Düsseldorfer Diabetes-Tag 2023: „Mit Diabetes durch das Leben”

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Düsseldorfer Diabetes-Tag 2023 – „Mit Diabetes durch das Leben
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Düsseldorfer Diabetes-Tag 2023: „Mit Diabetes durch das Leben”

Am 2. September 2023 findet der 21. Düsseldorfer Diabetes-Tag in der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Die etablierte Informationsveranstaltung für alle Interessierten bietet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten, einer umfangreichen Industrie-Ausstellung sowie einem kostenlosen Gesundheits-Parcours, der zur aktiven Teilnahme einlädt.

Bereits zum 21. Mal wird Anfang September der Düsseldorfer Diabetes-Tag ausgerichtet. In dessen Rahmen informieren Expertinnen und -Experten in zahlreichen Vorträgen über neueste Entwicklungen aus der Diabetes-Forschung. Aktuelle Erkenntnisse zur Erkrankung und die mit Diabetes verbundenen Begleit- und Folge-Erkrankungen werden ebenso diskutiert wie Neuigkeiten rund um die Insulinpumpen-Therapie und Entwicklungen in der automatischen Insulindosierung. Neben Fachvorträgen kommen auch Betroffene zu Wort. Persönliche Erfahrungsberichte von vier Menschen mit Typ-1-Diabetes und einfache Hilfestellungen für den Alltag werden praxisnah vorgestellt.

Behandelnde und Betroffene findet beim Düsseldorfer Diabetes-Tag 2023 zusammen

„Beim diesjährigen Düsseldorfer Diabetes-Tag wollen wir Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Behandelnde und Betroffene zusammenbringen – mit Zeit für Fragen, Austausch und unter Berücksichtigung wichtiger Themen wie Motivation und Akzeptanz. Dies sind vor allem für Familien wichtige Aspekte, wenn ein Kind betroffen ist, spielt aber auch für Menschen mit Typ-2-Diabetes eine große Rolle, um mit ihrer Erkrankung gut zu leben“, sagt Professor Dr. Michael Roden, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Direktor des DDZ.

21. Düsseldorfer Diabetes-Tag

Wann: Samstag, 2. September 2023, 10 bis 15:30 Uhr
Wo: Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff -Platz 1

Der Besuch des Düsseldorfer Diabetes-Tages 2023 ist kostenlos und der Zugang barrierefrei. Eingeladen sind Menschen mit Diabetes, Angehörige, Familien mit ihren betroffenen Kindern und alle, die Fragen zum Thema Diabetes haben. Weitere Informationen sowie das Programm gibt’s auf der Website der Veranstaltung.

Der Informationstag wird gemeinsam vom DDZ, dem Regionalen Innovationsnetzwerk (RIN) Diabetes e.V., der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (DDH-M) sowie den Niedergelassenen Düsseldorfer Diabetologen und der Düsseldorfer Handwerkskammer ausgerichtet.

Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und Schirmherr der Veranstaltung betont: „Der 21. Düsseldorfer Diabetes-Tag lebt von seinem vielfältigen Angebot: Er informiert über den Umgang mit Diabetes sowie über Therapien und Vorbeugung – immer mit Blick auf die Bedürfnisse und die Gesundheit der oder des Einzelnen. Auch insgesamt rückt der Diabetes-Tag diese Volkskrankheit in den Fokus der Öffentlichkeit und zeigt, welchen Stellenwert Gesundheit in unserer Stadtgesellschaft hat.”

Gesundheits-Parcours: Mitmachen und gewinnen

Auf der begleitenden Industrie-Ausstellung beim Düsseldorfer Diabetes-Tag 2023 präsentieren mehr als 30 lokale und (über)regionale Unternehmen, Verbände, Selbsthilfegruppen sowie Vereine ihre Angebote, Produkte und Dienstleistungen. Bei einem Gesundheits-Parcours können Besucherinnen und Besucher an kostenlosen Übungen und Aktionen an vielen verschiedenen Ständen aktiv teilnehmen. Am Stand der Apotheken in Nordrhein und an vielen weiteren Informationsständen werden z.B. Serviceleistungen wie Blutzucker-, Blutdruck-, Fußdruck- und Handkraft-Messungen kostenlos angeboten. Am Stand der Deutschen Diabetes-Hilfe NRW können Interessierte ihren HbA1c-Wert bestimmen lassen und einen Pen-Check durchführen. Unter den Teilnehmenden des Gesundheits-Parcours werden attraktive Preise verlost.



von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ)

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  • cesta postete ein Update vor 5 Tagen, 18 Stunden

    Hallo zusammen, ich habe eine Frage an euch. Ich habe seit 4 Jahren Typ 1 LADA und bisher nur mit Basalinsulin ausgekommen. Seit 3 Wochen muss ich nun auch zu jeder Mahlzeit Humalog spritzen. Für die Berechnung wiege ich immer alles ab. Könnt ihr eine App empfehlen, die bei der Berechnung der Kohlenhydrate unterstützt? Oder habt ihr andere Tipps wie man sich daran gewöhnt? Ich wiege bisher alles ab und kann mir gar nicht vorstellen, dass ich mir das zukünftig merken kann bzw. wie ich die Kohlenhydrate schätzen kann. Vielen lieben Dank für eure Hilfe! Liebe Grüße, Christa

    • Hallo cesta, ich habe gute Erfahrungen mit der WETID App gemacht. Hier erhältst du für fast alle Lebensmittel BE – Werte. Man kann auch das Portionsgewicht eingeben und erhält dann die entsprechenden BE’s.
      Die App mit Werbung war bisher kostenlos. App ohne Werbung und im Abo ist besser.

      LG von kw = Kurt mit Diabetes Typ 3c

    • Hallo Christa! Ich verwende die FDDB app. LG Sarah (Lada)

    • @kw: Vielen lieben Dank für den Tipp!

    • @moira: Vielen lieben Dank für den Tipp!

  • hallo, ich hab schon ewig Diabetes, hab damit 4 Kinder bekommen und war beruflich unterschiedlich unterwegs, in der Pflege und Pädagogik. Seit ein paar Jahren funktioniert nichts mehr so wie ich das möchte: die Einstellung des Diabetes, der eigentlich immer gut lief, Sport klappt nicht mehr….ich bin frustriert und traurig..so kenne ich das nicht.. Geht es jemanden ähnlich? Bin 53…Viele grüße. Astrid

    • Liebe Astrid! Ich gerade 60 geworden und habe seit 30 Jahren Typ 1, aktuell mit Insulinpumpe und Sensor versorgt. Beim Diabetes läuft es dank des Loop gut, aber Psyche und Folgeerkrankung, Neuropathie des Darmes und fehlende Hypoerkennung, machen mir sehr zu schaffen. Bin jetzt als Ärztin schon berentet und versuche ebenfalls mein Leben wieder zu normalisieren. Kann gut verstehen, wie anstrengend es sein kann. Nicht aufgeben!! Liebe Grüße Heike

    • @mayhe: Hallo liebe Heike, danke für deine schnelle Antwort, das hat mich sehr gefreut. Nein aufgeben ist keine Option, aber es frustriert und kostet so viel Kraft. Ich hoffe dass ich beruflich noch einen passenden Platz finde. Und danke dass du dich gemeldet hast und von deiner Situation berichtet. Das ist ja auch nicht einfach. Und ich wünsche auch dir eine gewisse Stabilisierung…jetzt fühle ich mich mit dem ganzen nicht mehr so alleine. Was machst du denn sonst noch? Viele Grüße Astrid

