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Produktion des Dexcom G6 wird eingestellt: Was Nutzerinnen und Nutzer jetzt wissen müssen
2 Minuten
Dexcom hat angekündigt, dass die Produktion seines Sensors G6 für die kontinuierliche Glukosemessung zum 1. Juli 2026 eingestellt wird. Nutzerinnen und Nutzer, die diese CGM-Sensoren bislang für ihre Therapie eingesetzt haben, müssen sich somit auf einen Wechsel vorbereiten.
Die Nachricht kommt für viele Millionen von Menschen mit Diabetes weltweit, die bislang den G6-Sensor genutzt haben, überraschend: Nach dem 1. Juli 2026 wird das Medizintechnik-Unternehmen Dexcom keine neuen G6-Sensoren mehr produzieren. Das bedeutet, dass zwar möglicherweise noch für eine begrenzte Zeit Restbestände in Apotheken verfügbar sein könnten, eine langfristige Verfügbarkeit jedoch nicht garantiert ist.
Dexcom bündelt Ressourcen mit Fokus auf G7-Sensoren
Dexcom empfiehlt daher allen G6-Nutzern, bis Mitte 2026 auf das neuere G7-System oder die kommende 15-Tage-Version des G7 umzusteigen, um einen ununterbrochenen Zugang zur kontinuierlichen Glukosemessung sicherzustellen. Als Grund für die Einstellung nennt das Unternehmen die Strategie, sich vollständig auf die CGM-Technologie der nächsten Generation zu konzentrieren. Dexcom möchte Ressourcen bündeln und die Herstellung vereinfachen, um Kosten zu senken und sich auf die neueste Technik zu fokussieren.
Im Wortlaut schreibt Dexcom dazu: „Wie bei allen früheren Generationen der Dexcom-CGM wird auch das Dexcom G6-System auslaufen, damit wir uns auf die Bereitstellung der neuesten Technologie und die Versorgung mit Dexcom G7 konzentrieren können. Mit dem Dexcom G7-System können alle Vorteile des Dexcom G6 – wie der Hypo-Sicherheitsalarm – genutzt werden. Zusätzlich gibt es neue Funktionen, die das Diabetesmanagement noch einfacher machen.“
Zwei neue Sensoren von Dexcom als Alternativen zum G6
Wer zukünftig weiterhin Produkte von Dexcom für die kontinuierliche Glukosemessung nutzen will, kann auf G7-Sensoren zurückgreifen, die seit Ende 2022 in Deutschland erhältlich sind. Laut Hersteller bieten diese gegenüber dem Vorgängermodell mehrere Verbesserungen: Es ist 60 Prozent kleiner, hat eine verkürzte Aufwärmzeit von nur 30 Minuten statt zwei Stunden und eine vereinfachte Anwendung.
Zudem könnte mittelfristig eine weitere CGM-Sensor-Alternative von Dexcom verfügbar sein: Der G7-15-Tage-Sensor, der eine Tragedauer von 15,5 Tagen bietet, ist seit Anfang Dezember in den USA auf dem Markt. Wann er in Deutschland verfügbar sein wird, steht derzeit noch nicht fest.* Ob es für AID-Systeme mit Insulinpumpen, die noch nicht mit dem G7 kompatibel sind, eine Übergangsfrist geben wird, in der sie weiterhin G6-Sensoren erhalten können, war heute noch nicht in Erfahrung zu bringen.
Betroffene sollten sich zeitnah mit ihrem Behandlungsteam in Verbindung setzen, um den Übergang rechtzeitig zu planen und um abzuklären, ob ihre Krankenversicherung auch die Kosten für das neue System übernimmt.
*In einer früheren Version des Beitrags hieß es, dass der G7-15-Tage-Sensor Anfang 2026 auch in Deutschland erhältlich sein könnte. Laut Informationen von Dexcom steht der Zeitpunkt der Markteinführung hierzulande allerdings aktuell noch nicht fest.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 5 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
