- Technik
Vom italienischen Designer
2 Minuten
Unser Ausprobiert-Anwedertest: In der aktuellen Ausgabe hat Lisa Schütte für Sie die GlucoMen areo-Tasche unter die Lupe genommen.
Zum Blutzuckermessgerät GlucoMen areo von Menarini bekam ich die neue, extra für dieses Messgerät von Tucano (Mailand) produzierte Tasche. Die neue Tascheist etwas größer als die Tasche, die es bisher zum GlucoMen areo dazugab. Größer bedeutet aber auch etwas mehr Platz. Die vorherige Tasche schien auf den Millimeter genau abgemessen zu sein. Dort wurden Teststreifendose und Stechhilfe quer in den Deckel gelegt.
Hardcase-Halterung für das Messgerät
Im neuen Tucano-Produkt werden Messgerät, Teststreifendose und Stechhilfe auf eine Seite gepackt, so wie man es von den meisten Messgerätetaschen kennt. Mit einer weiteren kleinen Innentasche wird hier zusätzlich Platz für Lanzetten und andere Utensilien geboten. In der Innenseite hat man die Möglichkeit, seinen Namen, die Telefonnummer, Adresse und E-Mail einzutragen.
Wie schon bei der bisherigen Tasche ist auch in der neuen eine Hardcase-Halterung für das Messgerät integriert. Ganz neu ist diese Idee nicht: Auch bei der OneTouch-Serie und dem Contour Next One von Ascensia sind mittlerweile solche Hardcase-Halterungen zu finden. Das Messgerät hat einen besseren Halt und fällt nicht heraus – für mich ein interessantes Feature, aber nicht unbedingt notwendig.
Schutz für den Inhalt, ansprechendes Design
Was mir an der neuen Tucano-Tasche gefällt, ist die Größe: Sie lässt sich so etwas leichter verschließen – und die Utensilien wirken nicht so gequetscht. Da nehme ich eine ein paar Millimeter größere Tasche gern in Kauf. Dazu wirkt sie leicht gepolstert und schützt das Messgerät.
Auch das äußere Design gefällt mir sehr viel besser als von den meisten Messgerättaschen – klar, Tucano produziert seit über 30 Jahren schicke Taschen und Täschchen, Etuis etc. Die Tasche hat eine Jeansoptik und ist nicht schwarz, sondern eher dunkelblau … also nicht ganz so langweilig wie die meisten anderen Taschen – mit dem ewig gleichen Stoff und dem ewig gleichen Schwarz; dennoch bleibt sie mit diesem Stoff, der Farbe und auch der Größe dezent und unauffällig.
Ein kleines Minus bekommt die Tasche hier von mir, da einige Fäden hervorstanden. Das machte auf den ersten Blick leider keinen guten Eindruck. Trotzdem ist die Tasche gut verarbeitet und hinterlässt bei genauerem Hinsehen ein wertiges Bild.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Für mich ist das auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Wer es heute gern bunt und auffällig oder schick und stilvoll mag, findet auch von Blutzuckermessgeräteherstellern unabhängige Angebote an Messgerättaschen; diese müssen nämlich längst nicht mehr langweilig und steril daherkommen.
Für viele ist die Blutzuckermessgerättasche heute ein Accessoire, das gern so schick sein soll wie das Portemonnaie oder die Handtasche. Da kann die neue Tucano-Tasche noch nicht ganz mithalten. Die Geschmäcker sind natürlich verschieden – ich würde dieser Tasche auf jeden Fall eine Chance geben. Das Design ist sehr ansprechend und auch abwechslungsreich. Wer es noch peppiger mag, wird sich aber wohl woanders seine Taschen holen.
von Lisa Schütte
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (8) Seite 34
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 6 Tagen, 20 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….