CGM im Alltag: Funktionen individuell anpassen für passgenaue Unterstützung

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CGM im Alltag: Funktionen individuell anpassen für passgenaue Unterstützung | Foto: Halfpoint – stock.adobe.com
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CGM im Alltag: Funktionen individuell anpassen für passgenaue Unterstützung

Durch ein CGM-System erhält der oder die Nutzende eine Fülle an Informationen. Werden zusätzlich seine vielfältigen Funktionen an individuelle Bedürfnisse angepasst, kann es eine passgenaue Unterstützung für den Alltag von Menschen mit Diabetes sein.

Für viele Menschen mit Diabetes gehört ein System zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM-System) heute zum Alltag. Besonders bei einer intensivierten Insulintherapie hat sich das kontinuierliche Glukose-Messen (CGM) längst zum Standard entwickelt. Doch auch Menschen, die keine intensivierte Therapie durchführen, profitieren häufig von einem CGM-System, selbst wenn es nicht immer von den Krankenkassen übernommen wird und oder nur vorübergehend zum Einsatz kommt.

Im Vergleich zur klassischen Blutzucker-Selbstkontrolle bietet ein CGM-System zahlreiche Vorteile. Statt einzelner Messpunkte liefert das System rund um die Uhr Informationen über den Glukose-Verlauf. Die Sensoren messen kontinuierlich über ein bis zwei Wochen und zeigen nicht nur den aktuellen Wert an, sondern auch Trends und geben akustische Alarme, wenn gewünscht.

Dabei ist der Nutzen eines CGM-Systems sehr individuell. Was für die eine Person besonders hilfreich ist, spielt für die andere vielleicht nur eine untergeordnete Rolle. Manche schätzen vor allem die Sicherheit durch Warnmeldungen bei Unter- oder Überzuckerungen. Andere profitieren davon, Zusammenhänge zwischen Verhalten, Ernährung, Bewegung und Glukosewerten besser zu verstehen.

Lernen durch Sichtbarkeit – der Effekt von Biofeedback

Gerade Menschen mit einer nicht intensivierten Therapie erleben oft einen besonderen Vorteil durch die grafische Darstellung ihrer Werte. Die kontinuierlichen Verläufe machen sichtbar, wie sich bestimmte Mahlzeiten, aber auch Aktivität direkt auf den Glukoseverlauf auswirken können, sowohl gewünscht als auch weniger gewünscht. Dieses Biofeedback kann helfen, das eigene Verhalten bewusster wahrzunehmen und langfristig anzupassen.

CGM hilft im Alltag

  1. Das kontinuierliche Messen mit CGM-Systemen macht den Verlauf der Glukosewerte sichtbar.
  2. Trendpfeile zeigen zusätzlich die Richtung des Verlaufs und ermöglichen frühzeitige Entscheidungen.
  3. Alarme können individuell an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Trendpfeile – kleine Symbole mit großer Bedeutung

Ein besonderer Vorteil von CGM-Systemen sind die Trendpfeile. Sie zeigen nicht nur den aktuellen Glukosewert, sondern auch, in welche Richtung sich der Wert entwickelt und wie schnell dies geschieht. Der gleiche Wert kann je nach Trendpfeil und Situation ganz unterschiedlich bewertet werden: Ist die Situation stabil, steigt der Wert gerade schnell an oder fällt er?

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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