Gute Laune und viele Fragen auf der Gesundheitsmesse Barsinghausen

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Gute Laune und viele Fragen auf der Gesundheitsmesse Barsinghausen

Die Arbeit an der Basis wird in unseren Selbsthilfegruppen großgeschrieben. Ein Beispiel: Der Infostand unserer Gruppe in Barsinghausen auf der dortigen Gesundheitsmesse. Information und gute Laune kamen hier symbiotisch zusammen.

Die Teilnahme an der Barsinghäuser Gesundheitsmesse hat für unsere Diabetes-Selbsthilfegruppe vor Ort bereits seit vielen Jahren Tradition. Auch in diesem Jahr ragte der Gemeinschaftsstand mit der Firma Abbott heraus: Traditionelle Blutzuckermessung traf auf Gewebezuckermessung mit moderner Sensortechnik. Während sich zahlreiche Besucher bei Selbsthilfe-Urgestein Frigga Sprenger mit einem vorausgehenden Fingerpieks den Blutzucker bestimmen ließen, stellte Svea Krutisch von Abbott den modernen Blutzuckersensor FreeStyle Libre 3 vor. Wer wollte konnte diesen dann auch gleich ausprobieren.

Frigga Sprenger
Jahrzehntelang in der der Diabetes-Selbsthilfe in Barsinghausen aktiv und immer noch voll im Einsatz: Frigga Sprenger. | Foto: © DNI

Offene Atmosphäre und Zusammenarbeit

Am Stand herrschte eine gelöste, offene Atmosphäre. Die Zusammenarbeit zeigte wunderbar, wie Kooperationspartner und Betroffene voneinander profitieren können: Fachwissen traf auf Alltagsnähe, Praxiswissen traf auf verständliche Erklärungen.

Yvonne Warkotsch, die seit Anfang 2025 die Selbsthilfegruppe leitet, lobte deshalb auch besonders die positive Stimmung. Die Besucher nahmen sich Zeit, fragten gezielt nach, probierten verschiedene Informationsangebote aus und verließen den Stand mit neuen Ideen für den Alltag. Zwischen den Programmpunkten gab es viel zu lachen – sei es bei anregenden Gesprächen, humorvollen Anekdoten aus dem Selbsthilfe-Alltag oder Momenten des gebannten Zuhörens. Die Barrierefreiheit der Gespräche wurde großgeschrieben, sodass sich Jung und Alt, Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen willkommen fühlten.

Yvonne Warkotsch
Ansprechbar und beeindruckt von der guten Stimmung: Selbsthilfegruppenleiterin Yvonne Warkotsch. | Foto: © DNI

Zeichen für den Wert von Selbsthilfe

Auch die stellvertretende Landesvorsitzende Anke Buschmann, die sich die Gelegenheit auf der Gesundheitsmesse ins Gespräch zu kommen nicht entgehen ließ, zog ein positives Resümee: „Toll! Eine Messe, die nicht nur informierte, sondern auch verband. Ich denke wir haben ein motivierendes Zeichen für den Wert von Selbsthilfe setzen können. Neugierige Besucher stellten Fragen, bekamen ehrliche Antworten und bedienten sich ausgiebig an unseren Info-Materialien. Erfahrungsaustausch und Interaktion wurden großgeschrieben.“

Anke Buschmann
Zog ein positives Resümee der Messe: die stellvertretende Landesvorsitzende Anke Buschmann. | Foto: © DNI

Fazit

Die Diabetes-Selbsthilfe Barsinghausen und Abbott haben gezeigt, wie sinnvoll Kooperationen sind, wenn sie von Menschlichkeit, Offenheit und einem Augenzwinkern getragen werden. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte – mit vielen Fragen, ehrlichen Antworten und einer ordentlichen Portion guter Laune.

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  • ckmmueller postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden

    Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos

  • anseaticids postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.

    Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“

    Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.

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    individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.

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    ✔ Kindern Sicherheit geben
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    Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.

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  • Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/

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