Fehler beim Blutzuckermessen vermeiden: die sieben Stolperfallen

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Fehler beim Blutzuckermessen vermeiden: die sieben Stolperfallen

Wir haben hier für Sie sieben Stolperfallen beim Blutzuckermessen zusammengestellt, damit Sie Fehler vermeiden können. Denn diese können durchaus die Messung und Ergebnisse beeinflussen.

Wenn Sie diese sieben Stolperfallen kennen, können Sie Fehler beim Blutzuckermessen vermeiden

Falsch und richtig stellen wir Ihnen auf den Fotos gegenüber, mit einer kurzen Erläuterung, wie Fehler zu vermeiden sind. Vergleichen Sie die Bilder genau, denn die Tücke liegt ja wie so oft im Detail …

1. Stolperfalle: Händewaschen

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 1 Händewaschen – Foto - MedTriX

Waschen Sie vor dem Messen des Blutzuckers Ihre Hände unter fließendem Wasser – aber nicht mit einer Honig- oder Karamellseife! Durch die in der Seife enthaltenen Zuckermoleküle können die Werte falsch zu hoch gemessen werden. Waschen Sie deshalb Ihre Hände besser mit einer neutralen Seife vor jeder Blutzuckermessung.

2. Stolperfalle: Teststreifen aus Dose nehmen

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 2 Teststreifen aus Dose nehmen – Foto - MedTriX

Wenn Sie den Blutzuckerteststreifen aus der Dose genommen haben, lassen Sie die Dose auf keinen Fall länger offen – denn so kann Feuchtigkeit an die Teststreifen gelangen. Schließen Sie also die Dose unmittelbar nach dem Entnehmen des Teststreifens und setzen Sie erst danach mit der Messung fort.

3. Stolperfalle: Teststreifen ins Gerät einschieben

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 3 Teststreifen einschieben – Foto - MedTriX

Geben Sie kein Blut auf den Teststreifen, bevor Sie ihn ins Gerät einschieben – das Gerät meldet sonst, dass der Teststreifen unbrauchbar ist. Der Teststreifen muss zuerst an der entsprechenden Stelle in das Gerät eingeschoben werden. Erst dann erfolgt die Aufforderung durch das Gerät, Blut auf den Teststreifen ­aufzutragen.

4. Stolperfalle: Stechen

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 4  Stechen – Foto - MedTriX

Stechen Sie zum Blutgewinnen nicht in den Zeigefinger oder in den Daumen, denn das sind Ihre beiden wichtigsten Finger, um Dinge zu greifen. Stechen Sie außerdem nicht in die Mitte der Fingerbeere, weil dort der Schmerz größer ist. Stechen Sie sich zum Blutgewinnen seitlich in die Fingerbeere von Mittel-, Ring- oder kleinem Finger.

5. Stolperfalle: Blutstropfen gewinnen

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 5 Blutstropfen gewinnen – Foto - MedTriX

Wenn nicht ausreichend Blut austritt, quetschen Sie Ihre Fingerbeere nicht. Das könnte die Messwerte verfälschen. Wenn Sie den Blutstropfen mit einem leichten Druck auf den Finger gewinnen können, ist es in Ordnung.

6. Stolperfalle: Blut auftragen

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 6 Blutstropfen auftragen – Foto - MedTriX

Bei fast allen Blutzuckerteststreifen soll man den Blutstropfen nicht von oben auf das Messfeld auftragen – denn dann gelangt das Blut nicht zum Bereich, in dem gemessen wird. Lassen Sie stattdessen das Blut von der entsprechenden Stelle am Teststreifen an der Spitze oder der Seite ansaugen. So kann das Blut korrekt zum Messfeld transportiert werden.

7. Stolperfalle: aktuellen Wert ablesen

Stolperfallen beim Blutzuckermessen – 7 Wert ablesen – Foto - MedTriX

Sobald das Gerät den Wert ermittelt hat, ist es nicht sinnvoll, z.B. die Speichertaste zu drücken – die Gefahr, einen älteren Wert aufzurufen und diesen für den aktuellen zu halten, ist zu groß. Lesen Sie unmittelbar nach dem Messen Ihren aktuellen Blutzuckerwert im Display ab und notieren Sie ihn im Tagebuch.


von Dr. med. Katrin Kraatz und Lena Schmidt

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (5) Seite 14-15

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  • uho1 postete ein Update vor 2 Stunden, 5 Minuten

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