Gefragt beim Seniorengesundheitstag Tempelhof: Blutzuckerwerte und Informationen

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Gefragt beim Seniorengesundheitstag Tempelhof: Blutzuckerwerte und Informationen
Foto: Ljupco Smokovski – stock.adobe.stock
Gefragt beim Seniorengesundheitstag Tempelhof: Blutzuckerwerte und Informationen

Der Diabetiker Bund Berlin e.V. nahm auch im Jahr 2024 am Seniorengesundheitstag im Rathaus Tempelhof teil.

Matthias Steuckardt, Bezirksstadtrat in Tempelhof-Schöneberg, eröffnete die Veranstaltung mit einer schönen Rede und dankte allen Anbietern, Helfern und Gästen für ihr Kommen. Es gab wieder viele interessante Stände und unterschiedliche Anbieter, die für die ältere Generation zahlreiche Informationen bereithielten. Vor Ort waren unter anderem Polizei, Berliner Verkehrsbetriebe, Verbraucherzentrale sowie der Pflegestützpunkt und der Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbund – und wir.

Bei uns gab es den Blutzucker-Test, der 35-mal angefordert wurde. Die Reaktionswand am Stand der Polizei bereitete den meisten Seniorinnen und Senioren großen Spaß, dort konnte jedermann sein Reaktionsvermögen testen. Vor dem Rathaus stellte sich die Rikscha „Alma“ vor. Übrigens kann „Alma“ kostenfrei ausgeliehen werden und steht für ehrenamtliches Engagement zur Verfügung.
An unserem Stand bestand großer Gesprächsbedarf. Das Interesse, etwas über moderne Behandlungsweisen, die richtige Ernährung und Bewegung bei Diabetes zu erfahren, war groß. Allerdings wurde auch die Angst vor der Diabetes-Erkrankung deutlich.

Die Möglichkeit, sein Gleichgewicht und seine Koordination zu testen und zu trainieren, war ebenfalls sehr gefragt. Im Vorraum des Veranstaltungsraums standen Sitzgelegenheiten bereit, die die Gäste zu Gesprächen beim gemütlichen Imbiss einluden. Ich denke, für alle Besucher, Anbieter und Helfer waren es sehr informative und angenehme Stunden.


von Barbara Dvorak

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (1/2) Seite 74

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 2 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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