Austausch von Patronenhalterungen der Insulinpens NovoPen Echo und NovoPen 5

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Austausch von Patronenhalterungen der Insulinpens NovoPen Echo und NovoPen 5

Novo Nordisk hat festgestellt, dass Patronenhalterungen bestimmter Chargen der Insulinpens NovoPen Echo und NovoPen 5 mit der Zeit Risse aufweisen oder brechen können, wenn sie mit bestimmten chemischen Substanzen – darunter auch manchen Reinigungsmitteln – in Kontakt kommen. Novo Nordisk fordert daher betroffene Patienten auf, die Patronenhalterung zu ersetzen.

Einige der betroffenen Patronenhalterungen könnten beschädigt sein oder während der weiteren Verwendung Risse entwickeln, wenn sie nicht ausgetauscht werden.

Patronenhalterung von NovoPen Echo® und/oder NovoPen® 5

Geringere Insulindosis durch beschädigte Patronenhalterung

Die Nutzung eines Insulinpens mit einer beschädigten Patronenhalterung kann dazu führen, dass eine geringere Insulindosis abgegeben wird als erwartet. Dies wiederum kann zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) führen. Das Risiko für eine Hyperglykämie aufgrund der Nutzung eines Pens mit einer betroffenen Patronenhalterung liegt bei unter 0,1%. Dies bedeutet, dass für bis zu 1 von 1.000 Patienten ein Risiko besteht, dass durch die Verwendung einer Patronenhalterung aus einer der betroffenen Chargen eine geringere Insulindosis abgegeben wird als erwartet und daraus eine Hyperglykämie entsteht.

Chargenbezeichnungen prüfen

Patienten können selbst die Chargenbezeichnungen prüfen und somit sehen, ob ihr Pen betroffen ist. Die Chargenbezeichnungen sind auf NovoPen Echo und NovoPen 5 aufgedruckt wie in Abbildung 2 ersichtlich. Um diese zu sehen, muss die Dosisvorwahl bei NovoPen Echo auf 30 Einheiten bzw. bei NovoPen 5 auf 60 Einheiten eingestellt werden.

© Novo Nordisk
Die rote Umrandung zeigt, an welcher Stelle die Chargenbezeichnung zu finden ist. Die Chargenbezeichnung des abgebildeten NovoPen Echo® lautet beispielsweise FVG7364.

© Novo Nordisk
Die rote Umrandung zeigt, an welcher Stelle die Chargenbezeichnung zu finden ist.

Die betroffenen 7-stelligen Chargenbezeichnungen von NovoPen Echo und NovoPen 5 beginnen hinter dem Wort „LOT“. Alle Patronenhalter der Chargen, die mit einer der folgenden Buchstabenfolgen bzw. Buchstaben-Zahlen-Kombinationen anfangen, sollen ersetzt werden:

Wenn Patienten einen NovoPen Echo und/oder einen NovoPen 5 verwenden, dessen Chargenbezeichnung nicht von der Liste oben erfasst wird, ist kein Austausch notwendig.

Was müssen Patienten tun, die einen NovoPen Echo und/oder NovoPen 5 mit einer Chargenbezeichnung besitzen, die wie oben beschrieben anfängt?

  • Patienten sollten ihre Insulinbehandlung nicht unterbrechen, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgestimmt zu haben.
  • Patienten werden gebeten, eine neue Patronenhalterung für ihren NovoPen Echo® und/oder NovoPen 5 online über die Internetseite von Novo Nordisk (www.novonordisk.de) anzufordern. Alternativ können sie sich telefonisch an den Novo Nordisk Kundenservice unter der hierfür eingerichteten Rufnummer 0800-589 1796 wenden.
  • Patienten sollten Ihren Blutzucker engmaschig kontrollieren. Sie sollten zudem auf Symptome einer Hyperglykämie achten. Bei erhöhten Blutzuckerspiegeln im Zusammenhang mit einem betroffenen Insulinpen sollten Patienten Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen.
  • Patienten sollten alle auftretenden Nebenwirkungen an den Novo Nordisk Kundenservice oder alternativ an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) melden.

Die Sicherheit von Patienten sowie Produkte von hoher Qualität haben für Novo Nordisk oberste Priorität. Wir bedauern diesen Vorfall und bitten um Entschuldigung für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.

Wir arbeiten eng mit den zuständigen Gesundheitsbehörden zusammen, um die Patientensicherheit zu gewährleisten und die durch diese Situation entstandenen Beeinträchtigungen zu minimieren. Auch werden Pens aus den betroffenen Chargen, die bei Großhändlern, Apotheken und dem Sanitätshandel vorhanden sind, vorsorglich zurückgerufen.

Bei Fragen können sich betroffene Patienten an den Kundenservice von Novo Nordisk wenden:
Tel.: 0800-589 1796
Email: KD_Service@novonordisk.com


Quelle: Pressemeldung Novo Nordisk

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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