    • Liebe Astrid! Ja, das Leben mit Diabetes ist echt anstrengend. Es kommt ja auf den normalen Wahnsinn noch oben drauf. Ich habe den Diabetes während der Facharztausbildung bekommen und ehrgeizig wie ich war auch damit beendet. Auch meinen Sohn, 26 Jahre, habe ich mit Diabetes bekommen. Hattest bei den Kindern auch schon Diabetes? Leider bin ich von Schicksalsschlägen dann nicht verschont geblieben. Was dann zu der heutigen Situation geführt hat. Ich habe durchgehalten bis nichts mehr ging. Jetzt backe ich ganz kleine Brötchen, freue mich wenn ich ganz normale kleine Dinge machen kann: Sport, Chor, Freunde treffen, usw. Ich würde mich zwar gerne aufgrund meiner Ausbildung mehr engagieren, dazu bin ich aber noch nicht fit genug. Was machst du so und wie alt sind deine Kinder? Bist du verheiratet? Liebe Grüße Heike

    • @mayhe: Hallo Heike, oh da hast du aber auch viel geschafft. Ja ich habe die Kinder mit Diabetes bekommen und meine Kinder sind 26,25,23 und bald 19 🥰….und wie du hoffe bald wieder fit zu sein. Beruflich wechsle ich jetzt vom Kinderhospiz wieder in die Krippe da es dort vorausschaubarer ist als im Schichtdienst. In der Hoffnung der Diabetes lässt sich dort wieder besser einstellen. Eigentlich sollte ich auch die Ernährung wieder umstellen, das weiß ich aber es fällt mir so schwer. Wie ist das da bei dir. Was machen deine Werte ? Viele Grüße Astrid

    • @sveastine: Hallo liebe Astrid, sag mal kann es sein, daß du in den Wechseljahren bist? Ich habe meine schon hinter mir, aber das war zuckertechnisch eine der schwierigsten Zeiten, weil ständig alles durcheinander war. Damals war ich allein 2 x in der Diabetes Klinik Bad Mergentheim zum Anpassen innerhalb von 3-4 Jahren. Die Hormonwirkungen waren der Wahnsinn. Jetzt ist es wieder deutlich ruhiger. Was hast du eigentlich für eine Versorgung? Pen? Pumpe? Insulin? Sensor?
      Ich habe die Tandem tslim mit Sensor und Novorapid. Und das ist für mich der game changer gewesen. Seitdem werden die zuckertechnischen Anstrengungen auch mit guten Werten belohnt. Liebe Grüße Heike

    • @mayhe: Hi, ja ich bin in den Wechsel Jahren schon eine ganze Weile und nehme Hormone. Das ist denke ich ist der Hauptgrund der Schwankungen, aber das geht schon seit ca 3 Jahren so, was doof ist. Ich hab das gleiche System wie du tslim und Dexcom, trotzdem schwierig.aber für Bad Mergentheim lt. Diabetologe zu gut um die Genehmigung dafür zu bekommen 🤷🏻‍♀️

    • @sveastine: Das ist ja witzig, das du dieselbe Versorgung hast. Also bist du da optimal versorgt. Jetzt verstehe ich deinen Frust. Nach den Behandlungen in Bad Mergentheim war es wenigstens eine Weile besser. Warst du schon mal in Reha wegen dem Zucker? Ist zwar nicht Bad Mergentheim, aber manche Rehakliniken machen das wohl echt gut. Du musst “nur” darauf achten, dass sie ein spezielles Angebot für Typ1er haben. Ich war 2019 in der Mediclin Klinik Stauffenberg, Durlach. Das war okay. Am wichtigsten fand ich den Austausch mit den Mitpatienten. Aber natürlich ist der Aufwand für dich bei 4 Kindern für 3 Wochen, sehr hoch. Und eine Garantie dafür das dann länger besser läuft gibt es nicht. Ich fand es aber immer wichtig, den zuckertechnischen Input und die Solidarität zu erfahren. Liebe Grüße Heike

    • @mayhe: Nicht Durlach, sondern Durbach.

  • Wir freuen uns auf das heutige virtuelle Community-MeetUp mit euch. Um 19 Uhr geht’s los! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-november/

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