CGM im Alltag: Funktionen individuell anpassen für passgenaue Unterstützung

3 Minuten

CGM im Alltag: Funktionen individuell anpassen für passgenaue Unterstützung | Foto: Halfpoint – stock.adobe.com
Foto: Halfpoint – stock.adobe.com
CGM im Alltag: Funktionen individuell anpassen für passgenaue Unterstützung

Durch ein CGM-System erhält der oder die Nutzende eine Fülle an Informationen. Werden zusätzlich seine vielfältigen Funktionen an individuelle Bedürfnisse angepasst, kann es eine passgenaue Unterstützung für den Alltag von Menschen mit Diabetes sein.

Für viele Menschen mit Diabetes gehört ein System zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM-System) heute zum Alltag. Besonders bei einer intensivierten Insulintherapie hat sich das kontinuierliche Glukose-Messen (CGM) längst zum Standard entwickelt. Doch auch Menschen, die keine intensivierte Therapie durchführen, profitieren häufig von einem CGM-System, selbst wenn es nicht immer von den Krankenkassen übernommen wird und oder nur vorübergehend zum Einsatz kommt.

Im Vergleich zur klassischen Blutzucker-Selbstkontrolle bietet ein CGM-System zahlreiche Vorteile. Statt einzelner Messpunkte liefert das System rund um die Uhr Informationen über den Glukose-Verlauf. Die Sensoren messen kontinuierlich über ein bis zwei Wochen und zeigen nicht nur den aktuellen Wert an, sondern auch Trends und geben akustische Alarme, wenn gewünscht.

Dabei ist der Nutzen eines CGM-Systems sehr individuell. Was für die eine Person besonders hilfreich ist, spielt für die andere vielleicht nur eine untergeordnete Rolle. Manche schätzen vor allem die Sicherheit durch Warnmeldungen bei Unter- oder Überzuckerungen. Andere profitieren davon, Zusammenhänge zwischen Verhalten, Ernährung, Bewegung und Glukosewerten besser zu verstehen.

Lernen durch Sichtbarkeit – der Effekt von Biofeedback

Gerade Menschen mit einer nicht intensivierten Therapie erleben oft einen besonderen Vorteil durch die grafische Darstellung ihrer Werte. Die kontinuierlichen Verläufe machen sichtbar, wie sich bestimmte Mahlzeiten, aber auch Aktivität direkt auf den Glukoseverlauf auswirken können, sowohl gewünscht als auch weniger gewünscht. Dieses Biofeedback kann helfen, das eigene Verhalten bewusster wahrzunehmen und langfristig anzupassen.

CGM hilft im Alltag

  1. Das kontinuierliche Messen mit CGM-Systemen macht den Verlauf der Glukosewerte sichtbar.
  2. Trendpfeile zeigen zusätzlich die Richtung des Verlaufs und ermöglichen frühzeitige Entscheidungen.
  3. Alarme können individuell an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Trendpfeile – kleine Symbole mit großer Bedeutung

Ein besonderer Vorteil von CGM-Systemen sind die Trendpfeile. Sie zeigen nicht nur den aktuellen Glukosewert, sondern auch, in welche Richtung sich der Wert entwickelt und wie schnell dies geschieht. Der gleiche Wert kann je nach Trendpfeil und Situation ganz unterschiedlich bewertet werden: Ist die Situation stabil, steigt der Wert gerade schnell an oder fällt er?

Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.

Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

tk pharma: Persönlich beraten. Verlässlich versorgt.
Moderne Diabetesversorgung bietet heute mehr Möglichkeiten denn je. Kontinuierliche Glukosemesssysteme, Insulinpumpen, AID-Systeme und digitale Anwendungen können den Alltag mit Diabetes erleichtern und neue Freiheiten schaffen. Gleichzeitig wird die Auswahl an Produkten und Lösungen immer größer. Umso wichtiger ist ein Partner, der nicht nur zuverlässig versorgt, sondern auch Orientierung gibt. tk pharma steht seit mehr als 30 Jahren für persönliche Beratung, fachliche Kompetenz und eine zuverlässige Versorgung rund um Diabetes.

3 Minuten

Anzeige
Künstliche Intelligenz in der Diabetes-Behandlung: Was Algorithmen heute schon leisten
Ob Früherkennung von Netzhautschäden, Unterstützung bei der Insulindosierung oder Vorhersage von Unterzuckerungen: Künstliche Intelligenz spielt in der Diabetes-Behandlung eine zunehmend wichtige Rolle.
Künstliche Intelligenz in der Diabetes-Behandlung: Was Algorithmen heute schon leisten | Foto: sirichai – stock.adobe.com

2 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 3 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • darktear postete ein Update vor 1 Tag, 19 Stunden

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

    • Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
      Gruß Oliver