- Psyche
Selbsthilfe bei Ängsten
6 Minuten
Diabetes ist für viele Menschen mit Ängsten verbunden. Man kann oft effektiv etwas dagegen tun … und sogar selbst! Das hat auch Goethe schon beschrieben.
Wussten Sie, dass Goethe unter starken Ängsten litt? In seinem Werk „Dichtung und Wahrheit“ beschreibt er, wie er diese selbst erfolgreich behandelte:
„Ein starker Schall war mir zuwider, krankhafte Gegenstände erregten mir Ekel und Abscheu. Besonders aber ängstigte mich ein Schwindel, der mich jedes Mal befiel, wenn ich von der Höhe herunterblickte. Allen diesen Mängeln suchte ich abzuhelfen, und zwar, weil ich keine Zeit verlieren wollte, auf eine etwas heftige Weise. Abends beim Zapfenstreich ging ich neben der Menge Trommeln her, deren gewaltsame Wirbel und Schläge das Herz im Busen zersprangen mögen. Ich erstieg ganz allein den höchsten Gipfel des Münsterturms und saß in dem sogenannten Hals, wohl eine Viertelstunde lang, bis ich es wagte, wieder heraus in die freie Luft zu treten“, und später: „Ich habe es darin auch wirklich so weit gebracht, daß nichts dergleichen mich jemals wieder außer Fassung setzen konnte.“
Wenn Sie selbst etwas gegen Ängste tun möchten oder einer Angsterkrankung vorbeugen möchten, ist es wichtig, dass Sie, wie Goethe, diese ernst nehmen und etwas dagegen tun.
Gehen Sie aktiv gegen Ängste vor
Ängste entstehen zwar oft im Kopf, jedoch werden Sie Ängste nicht durch Überlegungen, logische Erklärungen oder Grübeln los. Viel besser ist es, etwas aktiv gegen die Angst zu unternehmen. Wenn ein Skispringer eine unangenehme Landung hatte, wird ihn sein Trainer relativ schnell animieren, noch einmal zu springen. Nach einem Unfall mit einem Auto ist es ratsam, nicht zu lange zu warten, bis man sich wieder an das Steuer setzt.
Was Ängste aufrechterhält, ist das Vermeiden angstauslösender Situationen. Besser ist es, sich Ängsten zu stellen, wie Goethe dies erfolgreich getan hat. Wenn Sie zum Beispiel eine starke Angst vor einer Rede oder einem öffentlichen Auftritt haben, sollten Sie sich immer wieder in solche Situationen begeben, sie als Herausforderung sehen und so lange üben, bis Ihnen der Vortrag oder Auftritt leichter fällt.
Genauso sollten Sie aktiv mit anderen Leuten über Ihren Diabetes sprechen und gezielt in der Öffentlichkeit Ihren Blutzucker messen. Wenn Sie im Alltag ohne Grund den Blutzucker aus Angst viel zu häufig messen, sollten Sie eine gewisse Zeit ohne Verfügbarkeit eines Blutzuckermessgerätes verbringen.
Statt vermeiden: schnell reagieren!
Ängste sind leichter in den Griff zu bekommen, wenn sie noch nicht lange bestehen. Wichtig ist daher, beim Auftreten von Ängsten frühzeitig zu reagieren, bevor Sie vor lauter Angst immer mehr Situationen vermeiden. Sprechen Sie mit anderen Menschen, Ihrem Arzt oder dem Diabetesteam über Ihre Angst – das ist schon ein erster, wichtiger Schritt.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt auch über die tatsächlichen Risiken zum Beispiel von Unterzuckerungen oder in Bezug auf Folgeerkrankungen: Nicht selten liegt starken Sorgen oder Ängsten auch eine falsche Risikoeinschätzung über mögliche Gefahren zugrunde.
Schulung, Schulung, Schulung
Bei Diabetes ist eine gute und ausführliche Diabetesschulung unverzichtbar. In modernen Schulungsprogrammen wie MEDIAS 2 für Typ-2-Diabetiker oder PRIMAS für Typ-1-Diabetiker wird auch ausführlich über mögliche Sorgen und Ängste im Zusammenhang mit Diabetes gesprochen – und es werden Wege aufgezeigt, wie man besser mit Ängsten umgehen kann. Die beiden Top-Themen bei Menschen mit Diabetes – die Sorge vor Unterzuckerungen, die Angst vor Folgeerkrankungen – werden dort ausführlich behandelt.
Mit HyPOS und BGAT gibt es auch spezielle Schulungsprogramme für Menschen mit Ängsten vor Hypoglykämien. Die PRIMAS-Zusatzmodule “Folgeerkrankungen” und “Partnerschaft” sind bei großen Sorgen bezüglich Folgeerkrankungen gut geeignet. Auch in den Schulungsprogramen für Kinder, Jugendliche und Eltern werden Wege aufgezeigt, übermäßige Ängste mit Diabetes zu vermeiden. Sprechen Sie Ihr Diabetesteam auf diese Schulungen an, in denen Sie auch wertvolle Hinweise von gleichermaßen betroffenen anderen Menschen mit Diabetes bekommen.
