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Der Weg zum #Diabetesbarcamp – ein Interview mit Lena und Hanno
4 Minuten
Denn wer könnte besser erklären, wie es zum #Diabetesbarcamp kam, als die beiden Kirchheim-Mitarbeiter, die die #BSlounge hauptsächlich betreuen? Statt eines FAQ haben Hanno Schorlemmer und Lena Schmidt nicht nur die Fragen rund ums #Diabetesbarcamp persönlich beantwortet, sondern geben auch Einblick in ihre tägliche Arbeit bei der #BSLounge.

Lena und Hanno, Ihr arbeitet beide beim Kirchheim-Verlag, der die Blood Sugar Lounge – im Folgenden #BSLounge genannt – gestartet hat, und seid beide auch häufig zusammen für die Lounge aktiv. Was macht Ihr da genau? Was sind Eure Aufgaben?
Hanno: Für mich steht die konzeptionelle Weiterentwicklung der #BSLounge im Vordergrund. Die #BSLounge ist 2014 als Social-Publishing-Plattform gestartet. Mit unseren legendären Berliner Lounge-Warming-Partys und den Meetups hat sich die #BSLounge aber schnell in Richtung Community entwickelt. Und diese beiden zentralen Ebenen – Content und Community – jetzt für die Version 3.0 in ein schlüssiges Produkt weiterzuentwickeln, ist komplex und macht mir sehr viel Spaß.
Lena: Ich arbeite in der Redaktion, schreibe aber nur selten selbst etwas für die Blood Sugar Lounge. Denn die Idee der Lounge ist ja, dass Menschen, die mit Diabetes leben, ihre eigenen Texte, Videos und Podcasts über die Lounge verbreiten und so ihr Wissen und ihre Erfahrungen miteinander und mit den vielen anderen Besuchern der Lounge teilen.
Ich halte täglich Kontakt zu den Autoren (mittlerweile sind es über 70!), lese jeden Artikel, bevor er erscheint, pflege manche der Beiträge ins Backend ein und mache über Facebook und Twitter auch Werbung für die Beiträge. Ich habe also jeden Tag mit der Lounge zu tun – allein schon deshalb, weil ja täglich ein neuer Beitrag erscheint. Außerdem plane ich, in welcher Reihenfolge die Artikel erscheinen, damit wir über die Wochen in der #BSLounge eine gute Mischung an Themen haben.
Wie kam die Idee auf, ein #Diabetesbarcamp auszurichten?
Hanno: Die #BSLounge ist ein innovatives Online-Community-und-Content-Format, in dem wir unsere User selbst machen lassen und unsere Leser zu Autoren werden. Bei der Suche nach einem Veranstaltungsformat fiel uns das Barcamp als innovatives Veranstaltungsformat auf, bei dem die Teilnehmer ebenfalls das Programm selbst gestalten. Und so war die Idee geboren: Im #Diabetesbarcamp könnte unsere virtuelle Community ganz real werden!
Lena: Genau, wir wollen immer wieder Neues ausprobieren und ausbauen, was sich über die Jahre in der #BSLounge gezeigt hat, nämlich dass sich aus den Begegnungen im Netz auch viele Treffen im wirklichen Leben ergeben. Das hatten wir am Anfang so nicht erwartet, finden es aber klasse und wollen es unbedingt weiter fördern. Ansonsten sind wir begeistert, wie gut diese offene Themenfindung funktioniert, die ja der Kern eines Barcamps ist.
Was erwartet Ihr von den nächsten #Diabetesbarcamp-Tagen?
Lena: Ich wünsche mir einen offenen Austausch und lebendige Sessions, in denen keiner sich scheut, seine Meinung zu sagen und sich einzubringen. Ansonsten wünsche ich mir, dass die Community noch enger zusammenwächst und auch neue Freundschaften entstehen.
Neben den Inhalten der Sessions ist das Vernetzen ein wichtiger Teil von Barcamps und für viele Teilnehmer Grund für den Besuch. Wir möchten mit dem Diabetes-Barcamp auch eine Gelegenheit bieten, die #BSLounge kennenzulernen, sich mit neuen Leuten zu vernetzen und neue Kontakte und Impulse mit nach Hause zu nehmen.
Hanno: Stimmt, beim Barcamp sind nicht nur Leute, die schon jetzt mit der Blood Sugar Lounge verbunden sind. Wir haben die Veranstaltung über alle unsere Medien, u.a. Diabetes-Journal und Diabetes-Eltern-Journal, publik gemacht. Es werden also Leute aufeinandertreffen, die sich schon gut kennen, aber auch neue Leute, die gemeinsam ein hoffentlich spannendes Barcamp gestalten. Wir möchten in diesen #Diabetesbarcamps lernen, was wir davon in neue Projekte einbringen können. Und vielleicht gibt’s ja auch weitere gute Anregungen, die uns im #BSLounge-Alltag voranbringen.
Auf was freut Ihr Euch am meisten?
Lena: Na, auf bekannte Gesichter und neue Leute. Und natürlich auf die Themen: Wird etwas dabei sein, was in der Lounge bisher noch gar nicht aufgegriffen worden ist? Spannend wird auch die Präsentation der Themen sein – das wird ja jeder, der eine Session anbieten möchte, auf seine ganz eigene Weise anpacken. Und aus welchen der vorgestellten Themen werden dann letztendlich die Sessions entstehen? Die Offenheit, die ein Barcamp bietet, finde ich faszinierend.
Hanno: Geht mir ganz genauso.
Letzte Frage: Was war für Euch die beeindruckendste Erfahrung während des ersten #Diabetesbarcamps 2017?
Hanno: Für mich war sehr beeindruckend, mit welcher Intensität und Offenheit die Gruppen in den einzelnen Sessions diskutiert haben und wie vertraut die Teilnehmer schon nach kurzer Zeit miteinander waren – obwohl sich viele ja gerade erst kennengelernt hatten. Das war für mich und ich denke auch für alle anderen eine intensive emotionale Erfahrung. Gefreut hat mich die weite Verbreitung über die sozialen Medien – so konnten alle aus der Diabetes-Community, die nicht vor Ort sein konnten, trotzdem am Barcamp teilhaben.
Lena: Das Wir-Gefühl war wirklich sehr beeindruckend. Schön war auch, dass so viele Themen und Projekte auch über das #Diabetesbarcamp hinaus weiter besprochen und vorangetrieben wurden und werden.
Vielen Dank!

Das #Diabetesbarcamp der #BSLounge ist ein neuartiges Live-Forum. (Was ein Barcamp eigentlich ist, lest Ihr hier.) Eingeladen sind Diabetiker aller Typen, alle Menschen, die mit Diabetes leben, und alle, die das Thema Diabetes besonders berührt. Unterstützer des Barcamps ist Novo Nordisk im Rahmen seiner Initiative „Changing Diabetes® – Diabetes verändern“.
Ort: Mediacampus Frankfurt
Termin: 8. September 2018, 9.30 Uhr bis 18 Uhr
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 8 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße