Diabetes-Lauf 2024: Laufen für einen guten Zweck – vor Ort und virtuell

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Diabetes-Lauf 2024 - Laufen für einen guten Zweck – vor Ort und virtuell
Foto: DDG
Diabetes-Lauf 2024: Laufen für einen guten Zweck – vor Ort und virtuell

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE laden im Rahmen des Diabetes Kongress zum 22. Diabetes-Lauf ein. Teilnehmen kann jeder am 9. Mai 2024 vor Ort in Berlin – oder während des gesamten Mais von überall aus, indem die Laufzeiten übermittelt werden. Die Einnahmen werden für einen guten Zweck gespendet.

Am 9. Mai 2024 wird Berlin wieder zum Treffpunkt für Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland, denn dann findet ab 18:15 Uhr der traditionelle Diabetes-Lauf anlässlich des Diabetes Kongresses statt. Dieses Event, organisiert von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, steht nicht nur Kongressteilnehmenden, sondern allen Interessierten offen, die Freude am Laufen haben und sich gleichzeitig für Menschen mit Diabetes engagieren möchten.

5 km durch den Sommergarten am Funkturm oder virtuelle Teilnahme im gesamten Mai – alles für den guten Zweck

Das Lauf-Event startet direkt vor dem Kongress-Gebäude am CityCube Berlin und bietet eine 5 Kilometer lange Strecke durch den malerischen Sommergarten am Funkturm. Neben der physischen Teilnahme vor Ort am Donnerstag, 9. Mai, haben Interessierte zudem die Möglichkeit, vom 1. bis 31. Mai 2024 virtuell am Lauf teilzunehmen. Wer also nicht an diesem Datum in Berlin ist, kann die Strecke unabhängig vom Standort bewältigen und die erbrachte Laufzeit online übermitteln. Dies ermöglicht flexible Planungen und sichert allen, die möchten, die Teilnahme. „Schlechtes Wetter oder eine unpassende Uhrzeit sind damit keine Ausreden mehr, nicht beim Diabetes-Lauf an den Start zu gehen“, betonen Dr. Stephan Kress und Dr. Ulrike Becker, beide Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes, Sport und Bewegung“ der DDG.

Dabei haben alle Interessierten nicht nur die Gelegenheit, durch Ihre Teilnahme am Diabetes-Lauf 2024 ihre eigene Gesundheit zu fördern, sie unterstützen damit auch einen guten Zweck und leisten einen Beitrag zur Unterstützung von Menschen mit Diabetes. Denn die Teilnahmegebühr in Höhe von je 25 Euro fließt zu 100 Prozent in die Kampagne #SagEsLaut von diabetesDE und Projekte der Deutschen Diabetes Stiftung, die darauf abzielen, Menschen mit Diabetes mehr Sichtbarkeit zu geben und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Daher lautet das Motto des diesjährigen Diabetes-Laufs auch „Jeder Schritt zählt!“.

Ob Profi-Läufer oder Hobby-Walker: Alle sind beim Diabetes-Lauf 2024 willkommen und können sich mit Trainingsplan vorbereiten

Für die Teilnahme – egal ob vor Ort oder virtuell – sind dabei keine Höchstleistungen nötig, wie diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian klarstellt: „Ob sportlich orientierte Läuferinnen und Läufer, Freizeitjogger oder Walker, Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern oder Senioren, ob allein oder im Team – dabei sein ist alles!“ Denn selbst wer noch nie zuvor über diese Distanz am Stück gelaufen ist oder bislang nur kürzere Strecken walkt, kann sich mit guter Planung den Diabetes-Lauf zum Ziel setzen. Dafür bietet die DDG in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln kostenlose Trainingspläne an, die von der Ärztin und Sportwissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. Christine Joisten und ihrem Team der Sporthochschule Köln entwickelt wurden.

„Mit unserem Trainingsplan können grundsätzlich alle innerhalb von 6 Wochen fit für 5 Kilometer werden“, sagt Karla Rammoser von der Kölner Sporthochschule. Fortgeschrittene wiederum können sich in einem eigens auf sie zugeschnittenen Plan weiter verbessern. Neben allgemeinen Hinweisen enthalten die Pläne unter anderem Tipps zur Ernährung, zum Aufwärmen und Cool-Down, Stabilisationsübungen, Informationen zur richtigen Lauftechnik sowie zum sechswöchigen Trainingspensum. „Dabei beginnen wir in der ersten Woche langsam und dosiert mit 4 Tagen Training und Ruhetagen dazwischen“, erklärt die Sportwissenschaftlerin Annalena Philipp. Die Pläne können Interessierte sich auf der DDG-Website herunterladen (siehe folgenden Kasten).

Informationen zum Diabetes-Lauf, Anmeldung und Trainingspläne
Wann:
 Donnerstag, 09. Mai 2024, 18:15 Uhr
Wo: CityCube Berlin, Messedamm 26, 14055 Berlin
Wer: alle Interessierten
Was: 5 km Lauf oder Walk
Anmeldung für den Diabetes-Lauf am 9 Mai in Berlin: my.raceresult.com/276063/registration
Anmeldung für den virtuellen Lauf vom 1. bis 9. Maimy.raceresult.com/278356/registration
Trainingspläne: Trainingsplan für Laufneulinge und Trainingsplan für Fortgeschrittene



von Gregor Hess

mit Materialien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 22 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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