CE-Kennzeichnung für das „Dexcom G6“

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CE-Kennzeichnung für das „Dexcom G6“

Das Real-Time-CGM-System Dexcom G6 hat nach der Zulassung in den USA im vergangenen Jahr nun auch die CE-Kennzeichnung erhalten – und kann somit in Deutschland und dem restlichen EU-Raum vertrieben werden. Die Markteinführung erfolgt wohl noch in diesem Jahr.

Die nächste Generation der kontinuierlichen Glukosemessung in Real-Time (rtCGM) von Dexcom für Kinder ab zwei Jahre, das Dexcom G6, hat vor wenigen Tagen die CE-Kennzeichnung erhalten, womit die Anforderungen für eine Markteinführung in der EU und insbesondere Deutschland erfüllt sind. Die Markteinführung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erfolgen.

Das ist neu beim Dexcom G6 rtCGM-System

Das Dexcom G6 rtCGM-System bringt im Vergleich zum aktuellen Dexcom G5® Mobile rtCGM-System einige Neuerungen mit sich:

  • Eine Blutzuckermessung zur Kalibrierung ist nicht mehr zwingend notwendig.
  • Außerdem gibt es einen neuen Sensorapplikator, der ein einfacheres Einführen des Sensors auf Knopfdruck ermöglicht.
  • Der Sensor hat weiter eine um 43 Prozent verlängerte Tragedauer von zehn Tagen.
  • Eine neue Sensormembran ermöglicht die Einnahme von Paracetamol ohne Auswirkungen auf die Höhe der gemessenen rtCGM-Werte.
  • Ein neuer und kleiner Transmitter mit einem im Vergleich um 28 Prozent reduziertem Profil.

Darüber hinaus profitieren Menschen mit Diabetes, wie bereits beim aktuellen G5-System, von individuell einstellbaren Alarmen, welche sie vor drohenden (nächtlichen) Unter- und Überzuckerungen warnen sowie der Möglichkeit, die Glukoseinformationen mit bis zu fünf Personen zu teilen1.

Behandlungsentscheidungen auf Basis der gemessenen rtCGM-Daten

„Blutzuckermessungen, manchmal mit einer Häufigkeit von zehn und mehr Messungen pro Tag, sind seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Diabetes-Selbstmanagement und gehören zum Alltag von Menschen mit Diabetes. Das Dexcom G6 stellt einen wichtigen Fortschritt in der Kategorie der kontinuierlichen Glukosemessung dar. Mit dem System haben Diabetiker zukünftig die Freiheit ohne routinemäßige Blutzuckermessungen zu leben und direkt auf Basis der gemessenen rtCGM-Daten Behandlungsentscheidungen zu treffen. Dies unterstützt Betroffene eigenverantortlicher ihren Diabetes zu managen,“ so Dr. Fred Schaebsdau, Geschäftsführer der Dexcom Deutschland GmbH.

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Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass das Dexcom G6 den wesentlichen Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie MDD 93/42/EWG in der Fassung von 2007/47/EG entspricht. Das G6 ist das erste rtCGM-System, welches seitens der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) die De Novo-Klassifizierung erhalten hat. Diese neue Klassifizierung ermöglicht die Verwendung des Dexcom G6 sowohl als eigenständiges (Stand-Alone) System als auch für die Integration in ein automatisches Insulindosierungs-System (künstliche Bauchspeicheldrüse; „Artificial Pancreas System“, kurz APS).


Quelle: Presseinformation der Dexcom Deutschland GmbH

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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