Erfolgreiche Entspannungstechniken
Bei leichteren Ängsten helfen oft schon Entspannungstechniken und Stressabbau; es gibt viele Entspannungsmethoden, die Sie in Büchern, im Internet oder in Videos kennenlernen können. Eine sehr erfolgreiche, weil aktive Methode, ist das Muskelentspannungstraining nach Jacobson. Hierbei werden schrittweise bestimmte Teile des Körpers (z. B. die Hand) angespannt und dann schrittweise entspannt.
Auch Yoga, Tai-Chi oder autogenes Training sind hilfreiche Methoden. Mit Biofeedback können Sie bestimmte Körperfunktionen mit Hilfe eines elektronischen Geräts wahrnehmen und dann willentlich beeinflussen, zum Beispiel Muskelverspannungen lockern. Wo Sie diese Methoden erlernen können, erfahren Sie über Ihren Arzt, Ihre Krankenkasse oder bei der Volkshochschule.
Trainingsprogramme gegen die Angst
Für fast jede Angst gibt es verhaltenstherapeutische Programme, die bei leichten Ängsten durchaus hilfreich sein können. Sie finden diese Programme im Buchhandel. Immer häufiger werden auch Trainingsprogramme gegen Ängste im Internet angeboten – teils zum Selbststudium, mit der Aufforderung, konkrete Aufgaben zu erfüllen, im Kontakt mit einem Therapeuten per Computer, Tablet oder auch in einer virtuellen Gruppe in einem Chatroom mit anderen Teilnehmern.
Bei Folgeerkrankungen: Kontakt zu anderen suchen
Liegen bereits Folgeerkrankungen vor und die Angst bezieht sich auf deren Verschlimmerung, ist die Bewältigung schwieriger, weil man den Anlass der Angst ständig erlebt. Aber auch in solch einer Situation ist es wichtig – am besten im Gespräch mit anderen Menschen mit Diabetes, dem Arzt oder einem Psychotherapeuten –, sich zu überlegen, ob eigene Verhaltensweisen eventuell dazu beigetragen haben, dass es zu den Folgeschäden kam.
Nach dem Motto “Ein Fehler ist nur dann ein Fehler, wenn man ihn immer wieder wiederholt” können Sie vielleicht neue, aktive Strategien finden, wie Sie das Fortschreiten der Folgeerkrankungen verhindern können. Es ist wichtig, nicht wie das Kaninchen vor der Schlange vor den Folgeschäden zu resignieren, sondern zu überlegen, welche Möglichkeiten es in dieser Situation gibt, aktiv gegen diese Befürchtungen etwas zu tun und auch zu überlegen, welche Lebensmöglichkeiten trotz der Diabetesfolgen noch verbleiben.
Im Fall sehr schwerer Folgeerkrankungen ist der Kontakt zu anderen Menschen in einer ähnlichen Situation besonders wichtig, die Verständnis, konkrete Hilfen und Ermutigung geben können.
Falsche Strategien vermeiden
Versuchen Sie, Situationen, die Ihnen Angst machen, nicht aus dem Weg zu gehen. Kurzfristig entlastet dies zwar, aber dieses Vermeidungsverhalten führt allmählich dazu, dass sich die Angst verfestigt und oft mit der Zeit sogar noch zunimmt.
Eine ganz schlechte Strategie ist es auch, die Angst durch Alkohol, Drogen wie Marihuana oder Beruhigungsmittel zu betäuben. Zwar bringt dies für kurze Zeit Erleichterung, kann aber dazu führen, dass Sie immer mehr auf diese Substanzen angewiesen sind, um die Angst zu bekämpfen. Besonders bei Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen kann dies sehr schnell zu einer Abhängigkeit führen.
Finden Sie sich nicht ab mit der Angst
Wenn Sie feststellen, dass Sie allein Ihre Ängste nicht in den Griff bekommen und diese auch die Diabetestherapie erschweren, sollten Sie nicht zögern, professionelle Unterstützung zu suchen. Finden Sie sich nicht mit der Angst ab, denn es gibt eine ganze Reihe gut überprüfter Therapieansätze, mit denen sich verschiedene Arten von Ängsten meist gut behandeln lassen.
Interview:
„Angststörungen sind gut behandelbar“
Dr. Andrea Benecke ist Mitglied des Vorstandes der Bundespsychotherapeutenkammer, Vizepräsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und leitet eine spezielle Ambulanz für Menschen mit Diabetes und psychosozialen Problemen an der Universität Mainz. Wovor hat sie selbst Angst? Was empfiehlt sie Personen, die eine Angststörung haben?
