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Befragungspanel: Mit dia·link zur Diabetes-Forschung beitragen
2 Minuten
Das Forschungsprojekt dia·link ermöglicht Menschen mit Diabetes und deren Umfeld, aktiv an Diabetes-Forschung teilzunehmen. Mit einem Befragungspanel werden online Erfahrungen und Meinungen gesammelt, um die Lebensqualität Betroffener zu verbessern und die Diabetesversorgung zu optimieren.
Eine direkte Beteiligung an Forschung? Mit dem Forschungsprojekt dia·link möchte das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) genau das möglich machen. Mit einer Teilnahme an regelmäßigen kurzen Online-Befragungen sollen Stimmen und Meinungen von Menschen mit Diabetes und deren Angehörigen, aber auch von Diabetesteams erhoben werden. Das Ziel des Forschungsteams ist es, ein besseres Verständnis davon zu erlangen, wie Diabetes sich auf den Alltag und die Lebensqualität auswirken kann. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, die Versorgung von Menschen mit Diabetes zu verbessern.
Die Fragen sind darauf ausgerichtet, ein umfassendes Bild Ihrer individuellen Diabeteserfahrung zu erhalten. Es werden detaillierte Informationen zu Symptomen, Lebensstiländerungen, Behandlungsverfahren und möglichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Diabetes erhoben. Darüber hinaus wird auch nach Meinungen zu neuen Behandlungsmethoden oder Forschungsansätzen gefragt.
Beitrag mit großem Wert – für die Diabetes-Forschung sowie persönlich
Die persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen zu teilen, kann dabei helfen, ein umfassenderes Bild von Diabetes zu zeichnen und fundierte Entscheidungen für die Diabetesversorgung zu treffen. Ferner können Forschende diese Erkenntnisse noch mehr bei der Entwicklung von Behandlungsansätze oder Technologien berücksichtigt werden. So wurden Mitgliedern von dia·link schon ganz neue Therapieoptionen präsentiert, die noch gar nicht verfügbar sind und konnten durch die Äußerung ihrer Meinung und Wünsche die weitere Entwicklung mitbestimmen. Durch den Beitrag zu aktuellen Forschungsthemen können Menschen mit Diabetes und Behandlungsteams gemeinsam Fortschritte erzielen und die Diabetes-Forschung vorantreiben.
Nach der kostenlosen Registrierung ist man Teil der Forschungscommunity: Mit den Newsbeiträgen bleibt man auf dem neusten Stand der Diabetesforschung. Außerdem können Sie die Ergebnisse der durchgeführten Befragungen einsehen und Ihren Beitrag zur Forschung nachverfolgen.
Die Schritte zur Teilnahme an der Diabetes-Forschung mit dem Befragungspanel dia·link:
- Registrierung: Besuchen Sie das dia·link-Portal oder laden Sie sich die dia·link-App im Apple oder Google Play Store herunter, um sich für das Panel zu registrieren. Das Portal benötigt dabei persönliche Informationen wie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und eventuell bereits vorhandene Diabetesdiagnosen. Wichtig: Der Schutz Ihrer Daten hat dabei natürlich oberste Priorität!
- Profilerstellung: Nach der Registrierung werden Sie aufgefordert, ein persönliches Profil auszufüllen. Dieses enthält allgemeine Informationen zu Ihrem Diabetes (z.B. Typ-1 oder Typ-2) und Ihrer Therapie (z.B. Nutzung von CGM). Diese Informationen helfen dabei, Ihnen nur solche Fragen zu stellen, die für Sie auch relevant sind.
- Befragungen: Sobald Sie Ihr Profil ausgefüllt haben, werden Sie zu regelmäßigen Befragungen eingeladen. Diese Befragungen können verschiedene Formen annehmen, beispielsweise Fragebögen, Umfragen oder einfach auch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Meinung offen formulieren. Die Fragen können sich auf Ihren Umgang mit dem Diabetes und der Therapie beziehen, aber auch auf neue Therapieoptionen und was Sie davon halten und wie Sie diese bewerten.
Wer steckt hinter dia·link?
Das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) beschäftigt sich in Kooperation mit dem Diabetes Zentrum Mergentheim (DZM) vorranging mit den Themen, die für die Versorgung von Menschen mit Diabetes relevant sind und arbeitet fortwährend daran, gerade die psychosoziale Versorgung der Menschen mit Diabetes zu verbessern. Die Mitarbeitenden aus den Bereichen Diabetologie, Psychologie und Diabetesberatung haben eine langjährige Expertise bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Befragungen und klinischen Studien.
Die Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Aspekten der Lebensqualität, neuen Diabetestechnologien, psychosozialen Fragestellungen, der Evaluation von strukturierten Schulungs- und Behandlungsprogrammen und dem Versorgungsstand von Menschen mit Diabetes. Das Interesse gilt insbesondere Fragestellungen aus den Bereichen Diabetestechnologie, diabetesbezogene Belastungen und psychische Erkrankungen, Schulungen oder Diabetes-Apps.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien des Forschungsinstituts Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM)
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
