Cannabis und Diabetes: Was die Legalisierung von Cannabis rechtlich bedeutet

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Cannabis und Diabetes: Was die Legalisierung von Cannabis rechtlich bedeutet | Foto: Siasart - stock.adobe.com
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Cannabis und Diabetes: Was die Legalisierung von Cannabis rechtlich bedeutet

Erwachsene in Deutschland dürfen nun unter bestimmten Bedingungen legal Cannabis besitzen und konsumieren. Diese gesetzliche Neuerung hat nicht nur gesellschaftliche, sondern auch medizinische und rechtliche Folgen – insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes. Denn was zunächst nur nach einer erweiterten Freiheit aussieht, kann für Patienten mit bestehenden gesundheitlichen Risiken durchaus ernst zu nehmende Konsequenzen haben.

Auch wenn Cannabis nun grundsätzlich als legales Genussmittel gilt, ist es keineswegs harmlos – dies gilt besonders für Menschen mit Vorerkrankungen. Cannabis enthält zahlreiche Wirkstoffe, darunter insbesondere das psychoaktive THC (Tetrahydrocannabinol), die im Körper unterschiedliche und teilweise schwer vorhersehbare Effekte auslösen können. Dazu zählen unter anderem Auswirkungen auf Herzfrequenz, Blutdruck, Konzentrations-Fähigkeit, Blutzucker-Regulation und Reaktionsvermögen.

Studien deuten zudem darauf hin, dass Cannabis-Konsum bei bestimmten Menschen das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall signifikant erhöhen kann. Darüber hinaus kann Cannabis die Insulinwirkung beeinflussen oder das Wahrnehmen von Unterzuckerungen verändern – beides Faktoren, die den Therapie-Erfolg und die Sicherheit im Alltag gefährden können.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Menschen mit Diabetes sollten daher mit ihrem Arzt besprechen, welche Auswirkung der Konsum von Cannabis auf ihre Medikation und die Alltagsfähigkeit haben kann. Dies gilt insbesondere, wenn Arzneimittel verschrieben werden, die mit Cannabis in Wechselwirkung treten können.

Menschen mit Diabetes sollten daher mit ihrem Arzt besprechen, welche Auswirkung der Konsum von Cannabis auf ihre Medikation und die Alltagsfähigkeit haben kann. Dies gilt insbesondere, wenn Arzneimittel verschrieben werden, die mit Cannabis in Wechselwirkung treten können.

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