- Technik
Kampagne „Körperstolz“ wird mit neuen Motiven fortgesetzt
2 Minuten

Die Medizintechnologie-Kampagne „Körperstolz – Jeder Mensch ist einzigartig“ des Bundesverbandes Medizintechnologie e.V. (BVMed) wird 2018 mit drei neuen Patientengeschichten fortgesetzt.
Die BVMed-Kampagne „Körperstolz – Jeder Mensch ist einzigartig“ wird neu aufgelegt und zeigt auch in diesem Jahr Patienten, die trotz ihrer Erkrankungen dank moderner Medizintechnologie mitten im Leben stehen. Dabei erzählen ein junger Inkontinenz-Patient, eine sportliche Hüftgelenk-Prothesenträgerin sowie eine aktive ältere Dame mit künstlicher Herzklappe ihre Geschichten in Wort und Bild.
Die neuen Patientengeschichten ergänzen die bestehenden Motive aus den vergangenen Jahren zu Herzkrankheit, Schulterprothese, Lymphödem nach Brustkrebs, Diabetes, Stoma, Tracheotomie/Laryngektomie, Dialyse und Künstlicher Ernährung (s.u.).
Das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken
Das Motto von Körperstolz lautet: „Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben.“ Laut BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt soll die Kampagne das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und die Bedeutung von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes und aktives Leben zeigen.
Die diesjährige Kampagne startet mit den neuen und alten Motiven Anfang Juni 2018 am Flughafen Tegel und auf Großflächen in Berlin. Die Motive werden auch am BVMed-Stand auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 6. bis 8. Juni 2018 im City Cube Berlin präsentiert.
Making-of-Film “Körperstolz” 2018
Die Motive von 2018 bis 2015:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Künstliches Hüftgelenk
Claudia Weber (53) wurde eine Hüftgelenkprothese implantiert – wie jährlich 230.000 Patienten in Deutschland. Dank moderner Medizintechnologie kann sie sportliche Aktivitäten und Berufsleben wieder dynamisch und schmerzfrei gestalten.
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Minimalinvasiver Herzklappenersatz
Angela Jaschke war 80, als bei ihr eine Aortenstenose diagnostiziert wurde. Ihre neue Herzklappe wurde minimalinvasiv per Katheter implantiert, wie bei jährlich 15.000 anderen Menschen in Deutschland. Dank dieser schnenden Technologie ist sie noch am Leben – aktiv und selbstbestimmt wie früher.
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Inkontinenzversorgung
Torsten Kraft (34) ist einer von rund 9 Millionen Menschen in Deutschland, die mit Inkontinenz leben. Moderne Inkontinenzhilfen wie Pants oder Slips ermöglichen ihnen einen einfacheren und selbstbestimmten Alltag.
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2017: Defibrillator/Telekardiologie, Schultergelenkprothese, Brustkrebs/Lymphödem
Defibrillator/Telekardiologie
Nicolas Lewandrowski (19) wurde mit einem Herzfehler geboren. Ein implantierter Defibrillator hilft seinem Herzen, zuverlässig zu schlagen. Moderne Telemedizin gibt ihm und 30.000 weiteren Patienten in Deutschland zusätzliche Sicherheit für ein aktives Leben.
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Schultergelenkprothese
Willibald Panzer (63) ist einer der 25.000 Patienten in Deutschland, denen jährlich eine Schultergelenkprothese implantiert wird. Moderne Medizintechnologie ermöglicht ihm, im Alltag aktiv zu bleiben und ohne Schmerzen Sport zu treiben.
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Brustkrebs/Lymphödem
Christine Raab (36) bekam, wie jedes Jahr 20.000 andere Frauen in Deutschland, ein Lymphödem infolge einer Brustkrebserkrankung. Dank einem modernen Kompressionsärmel kann sie heute Alltag und Berufsleben selbstbestimmt gestalten.
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2016: Tracheotomie/Laryngektomie, Bauchfelldialyse
Tracheotomie/Laryngektomie
Thomas Müller (61) ist einer von 100.000 Tracheostoma-Patienten in Deutschland. Nach einer Krebsdiagnose wurde ihm der Kehlkopf entfernt. Moderne Medizinprodukte wie Stimmventile und Filter helfen ihm, beschwerdefrei zu atmen, zu sprechen und ein aktives Leben zu führen.
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Bauchfelldialyse
Michael Schmidt (42) hat Niereninsuffizienz und ist auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben.
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2015: Diabetes, Stomaversorgung, künstliche Ernährung
Diabetes
Elke Ederer (35) ist Diabetikerin und braucht regelmäßig Insulin – wie zwei Millionen Menschen in Deutschland. Moderne Insulinpumpen ermöglichen ihnen einen mobilen Alltag ohne Spritzen.
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Stomaversorgung
Steffi Jesko (34) hat einen künstlichen Darmausgang. Dank moderner Medizinprodukte wie Stomabeutel erlebt sie einen nahezu normalen Alltag. Ebenso wie 130.000 andere Menschen in Deutschland mit künstlichem Darm- oder Blasenausgang.
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Künstliche Ernährung
Peter Helfrich (24) und 1,5 Millionen andere Menschen in Deutschland sind auf künstliche Ernährung angewiesen. Moderne Medizintechnologien wie Infusionen unterstützen sie im selbstbestimmten Alltag.
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Quelle: Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) | Redaktion
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße