- Über Gewicht
Maßband statt Waage: Veränderungen positiv wahrnehmen
2 Minuten
Sich zu wiegen kann für reichlich Stress sorgen. Denn viele Menschen lassen sich von der Zahl auf der Waage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Wie lässt sich entspannt mit dem Thema umgehen, damit wir Veränderungen positiv wahrnehmen? Ein ganz gewöhnliches Maßband kann hier hilfreich sein.
Jeden morgen nüchtern und ohne Kleidung auf die Körperwaage zu steigen, gehört für viele Menschen zum Alltag. Andere kontrollieren ihr Gewicht einmal in der Woche oder einmal pro Monat. Wieder andere vermeiden es komplett, sich regelmäßig zu wiegen.
Gründe sind beispielsweise die Angst davor, zu sehen, dass das Körpergewicht immer weiter ansteigt, oder die Sorge vor psychischem Stress durch Schwankungen des Gewichts. Ein weiterer Grund kann darin liegen, dass gewöhnliche Körperwaagen Gewichte bis 130 Kilogramm wiegen.
Tägliches Wiegen kann zu Frust führen. Denn das Gewicht ist nicht tagein, tagaus identisch. Schwankungen sind völlig normal. Mal gibt es mehr Wasser-Einlagerungen, die zum zeitweisen Kiloplus beitragen. Grund kann sein, dass am Vortag salzreicher gegessen wurde als sonst üblich. Bei Frauen spielen zudem Zyklus-bedingte und hormonelle Veränderungen eine Rolle beim Gewicht. Wer mit seinem Gewicht hadert, ist schnell in der Spirale des „besser nicht mehr wiegen“ – dann belastet es auch nicht so stark im Alltag.
Wenn Wiegen zu Stress wird
Eine ungefähre Tendenz, in welche Richtung sich das individuelle Gewicht entwickelt, ist aus medizinischer Sicht hilfreich. Es hilft beispielsweise vor operativen Eingriffen, Untersuchungen wie Magnetresonanz-Tomographie (MRT) oder Computer-Tomographie (CT) oder auch bei der Einnahme einiger Medikamente.
Wer die Körperwaage ablehnt, kann es mit einem ganz gewöhnlichen Maßband probieren. Das lässt sich zum Beispiel einmal im Monat ebenfalls am Morgen nüchtern sowie unbekleidet einsetzen. Es bietet sich an, die Umfänge beider Oberarme und Oberschenkel sowie von Hüfte und Bauch zu ermitteln. Denn gerade das Fett rund um den Bauch ist besonders Stoffwechsel-aktiv. Es erhöht das Risiko für chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf- und Leber-Krankheiten sowie einige Krebs-Arten.
Kein Gewichtsverlust, aber weniger Umfang
Das Maßband kann beispielsweise Veränderungen zeigen, die auf der Körperwaage noch nicht angekommen sind. Wer sich mehr und regelmäßig körperlich bewegt, sei es nur eine tägliche kleine Runde um den Block, wird das vielfältig spüren. Es kann zu besseren Blutzuckerwerten beitragen und mit der Zeit auch zu weniger Körper-Umfang.
Völlig losgelöst von Zahlen durch Kontrollen lässt sich eine körperliche Veränderung spüren: entweder durch eine etwas weiter sitzende Hose oder umgekehrt. Wichtig ist es, für sich selbst herauszufinden, welche Mess-Optionen am besten passen, damit dies als hilfreiches Maß für die Gesundheit gewertet wird.
Rubrik ÜBER Gewicht
Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.
von Kirsten Metternich von Wolff
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 40
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
