- Behandlung
Potenziale und Risiken: Sucht- und Rauschmittel bei Diabetes – meist schlechte Kombination
3 Minuten
Sucht- und Rauschmittel sind Substanzen, die in erster Linie das zentrale Nervensystem beeinflussen. Der Konsum kann sowohl psychische als auch physische Abhängigkeiten hervorrufen. Die typischen Eigenschaften dieser Stoffe sind, dass sie die Stimmung, das Bewusstsein oder die Wahrnehmung verändern. Die Einnahme führt zumindest kurzfristig zu angenehmen Wirkungen wie dem Gefühl der Entspannung oder der Euphorie. Welche Risiken, aber auch etwaige Potenziale sie insbesondere bei Diabetes bieten können, erklärt Prof. Haak.
Für die meisten Suchtmittel gilt, dass sie langfristig und bei regelmäßigem Konsum zur Toleranz-Entwicklung führen. Dies bedeutet, dass immer größere Mengen konsumiert werden müssen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Ein Absetzen des Suchtmittels führt in vielen Fällen zu unangenehmen Entzugserscheinungen. Zu den legalen Suchtmitteln zählen Alkohol, Nikotin, Schmerzmittel und seit einiger Zeit auch Cannabis. Im Gegensatz dazu gelten Heroin, Kokain, Ecstasy und LSD (Lysergsäurediethylamid) als illegale Suchtmittel.
Aus gesundheitlichen Gründen ist der Konsum von Suchtmitteln nicht ratsam. Dies gilt umso mehr für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes.
Risiko Suchtmittel bei Diabetes
- Auch legale Suchtmittel wie Alkohol können im Zusammenhang mit Diabetes riskant sein, z.B. bei Unterzuckerungen.
- Therapeutisch eingesetzt können Cannabis und Opioide z.B. bei Schmerzen positiv wirken.
- Illegale Suchtmittel können wegen Bewusstseins-Veränderungen gerade bei Diabetes lebensgefährlich sein.
Alkohol – ein Zellgift
Die Wirkung von Alkohol ist hinlänglich bekannt. Alkohol ist ein Zellgift und stört an vielen Körperstellen die Funktion der Organe. An der Leber blockiert Alkohol die Zucker-Neubildung, da Alkohol als Zellgift bevorzugt von der Leber abgebaut wird. Während dieser Zeit ist die Leber nicht in der Lage, andere Stoffwechsel-Prozesse ausreichend auszuführen, um beispielsweise eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) durch Zucker-Neubildung zu beseitigen.
Die Wirkung von Alkohol ist hinlänglich bekannt. Alkohol ist ein Zellgift und stört an vielen Körperstellen die Funktion der Organe. An der Leber blockiert Alkohol die Zucker-Neubildung, da Alkohol als Zellgift bevorzugt von der Leber abgebaut wird. Während dieser Zeit ist die Leber nicht in der Lage, andere Stoffwechsel-Prozesse ausreichend auszuführen, um beispielsweise eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) durch Zucker-Neubildung zu beseitigen.
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uho1 postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 5 Tagen, 2 Stunden
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 4 Tagen, 21 Stunden
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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