- Technik
Zieh, Cowboy! Die Große Pen-Übersicht
2 Minuten
Insulinpens mal ganz anders! Zu Cowboyzeiten gab es zwar noch keine Insulinpens, aber heute kann man sich schon ab und an wie ein Cowboy fühlen – denn griff- und schussbereit sollte der Pen sein. Moderne Insulinpens bieten genau das: Dosis einstellen, einstechen, injizieren.
Stechende Diabetesassistenten erleichtern die Insulingabe
Ein Holster gefüllt mit vielen verschiedenen Insulinpens, fast wie im Wilden Westen – den Insulinpen für jede Gelegenheit immer griffbereit, so soll es sein. Die stechenden Diabetesassistenten erleichtern die Insulingabe deutlich. Das Aufziehen des Insulins aus Insulinampullen ist dadurch nicht mehr nötig, auch Glasspritzen zum Auskochen gehören schon lange der Vergangenheit an.
Beim Thema Insulininjektion sind viele Patienten ängstlich. Sich selbst mit einer Kanüle in Bauch oder Oberschenkel zu stechen, auch wenn sie noch so klein und dünn ist, erfordert Mut. Die Größe der Kanüle liegt natürlich im Auge des Betrachters – aber Überwindung kostet das Spritzen beim ersten Mal so oder so. Da ist es umso besser, dass Unternehmen die Entwicklung der Insulinpens vorantreiben. Stechen muss man sich zwar immer noch, aber die Kanülen werden immer dünner und kürzer – und nicht bei jedem Insulinpen ist die Kanüle zu sehen.
Einmalpens und wiederverwendbare Pens
Ein paar Insulinpens speichern den Zeitpunkt und die Menge der letzten Insulindosis. Es gibt Einmalpens und wiederverwendbare Pens. Viele bieten akustische Hilfen. Bei der Art der Injektion hat der Anwender die Wahl: manuell, halbautomatisch oder automatisch.
Die meisten Insulinpens lassen auch eine Dosiskorrektur zu, ohne Insulinverlust. Noch wenige Insulinpens lassen sich mit einem Computer verbinden, so dass man Insulindosis, Injektionszeitpunkt und weitere Daten ansehen und auswerten kann. Sie sehen: Es tut sich einiges auf dem Markt der Insulinpens.
Hier finden Sie die Übersicht der Insulinpens.
von Lena Schmidt und Dr. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (6) Seite 18-23
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Tag, 6 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Tag, 6 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
