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Die Macht der Geschichten, die Kraft der Worte
3 Minuten


Meine Diagnose kam vor über fünf Jahren ziemlich überraschend, wie wahrscheinlich bei den meisten von uns. Hier sind Pens, das sind BEs, hier ist dein neues Leben, und los ging es! Dass ich dank der Geschichten und Worte anderer Menschen mit Diabetes heute da bin, wo ich eben stehe, geht in meinem Alltag meistens unter. Dennoch ist die Kraft der Geschichten niemals zu unterschätzen. Und das möchte ich heute passend zum Monatsthema eben auch zu meinem Thema machen.
Geschichten haben Macht
Vor kurzem ging es in Irland um die Abschaffung des Abtreibungsverbotes. Ein wichtiger Schritt für Irland, und bis zum letzten Moment war die Nervosität über das Abstimmungsergebnis groß. Die Mehrheit hat am Ende für die Abschaffung gestimmt. Wichtig hierbei ist zu sehen, dass dies vor allem erreicht werden konnte, weil viele Menschen, die sich unsicher darüber waren, wie sie abstimmen sollten, sich am Ende entschieden haben, für die Abschaffung zu stimmen. Dies konnte laut Umfragen vor allem mit geteilten Geschichten von Menschen erreicht werden, die zu diesem Thema eben persönliche, teilweise auch schwere Geschichten zu erzählen haben. Das bedeutet, dass diese Geschichten von Menschen, die man vielleicht nicht einmal persönlich kannte, so viel bewegen konnten. Die Macht der Geschichten.
Nach der Diagnose und am Anfang
Ich habe direkt danach mit einigen Menschen in meinem näheren Umfeld über den Diabetes gesprochen und festgestellt, dass unter ihnen sogar bereits zwei Personen mit Diabetes leben, was ich davor einfach nicht wusste! So unsichtbar kann die Krankheit also auch sein, dachte ich. Interessant. Eine der Personen hat bereits in Kriegsgebieten fotografiert und das alles ziemlich problemlos gemeistert. Das war spannend und aufschlussreich für mich zu sehen und von ihr zu hören. Zu diesem Zeitpunkt war mir aber bereits klar, wie frei ich mit meinem Diabetes im Alltag umgehen möchte. Der Standpunkt meiner Bekannten hat mir aber Möglichkeiten aufgezeigt, wie es eben auch gehen kann und was mit Diabetes alles möglich sein kann.
Vor allem online habe ich dann als Mensch, der viel im Netz unterwegs ist, direkt nach meiner Diagnose Geschichten von Menschen mit Diabetes gesucht. Ich habe versucht zu verstehen, wie es ihnen seit ihrer eigenen Diagnose mit der chronischen Krankheit geht und welchen Platz sie in ihrem Leben einnimmt. Zum Zeitpunkt meiner Diagnose gab es allerdings noch gar nicht so viel diesbezüglich im Netz. Das war auch mit ein Grund, warum ich sofort begonnen habe, meine eigenen Geschichten auf meinem Blog in die Welt hinauszuschreiben und sie mit anderen Menschen mit und ohne Diabetes zu teilen. Denn auch für die Menschen ohne Diabetes sind viele Dinge hinter der Krankheit einfacher mit Geschichten zu verstehen und werden nachvollziehbarer. Heute weiß ich: Das war und ist wichtig, meine Geschichten haben auch andere Menschen wieder empowered und sie tragen es weiter hinaus in die Welt.
Geschichten sammeln
Mit der Zeit lernte ich immer mehr Menschen mit Diabetes kennen, einige von ihnen zähle ich heute zu meinen engsten Freunden und bin in ständigem Austausch mit ihnen. Ihre Geschichten mit dem Diabetes zu erfahren und durch sie neu zu erleben, hat mir sehr viel Mut gemacht und mich empowered, auch weiterhin meine eigenen Geschichten zu leben und zu teilen. Und genau deswegen stehe (oder sitze) ich heute auch hier und erzähle euch, warum es so wichtig ist, Geschichten zu teilen, auf seine Worte zu achten und zu wissen, was man damit bei anderen bewirken kann.
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uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 17 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






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