Dialog mit der Politik beim Paritätischen in Hannover: bessere Perspektiven für gemeinnützige Arbeit

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Dialog mit der Politik beim Paritätischen in Hannover: bessere Perspektiven für gemeinnützige Arbeit | Foto: DNI
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Dialog mit der Politik beim Paritätischen in Hannover: bessere Perspektiven für gemeinnützige Arbeit

Bei einer Veranstaltung des Paritätischen in Hannover diskutierten Vertreter gemeinnütziger Organisationen mit Landtagsabgeordneten. Im Fokus standen bessere Perspektiven für gemeinnützige Arbeit, Ehrenamtsförderung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Dabei waren auch Vertreter von Diabetiker Niedersachsen e.V.

Auf der Fachbereichsversammlung der überregionalen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Niedersachsen in Hannover traten unser Landesvorsitzender Arnfred Stoppok und unser Referent für Öffentlichkeitsarbeit, André Owczarek, in den Dialog mit hochkarätigen Landtagsabgeordneten.

Eingeladen waren die sozialpolitischen Sprecher der SPD- und CDU-Fraktionen, Claudia Schüßler und Eike Holsten. Für die Grünen nahm die Landtags-Vizepräsidentin Tanja Meyer teil. Nach einem Grußwort durch die Vorstandsvorsitzende der Parität Niedersachsen, Kerstin Tack, ging es an verschiedenen Themen-Tischen im Wechsel in den Dialog mit den eingeladenen Abgeordneten.

Am Themen-Tisch „Ehrenamt im sozialen Bereich“ dominierten die Schwerpunkte Ehrenamtskarte, Bildungsurlaub, Digitalisierung und die seit Jahren in der Schublade schlummernde niedersächsische Ehrenamtsstrategie. Im Austausch mit den Politikern ging es recht kritisch zu. Insgesamt dominierte der Wunsch nach Beschluss und zeitnaher Umsetzung des Strategiepapiers sowie höherer Attraktivität des Ehrenamts.

Am Tisch „Diskriminierung und Teilhabe“ ging es primär um Einführung zu den von der Landeregierung geplanten Gesetzen zur Antidiskriminierung und Sicherung von Teilhabe. Es wurde mehr Schutz durch entsprechende Gesetze für Menschen mit Behinderungen und die weniger komplizierte Umsetzung von Teilhabe-Leistungen eingefordert.

Gegenüber der Politik konnten wir unsere Perspektiven auf gemeinnützige Arbeit in Niedersachsen nachdrücklich artikulieren. In Zeiten knapper Kassen und zunehmender politischer Polarisierung ist dies umso wichtiger.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (11) Seite 75


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