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Keine Typfrage: Leben mit Diabetes ist anstrengend
3 Minuten
Typ 1, Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes, MODY, Typ 3: Diabetes kommt in vielen Formen. Klar sind die Unterschiede wichtig, um aus den möglichen Therapien die passende auszuwählen, aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten – im Alltag und in den Themen, die für Gespräche mit Diabetolog:innen als wichtig eingestuft werden.
Zuckerfrust beim Einkaufen
Letztens, beim Wocheneinkauf im Supermarkt. Ich gehe wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nach – Zutatenlisten und Nährwertangaben lesen. Ein neuer Joghurt im Kühlregal fängt meinen Blick und ich nehme ihn genauer unter die Lupe. 14 Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm. „So ein Blödsinn, da kann ich ja gleich Schokolade essen“, denke ich mir und stelle den Becher einigermaßen erbost wieder zurück zu seinen überzuckerten Artgenossen.

Zufallsbegegnung im Supermarkt
Da spricht mich eine ältere Dame an: „Schmeckt der gut? Sieht ja nicht schlecht aus?“ Ich habe meinen Frust noch nicht ganz verdaut: „Keine Ahnung, aber da ist viel mehr Zucker drin als nötig. Als Diabetikerin ist es mir das nicht wert.“ Sie schaut mich überrascht an: „Ach, haben Sie auch Diabetes? Ich ja auch, da muss man ja immer auf so viel achten… Und wenn dann auch noch die Menschen um einen herum ständig in Frage stellen, was man isst, hilft das auch nicht weiter.“
Erfahrungsaustausch nebenbei
Wir unterhalten uns noch ein bisschen, sie empfiehlt mir ein paar ihrer Lieblingsjoghurts und eine dunkle Schokolade mit besonders wenigen Kohlenhydraten. Ich erfahre, dass sie Diabetes Typ 2 hat, aber auch spritzt. Dass sie sich Sorgen über Folgeschäden macht, es oft schwer findet, Portionen richtig einzuschätzen und zu berechnen, gerade wenn sie auswärts isst, und dass sie vor allem unterwegs Angst vor „Hypos“ hat. Themen, mit denen auch ich mich mit Typ-1-Diabetes beschäftige.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Klar, Typ-2-Diabetes lässt sich noch viel stärker als Typ-1-Diabetes über den Lebensstil, insbesondere Ernährung und Bewegung, beeinflussen. Aber wer schon mal irgendeine Art von Diät gemacht hat, weiß, wie schwer es ist, Gewohnheiten zu verändern. Wie war das nochmal mit den guten Vorsätzen zum neuen Jahr? Und Ernährung und Bewegung sind ja auch bei Diabetes Typ 1 wichtige Bestandteile der Therapie – meist auch genau die, die die größte Herausforderung darstellen. Kuchen „runterzuspritzen“ fühlt sich oft einfacher an, als ihn nicht zu essen.

Gemeinsame Themen
Eine aktuelle Studie zeigt, was mir meine Zufallsbegegnung im Supermarkt vor Augen geführt hat: Wenn Menschen mit Diabetes ihre Hauptthemen zusammenfassen müssen, gibt es riesige Überschneidungen über die Diabetes-Formen hinweg. In einem Fragebogen, den Patient:innen in Großbritannien und den USA vor Terminen in der Diabetes-Ambulanz ausgefüllt haben, nannten sowohl die 31 Menschen mit Typ-1- als auch die 18 Studienteilnehmer:innen mit Typ-2-Diabetes als häufigstes Thema, das sie beschäftigt, die emotionale und psychosoziale Belastung, die das Leben mit Diabetes mit sich bringt (87% Diabetes Typ 1, 100% Typ 2). Das war gefolgt davon, bestimmte Aspekte des eigenen Diabetesmanagements verbessern zu wollen (61% Diabetes Typ 1, 39% Typ 2), dem Wunsch nach mehr Unterstützung durch das soziale Umfeld (26% Diabetes Typ 1, 39% Typ 2) und, über einzelne Behandlungsmethoden zu sprechen (26% Diabetes Typ 1, 22% Typ 2).
#wirsindviele
Eigentlich logisch – wir alle haben eine nicht ganz kooperationsfreudige Bauchspeicheldrüse, deren Arbeit wir selbst übernehmen müssen. Uns allen schlagen immer wieder Vorurteile und anstrengende Fragen entgegen. Und eine „Hypo“ ist anstrengend und fühlt sich nicht gut an, egal ob ich ein:e Sportler:in mit funktionierender Bauchspeicheldrüse bin, die sich zu sehr ausgepowert hat, oder ein Mensch mit irgendeiner Art von Diabetes. Eigentlich könnten wir uns gegenseitig viel mehr und besser unterstützen, als uns vielleicht oft bewusst ist. Denn #wirsindviele und zusammen sind wir stärker!
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 16 Stunden, 20 Minuten
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
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renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 2 Tagen
gibt es Tips oder Ratschläge dieser Pumpe betreffend?
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moira antwortete vor 5 Tagen, 18 Stunden
Das kommt sehr darauf an – in welchem Bereich?
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Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