzieren. „Der Beginn eines neuen Jahres ist deshalb einmal mehr ein guter Zeitpunkt, um gute Vorsätze in die Tat umzusetzen“, sagt Boehm.
Neue Gewohnheiten sind schwer in den Alltag zu integrieren
Häufig ist die Euphorie zum Jahreswechsel besonders hoch. Nicht selten fällt es vielen Menschen schon wenige Tage und Wochen später schwer, ihre Ziele auch langfristig zu verfolgen. „Neue Gewohnheiten sind schwer in den Alltag zu integrieren, weil die Motivation fehlt und die alten Impulse schwer zu überwinden sind“, erklärt Dr. Gottlobe Fabisch, Geschäftsführerin des VDBD. Dies führe allzu oft dazu, dass die guten Vorsätze bereits nach wenigen Tagen nicht mehr eingehalten werden.
„Beraten wir Menschen mit Diabetes dabei, ihren Lebensstil zu verändern, achten wir deshalb besonders darauf, dass die Ziele realistisch und messbar sind“, führt Boehm aus. „Ideal ist es, inviduelle Vorlieben und persönliche Ressourcen zu nutzen – also Aktivitäten zu stärken, die bereits vor dem Vorsatz viel Spaß bereitet haben, für die jedoch im Alltag bisher zu wenig Zeit war.“ Außerdem rät die Diabetesberaterin dazu, die Ziele möglichst konkret zu formulieren.
„Den Vorsatz, einmal die Woche schwimmen zu gehen, kann ich einfacher erreichen als die Vorgabe, einfach nur mehr Sport zu machen.“ Zudem ermöglichen kleinere Zwischenziele, sich häufiger durch Erfolgserlebnisse zu belohnen.
Interventions-Programm TeLIPro hilft bei der Lebensstilumstellung
Das Gesundheitsprogramm TeLIPro (Telemedizinisches Lebensstil-Interventions-Programm für Typ-2-Diabetiker), das im Rahmen eines durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderten Innovationsfondsprojektes entwickelt wurde, unterstützt Menschen mit Typ-2-Diabetes dabei, ihren Lebensstil erfolgreich und nachhaltig umzustellen. „Das besondere an diesem Programm ist, dass die Diabetesberaterinnen nicht nur die Planung einer Lebensstilveränderung unterstützen, sondern die Patienten auch während der Umsetzung begleiten“, betont Fabisch.
Die Teilnehmer können sich während der Laufzeit des Programms in einem Online-Portal zu Lebensstilfragen informieren oder ihre Gesundheitsdaten, wie beispielsweise das Gewicht, die zurückgelegten Schritte oder den Blutzuckerwert, einsehen. In zusätzlichen telefonischen Einheiten mit einer Diabetesberaterin werden die Gesundheitsziele besprochen. Falls Probleme auftauchen, wird gemeinsam überlegt, welche Strategien helfen könnten, um diese Barrieren zu beseitigen.
Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD)
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anseaticids postete ein Update vor 4 Stunden, 13 Minuten
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
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othenbuehler postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.👉 Was bedeutet die Teilnahme?
Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
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