Diabetes-Journal (DJ): Stimmt es, dass die Deutschen besonders ängstlich sind?
Dr. Andrea Benecke: Naja, das hat man uns vor einigen Jahrzehnten nachgesagt. Wir hatten große Angst vor Atomkraftwerken, dem Waldsterben und so manchem anderen. Inzwischen, scheint mir, hat sich das schon geändert. Uns bringt doch seit einigen Jahren kaum noch etwas aus der Ruhe.
DJ: An wen wendet man sich, wenn man an einer Angststörung leidet?
Benecke: Wenn man vor bestimmten Dingen oder Situationen solche Angst hat, dass man sie ständig vermeidet oder nur mit sehr großer Angst aushält und man vielleicht auch noch Nachteile dadurch erlebt (z. B. gibt es Menschen, die keine Bewerbungsgespräche führen aus Angst, sich zu blamieren, und arbeitslos bleiben), dann sollte man einen Psychotherapeuten aufsuchen.
DJ: Gibt es Psychotherapeuten, die besondere Kenntnisse des Diabetes aufweisen?
Benecke: Ja, die gibt es. In Rheinland-Pfalz können sich Psychotherapeuten seit 2004 im Bereich Diabetes weiterbilden und 55 haben den Titel schon erhalten. Viele davon findet man natürlich in Rheinland-Pfalz oder auch in Hessen – aber auch in anderen Bundesländern gibt es diese Spezialisten mit dem Titel “Psychodiabetologe”.
DJ: Welche Form der Psychotherapie empfehlen Sie bei Angststörungen?
Benecke: Die besten Wirksamkeitsnachweise gibt es für die Verhaltenstherapie. Je nachdem, wie lange die Angst schon besteht oder vor wie vielen Dingen man Angst hat, dauert die Therapie dann unterschiedlich lange.
DJ: Wie erfolgreich sind Psychotherapien bei Ängsten?
Benecke: Angststörungen sind gut behandelbar. Die meisten Patienten haben am Ende der Therapie keine beeinträchtigende Angst mehr. Natürlich heißt das nicht, dass man vor nichts mehr Angst hat. Das wäre ja vielleicht auch nicht erstrebenswert. Aber leiden soll man darunter nicht mehr.
DJ: Wie findet man einen geeigneten Therapeuten?
Benecke: Unter dem link www.bptk.de/service/therapeutensuche.html der Bundespsychotherapeutenkammer finden sich mit einem Klick alle Landespsychotherapeutenkammern. Dort kann man ganz einfach mit Eingabe der Postleitzahl oder des Ortes nach Psychotherapeuten vor Ort suchen. Über die Homepage des Vereins Diabetes und Psychologie www.diabetes-psychologie.de können Sie sich über Therapeuten informieren, die spezielle Kenntnisse über Diabetes haben.
DJ: Wovor haben Sie Angst?
Benecke: Ehrlich gesagt mache ich um größere Spinnen einen weiten Bogen. Zum Glück hat mein Mann da keine Probleme. Ich glaube, einen Menschen mit Spinnenphobie könnte ich nicht behandeln.
DJ: Was ist Ihr Tipp an die Leser des Diabetes-Journals?
Benecke: Wenn Sie merken, dass eine Angst Ihr Leben einschränkt, dann suchen Sie einen Psychotherapeuten auf. Auch bei starken Ängsten vor Hypoglykämien (wenn Sie zum Beispiel Ihre Blutzuckerwerte viel zu hoch halten, damit keine Hypoglykämien auftreten können) oder auch bei Ängsten vor Folgeerkrankungen warten Sie nicht allzu lange, bis Sie sich Hilfe holen. Ängste haben die starke Tendenz, immer schlimmer zu werden und sich auszuweiten. Und dann wird die Behandlung auch langwieriger und komplizierter.
- Ängste gehören zum Leben
- Selbsthilfe bei Ängsten
- Selbst-Check: Leiden Sie an Ängsten?
Prof. Dr. Bernhard Kulzer
Fachpsychologe Diabetes (DDG), Psychologischer Psychotherapeut,
Diabetes Zentrum Mergentheim, 97980 Bad Mergentheim
E-Mail: kulzer@diabetes-zentrum.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (10) Seite 18-21
Diabetes-Anker-Newsletter
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Bewegung
Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause
2 Minuten
- Behandlung
Mit Diabetes gut vorbereitet ins Krankenhaus: Was muss mit, was vorab geklärt werden?
5 Minuten
Diabetes-Anker-Newsletter
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Über uns
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
Werde Teil unserer Community
Community-Feed
-
wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 4 Stunden, 52 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
-
laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
-
suzana antwortete vor 22 Stunden, 8 Minuten
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 19 Stunden, 30 Minuten
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
-
wolfgang65 antwortete vor 5 Stunden, 18 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
-
michatype3 antwortete vor 4 Stunden, 55 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
-
-
vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden
Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀
